Windräder Abenddämmerung © Fotolia/Michael Rosskothen

Klimaschutz in Neustadt

  • Aktionsprogramm Klimaschutz und Siedlungsentwicklung (AKS)

    Mit dem Ratsbeschluss vom 7. April 2011 wurde das Aktionsprogramms Klimaschutz und Siedlungsentwicklung (AKS) für die Stadt Neustadt a. Rbge.  als zielorientieres Konzept und Leitlinie beschlossen. Das AKS soll das künftige Handeln der Stadt gestalten. Die Umsetzung der insgesamt ca. 80 Maßnahmenvorschläge wird durch die Stadtverwaltung vorangetrieben und durch den Klimaschutzmanager koordiniert werden.

    Der Klimaschutz gehört zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Den Städten und Gemeinden kommt hierbei eine wesentliche Rolle zu. Engagement für den Klimaschutz ist notwendig, um die ökologischen aber auch die ökonomischen Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit unserer Kommune zu gestalten.

    Die Ziele dabei sind:

    • Senkung der Treibhausgasemissionen
    • Kosteneinsparung in Zeiten knapper Kassen und hoher Energiepreise
    • Stärkung der lokalen Wirtschaft
    • Sicherung von Arbeitsplätzen im lokalen Handwerk sowie in kleinen und mittelständischen Betrieben

    Neustadt a. Rbge. ist bereits seit langem in vielen Bereichen des Klimaschutzes aktiv. Mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz und Siedlungsentwicklung - wurde ein zielorientiertes Konzept erarbeitet, das dazu beitragen soll, weitere Potenziale zur CO2- Minderung konsequent zu erschließen.

    Das Konzept steht hier für Sie zum Herunterladen bereit. Den Materialband finden Sie hier. Einen Überlick über den Kooperationsprozess und die Erstellung des AKS geben Ihnen der Flyer sowie die neu gestaltete Broschüre. Hier sind die wesentlichen Inhalte, Projekte und Ziele des AKS für Sie anschaulich zusammgefasst worden.

    Mit der Erstellung des Aktionsprogramms Klimaschutz und Siedlungsentwicklung wurden die Klimaschutzagentur Region Hannover GmbH und das Institut für Wohnpolitik und Stadtökologie e.V. beauftragt.

    Zum AKS liegt für die Förderperiode 01.05.2012 - 30.04.2015 ein Zwischenbericht 2015 "Klimaschutzmanagement" vor.


  • KlimaPlus - Klimaschutzprogramm der Neustädter Schulen

    Unter dem Titel „KlimaPlus“ stößt die Stadtverwaltung Neustadt ein erstes umsetzungsorientiertes Klimaschutzprogramm zur Beeinflussung der Energienutzung durch Lehrer/-innen und Schüler/-innen in Form verschiedener Aktivitäten an.

    Ziel ist es, ohne bauliche Investitionen ein Bewusstsein für die Zusammenhänge des Klimawandels und dem Energieverbrauch zu vermitteln. Das Projekt erstreckt sich über alle Schul- und Klassenstufen. Die Aktivitäten der einzelnen Schulen werden jährlich prämiert.

    Die Hauptakteure im Projekt sind die Schüler/-innen, Lehrkräfte und der Hausmeister. Durch verschiedene Einzelprojekte von ganz klein bis ganz groß beschäftigen sie sich mit den Themen Klimaschutz und Energie. Hierzu können unterschiedliche Mittel und Methoden genutzt werden.

    Beispiele für Aktivitäten:

    • Thematische Unterrichtseinheiten
    • Projekttage und -wochen
    • Experimente
    • Exkursionen


    Die Prämien:

    Es ist nicht immer einfach, Energie einzusparen. Eine schlechte bauliche Hülle sowie uneffektive Benutzung von Gebäuden und Räumen sind durch die Lehrkräfte und Ihre Schülerinnen und Schüler kaum zu beeinflussen. Aber es gibt in jedem Gebäude ein Einsparpotential! Ein Prämiensystem soll Anreize schaffen, aktiv mitzumachen. Der olympische Gedanke steht hierbei vor dem in Euro messbaren Erfolg.

