Hilfe zum Lebensunterhalt

Hilfe zum Lebensunterhalt steht bedürftigen Personen zu, die weder Anpruch auf Grundsicherung noch auf Arbeitslosengeld haben.

Hilfe zum Lebensunterhalt steht bedürftigen Personen zu, die keinen Anspruch auf Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung oder Grundsicherung für Arbeitssuchende (Arbeitslosengeld II) bzw. Sozialgeld nach dem Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) haben. Sozialhilfe ist eine nachrangige Leistung, die Personen erhalten, die sich nicht selbst helfen können. Ansprüche gegen Dritte, insbesondere Unterhaltsansprüche - sind grundsätzlich vorrangig zu verfolgen. Bestimmte Einkommens- und Vermögensgrenzen sind zu beachten.

Die Leistungen sind bestimmt, die Grundbedürfnisse der menschlichen Existenz, wie Ernährung, Kleidung, Körperpflege, Hausrat, Haushaltsenergie, persönliche Bedürfnisse des täglichen Lebens sowie Unterkunft und Heizung sicherzustellen.

Krankenversicherungsbeiträge sowie Vorsorgebeiträge werden unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls übernommen. Die Leistungen - bis auf die für Unterkunft und Heizung - werden pauschaliert erbracht. Darüber hinaus können bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen Mehrbedarfe anerkannt werden. In Ausnahmefällen können Darlehen gewährt werden.

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