Jugendliche lernen im Klassenraum © Fotolia/Robert Kneschke

Berufsbildende Schulen

Die Berufsbildenden Schulen vermitteln für den Beruf erforderliche Kenntnisse und ermöglicht den Erwerb weiterer schulischer Abschlüsse.

Jugendliche, die ihren Wohnsitz in Niedersachsen haben und vor Beendigung ihrer Schulpflicht eine Haupt-, Förder-, Real- oder Gesamtschule bzw. das Gymnasium verlassen und eine Berufsausbildung beginnen, besuchen zur Erfüllung ihrer Schulpflicht neben der praktischen Ausbildung eine Berufsschule in Teilzeitform.

Die Berufsschule vermittelt die für den Beruf erforderlichen allgemeinen und fachlichen Kenntnisse und ermöglicht den Erwerb weiterer schulischer Abschlüsse.

Die BBS Neustadt

Das Kompetenzzentrum für berufliche Bildung in der Region Hannover ist in Neustadt mit zwei Standorten vertreten.

Das Berufsbildungszentrum (Bunsenstraße 6) und das Zentrum für Sozialwesen und Hauswirtschaft (Friedrich-Brandt-Straße 2-4) bieten ein breites Bildungsangebot für Schülerinnen und Schüler, die sich auf das Berufsleben vorbereiten wollen.

in folgenden Ausbildungsfeldern werden etwa Berufsausbildungen schulisch begleitet:

  • Fachbereich Elektrotechnik /Metalltechnik
  • Fachbereich Bau,- Holz-, Farbtechnik und Raumgestaltung
  • Fachbereich Nahrung
  • Fachbereich Körperpflege
  • Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung
  • Fachbereich Sozialwesen / Hauswirtschaft / Gesundheit

Dazu bietet die BBS Neustadt a. Rbge. zahlreiche weitere Bildungsmodule an:

  • Berufsvorbereitungsjahr
  • Berufsgrundschuljahr
  • Berufsfachschulen (auch für Realschulabsolventinnen und -absolventen bzw. mit berufl. Abschluss)
  • Fachoberschule
  • Berufliches Gymnasium
  • Fachschulen
  • Besondere Schulprojekte / Schulversuche
  • Zusatzqualifikationen

Weitere informationen zur BBS Neustadt a. Rbge. finden Sie auf der Homepage der BBS Neustadt.

BBZ Neustadt a. Rbge.
Kompetenzzentrum für berufliche Bildung in der Region Hannover
Bunsenstraße 6
31535 Neustadt am Rübenberge

Bernhard Marsch, Oberstudiendirektor, Schulleiter
Marina Poppe, Studiendirektorin, stellv. Schulleiterin

Telefon: 05032 9558-0
Fax: 05032 9558-113

www.bbs-nrue.de
Grundsätzliche Informationen zur Berufsbildenden Schule
Fachstufen
Abschluss
Wer wird aufgenommen?

Die Berufsschule gliedert sich in die Grundstufe und die darauf aufbauenden Fachstufen und wird in Form von Teilzeitunterricht oder von Vollzeitunterricht in zusammenhängenden Teilabschnitten (Blockunterricht) geführt.

Die Grundstufe dauert ein Jahr und vermittelt eine berufliche Grundbildung für einzelne oder mehrere Ausbildungsberufe.

Die Fachstufen vermitteln für einzelne oder mehrere verwandte Ausbildungsberufe eine differenzierte berufliche Fachbildung.

Eine Abschlussprüfung findet vor der jeweiligen Kammer statt


Mit dem erfolgreichen Besuch der Berufsschule wird der Berufsschulabschluss erworben. Mit dem Berufsschulabschluss und einer erfolgreich abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf wird der Sekundarabschluss I – Realschulabschluss, ggf. auch der Erweiterte Sekundarabschluss I, erworben.

Unter nachfolgenden Voraussetzungen kann die Fachhochschulreife erworben werden:

Berufsschulabschluss und erfolgreiche Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit einer Regelausbildungszeit von mindestens drei Jahren und Sekundarabschluss I – Realschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Bildungsstand vor Beginn der Berufsausbildung und bestehen der Zusatzprüfung zum Erwerb der Fachhochschulreife in den Prüfungsbereichen Deutsch, Englisch, Mathematik/ Naturwissenschaften/ Technik.


In die Berufsschule (Teilzeitform) werden grundsätzlich Jugendliche mit Ausbildungsplätze in der Region Hannover aufgenommen. Die Anmeldung an den Berufsschulen findet direkt nach Abschluss des Ausbildungsvertrages statt.

Mitzubringen sind:

  • Aufnahmeantrag
  • Unterschriebener tabellarischer Lebenslauf
  • Letztes Halbjahreszeugnis
  • Passbild
  • Ausbildungsvertrag

Für die Anmeldung sind die Jugendlichen, Ihre Erziehungsberechtigten sowie die Ausbildungsbetriebe verantwortlich.

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