Wilder Müll © Fotolia/animaflora

Wilder Müll

In Neustadt wird die Abfallentsorgung von der Abfallwirtschaft der Region Hannover (aha) sichergestellt, Plastikmüll (gelbe Sächke) werden von der Firma Remondis abgeholt.

Es kommt jedoch immer wieder vor, dass Abfälle, alte Möbel, Autoreifen, etc. in der freien Natur (z.B. an Feldwegen, in Wäldern, usw.) entsorgt werden. Sollte Ihnen eine solche wilde Mülldeponie oder ein Verursacher von wildem Müll auffallen, melden Sie dies bitte der Stadtverwaltung nach Möglichkeit mit Fotos des wilden Mülls oder sogar des Verursachers.

ABFALLBEHÄLTER DIENEN NICGHT ALS SAMMELSTELLE

Die öffentlichen Abfallbehälter im Stadtgebiet werden immer häufiger zur Sammelstelle für illegal entsorgten Restmüll  und Grüngutabfälle. Die Stadt Neustadt am Rübenberge appelliert daher eindringlich, die Papierkörbe nicht zweckzuentfremden. Die Entsorgung von Hausabfällen in öffentlichen Abfallbehältern ist nicht erlaubt.

Die Behälter dienen ausschließlich zur Entsorgung von nicht mehr benötigten, alltäglichen Gebrauchsgegenständen wie Papiertaschentüchern, leeren Zigarettenschachteln oder Bonbon-Papier. Sie sind nicht aufgestellt worden, um ungeliebten Hausmüll darin oder davor zu deponieren. „Die öffentlichen Papierkörbe sind voll mit Müll, der dort nicht hinein gehört. Sie werden anscheinend von einigen wenigen Menschen bewusst missbraucht, um auf Kosten der Allgemeinheit Müllgebühren zu sparen. Der Bauhof muss diesen unansehnlichen und unappetitlichen Müll dann beseitigen und kommt dadurch nicht zu seinen eigentlichen Aufgaben“, sagt Jörg Homeier, Fachbereichsleiter Infrastruktur der Stadt Neustadt a. Rbge..

Auf Spielplätzen, am Ziegeleiberg oder im Erichspark – was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs dort entdecken, ist häufig erschreckend: Verpackungsmüll quillt aus randvoll gefüllten Abfallbehältern, davor stapeln sich notdürftig verknotete Plastiktüten, Flaschen und Essensreste liegen herum. „Es gibt quasi nichts, was nicht wild entsorgt wird. Wir kommen kaum noch hinterher“, sagt Andreas Wickbold, Mitarbeiter des städtischen Bauhofs. „Manchmal leere ich morgens einen Papierkorb und wenn ich mittags wieder vorbeikomme, stehen dort erneut randvoll gefüllte Tüten mit Unrat herum.“

60 bis 80 gefüllte Säcke wilden Müll sammeln die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs bei ihren täglichen Touren zusammen. Vermehrt wird auch Sperrmüll oder Handwerkerabfall rund um die Papierkörbe verteilt, beispielsweise Tapetenreste, Klebstofftuben oder Farbeimer. Auch ein illegal entsorgtes Surfbrett, diverse Koffer oder Schwimmflossen wurden schon gefunden. Die wilde Müllentsorgung verschandelt nicht nur das Stadtbild und ist ärgerlich, sie ist auch teuer für den Steuerzahler und obendrein gefährlich. Es ist beispielsweise keine Seltenheit, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bauhofs wild entsorgte, halb leere Schnapsflaschen auf Spielplätzen finden. Auf der Suche nach Nahrung durchwühlen Tiere den Müll. Nicht nur Krähen oder Katzen auch Ratten werden durch Essensreste angelockt.

Die Stadt appelliert daher eindringlich, die gesetzlichen Regelungen zur Müllentsorgung einzuhalten und sich daran zu halten: Für die Abfuhr von Restmüll, Bioabfall und Papier ist der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) zuständig, Leichtverpackungen (Plastikmüll) entsorgt die Firma Remondis.

Auf dem aha-Wertstoffhof im Gewerbegebiet Ost werden Abfälle aus Privathaushalten in einer Anlieferung pro Tag, bis zu einer Gesamtmenge von einem Kubikmeter (1 m³) kostenlos angenommen. Dazu gehören beispielsweise auch Bauschutt, Elektonikgeräte, Glas- oder Papierabfälle. Weitere Informationen sind im Internet auf www.aha-region.de zu finden. Auch die kostenlose Sperrmüllabholung kann bei aha beantragt werden.

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