Max Kaup, Betreuung: Marek Konarski, 75 x 120 cm, Öl, Graffiti, Fotocollage, Assemblage auf Holz © Design & Kunst Konarski

Kunst am Bahnhof

Am Neustädter Bahnhof werden Pendler, Fahrgäste und Besucher von einer Kunstausstellung der anderen Art begrüßt: In einer Reihe gemalter Bilder werden ihnen die Geschichte der Stadt und der dazugehörenden Ortschaften vorgestellt. Marek Konarski und Anna Niffka-Konarski haben die insgesamt 38 Werke in Zusammenarbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Neustädter Umkreis erarbeitet.

Scharnhorst

Max Kaup, Betreuung: Marek Konarski, 75 x 120 cm, Öl, Graffiti, Fotocollage, Assemblage auf Holz © Design & Kunst Konarski

Das „Freidorf Scharnhorst“, auch der Flecken Scharnhorst genannt, ist eine Ortschaft zwischen Otternhagen und Basse. Die erste namentliche Nennung erfolgte 1254 (Scarnehorst).

Der Ort zeichnet sich durch seine Unabhängigkeitserklärung am 1. April 2010 und durch zahlreiche geplante Projekte in puncto Infrastruktur aus. Unter anderem sind ein ICE Bahnhof, ein Flughafen, ein Freihafen an der Auter sowie eine dritte Straßenlaterne geplant. All dies wird durch die Mautgebühren finanziert, welche am Gründungstag an der von den Bürgern aufgebauten Mautstation gesammelt wurden. 

Da Scharnhorst ein sehr kleines Dorf ist, werden die Anwohner nach strengen Kriterien ausgewählt. So kam es, dass nur ein stark limitierter Kreis von ca. 50 Menschen dazu auserlesen wurde, in Scharnhorst zu wohnen. Hinzu kommen viele Tagespendler, die beim größten Arbeitgeber, dem Bundessortenamt, beschäftigt sind. 

Auch kulturell hat Scharnhorst eine hohe Bandbreite zu bieten. Von den natürlichen Gegebenheiten wie Wald und Wiesen bis hin zum bei den Anwohnern beliebten Lagerfeuer gibt es eine Menge zu sehen und viele nette Menschen kennenzulernen. Die Anwohner sind äußerst gastfreundlich und wer anpassungsfähig ist, kann problemlos Asyl im Freidorf beantragen.
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