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Gesundheitsregion

Das Projekt "Gesundheitsregion Hannover"

Ende 2010 haben das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Migration, die AOK Niedersachsen und die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen das auf drei Jahre angelegte Modellprojekt „Zukunftsregionen Gesundheit – kommunale Gesundheitslandschaften“ initiiert. Im Kern verfolgte das Modellprojekt einen ganzheitlichen Ansatz in der Gesundheitsversorgung, der den Blick nicht nur auf einzelne Bereiche wie Krankenhäuser, Ärzte oder Pflegeeinrichtungen lenkt, sondern die verschiedenen Versorgungsbereiche miteinander vernetzt und Schnittstellen schafft, um so die sektorenübergreifende Zusammenarbeit zu optimieren.

Seit 2014 wird dieses Modell weiterentwickelt und über das Projekt „Gesundheitsregionen Niedersachsen“ landesweit ausgebaut. Seit dem Herbst 2015 ist auch die Region Hannover Gesundheitsregion.

Das Ziel: eine gute Gesundheitsversorgung

Ein Arzt im Ort, die Apotheke fußläufig zu erreichen und im Notfall kommt der Pflegedienst ins Haus – so sieht die Idealvorstellung der meisten Menschen für eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung aus. Aber lässt sich das auch realisieren? Und wenn ja, wie? Und wenn nicht – welche Alternativen gibt es? Das sind Fragen, denen sich die Region Hannover gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern aus dem Gesundheits- und Pflegebereich widmet.  

Ziel dieses Projektes ist es, auf kommunaler Ebene – unter Berücksichtigung des demografischen Wandels – langfristig tragfähige Vernetzungsstrukturen zu schaffen, um die wohnortnahe gesundheitliche Versorgung in den niedersächsischen Kommunen zu stärken.

Dafür sollen „Lösungen aus der Region für die Region“ entwickelt werden. Insbesondere ist dabei an eine stärkere Vernetzung und Zusammenarbeit aller an der Gesundheitsversorgung Beteiligten, an Nachwuchsgewinnung im hausärztlichen wie auch im pflegerischen Bereich oder auch an Entlastungskonzepte für die hausärztliche Versorgung gedacht.

Die Mitglieder der Gesundheitsregion  erarbeiten hierfür gemeinsam beispielhaft Lösungen für die Region Hannover.

Drei Themenschwerpunkte für die Arbeitsgruppen

Die regionale Steuerungsgruppe, in der die Ärzteschaft ebenso vertreten ist wie die ambulante Pflege, Kliniken, Krankenkassen und Kommunen, hat bereits drei Themenschwerpunkte benannt, mit denen sich die Akteurinnen und Akteure in den kommenden Monaten befassen wollen. „Verbesserter Informationsaustausch, eine ganzheitliche Sicht in der medizinischen Versorgung und der Erhalt einer ausreichenden Zahl von medizinischen Fachkräften sind die drei großen Kernpunkte, die wir in der Gesundheitsregion als Erstes bearbeiten werden“, berichtet Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereichs Gesundheit der Region Hannover.

Die Stadt Neustadt am Rübenberge ist mit Herrn Bürgermeister Sternbeck in der Steuerungsgruppe vertreten und auch in der Arbeitsgruppe „Gestaltung der Gesundheitsversorgung unter besonderer Berücksichtigung der Fachkräfte“ wird fleißig mitgearbeitet.

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