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Sterbefall

Der Tod eines Menschen muss dem Standesamt, in dessen Zuständigkeitsbereich er eingetreten ist, angezeigt werden. Erst nach erfolgter Beurkundung des Sterbefalles im Sterberegister kann eine Sterbeurkunde ausgestellt werden.

Ist ein Angehöriger im Krankenhaus, im Alten- oder Pflegeheim oder einer sonstigen Einrichtung verstorben, so obliegt diesen nach § 30 Absatz 1 Personenstandsgesetz (PStG) die Anzeigepflicht.

Zur Anzeige eines Sterbefalles außerhalb von Einrichtungen (z.B. in der eigenen Wohnung) sind in nachstehender Reihenfolge verpflichtet

  • jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,
  • die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat,
  • jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.  

An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit liegt bei dem Standesamt der Stadt/Gemeinde in deren Bereich der Tod eingetreten ist.

Welche Unterlagen muss ich vorlegen?

Auskünfte über die notwendigen Unterlagen erteilen wir Ihnen gerne. In der Regel wird von den Angehörigen ein Bestattungsinstitut mit der Abwicklung der Formalitäten beauftragt.

Die für die Beurkundung erforderlichen Unterlagen und die Todesbescheinigung sind uns vorzulegen.

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an uns oder an das von Ihnen beauftragte Bestattungsinstitut. 

Welche Fristen muss ich beachten?

Ein Sterbefall ist spätestens am dritten auf den Todestag folgenden Werktag beim Standesamt anzuzeigen.

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