    Wir begleiten Sie und messen den Erfolg des Projektes in jeder Schule nach folgenden Kriterien:

    • Aktivität der Schule -  Ein Punktesystem misst, welche und wie viele Aktionen im Projekt durchgeführt wurden.
    • Feedback - Umfragen beziehen die SchülerInnen und Eltern ein, um ein feedback zu bekommen, wie der Umgang mit Klimaschutz und Energie sich entwickelt und verbreitet.


    Schulen:

    Die folgenden Schulen sind zur Teilnahme am Projekt angemeldet:

    • Gymnasium Neustadt a. Rbge
    • KGS Neustadt
    • Grundschule Stockhausenstraße
    • Grundschule Eilvese
    • Grundschule Hagen
    • Grundschule Poggenhagen
    • Grundschule Mandelsloh/Helstorf
    • Waldschule Schneeren


    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:


    Downloads:

  • Klimaschutz Teilkonzept Abwasserbehandlung

    Seit Anfang 2011 sind sogenannte Klimaschutz-Teilkonzepte in die Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) mit aufgenommen.

    Im Rahmen dieser Teilkonzepte können verschiedene kommunale Schwerpunkte bzgl. ihres Potentials zur Reduzierung der CO2-Emission untersucht werden.

    Der Abwasserbehandlungsbetrieb Neustadt hat einen Förderantrag für ein Teilkonzept mit dem Schwerpunkt „Klimafreundliche Abwasserbehandlung" eingereicht, der mit dem Zuwendungsbescheid (Fördernummer 03KS2179) vom 04.08.2011 bewilligt wurde.

    Die Erarbeitung des Klimaschutz-Teilkonzeptes mit dem Titel „Energieautarke Kläranlage in Neustadt a. Rbge. - Vision oder Illusion?" erfolgte durch die PFI Planungsgemeinschaft, Hannover im Zeitraum von September 2011 bis August 2012. Es wurden die städtischen Kläranlagen Empede, Helstorf und Basse betrachtet. Das beauftragte Ingenieurbüro hat zunächst Bestandsdaten der Kläranlagen erfasst, daraus den spezifischen Energieverbrauch ermittelt und Kennzahlen zur Bewertung erstellt.

    Im nächsten Schritt wurden Energieeinsparpotentiale untersucht und entsprechende Maßnahmen beschrieben. Dabei war die Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen, außerdem war es eine Vorgabe des Fördermittelgebers, dass sich die Reinigungsleistung der Anlagen durch die Maßnahmen nicht verschlechtern darf.

    Im Rahmen der Untersuchung konnte festgestellt werden, dass die städtischen Kläranlagen, unter Berücksichtigung der jeweiligen technischen Rahmenbedingungen und der erzielten Reinigungsleistung, bereits überdurchschnittlich effizient betrieben werden.

    Die vorgeschlagenen Maßnahmen werden folglich, auch wenn deren Umsetzung sinnvoll und vorgesehen ist, nur zu einer begrenzten Effizienzsteigerung führen.

    Die angestrebte energieautarke Abwasserbehandlung ist systemimmanent mit dem aktuellen Stand der Technik nicht zu erreichen.

    Den Abschlussbericht finden Sie hier zum Herunterladen.

  • LED Innenbeleuchtung KGS Neustadt a. Rbge.

    Im April 2014 konnte erfolgreich ein Antrag zur Förderung der Sanierung der Innenbeleuchtung an der Kooperativen Gesamtschule (KGS) in Neustadt a. Rbge. gestellt werden, Förderkennzeichen 03K00899.

    Als Gesamtmittel werden 28.310 Euro veranschlagt, eine 30% -ige Förderung durch das BMUB wurde im Oktober bewilligt. Bei dem Sanierungsprojekt ist mit einer durchschnittlichen Einsparung von 67%, einer jährlichen Stromeinsparung von 9.664 kWh und somit 114 Tonnen CO2 Einsparung über die Lebensdauer zu rechnen.

    Die Maßnahme konnte 2015 wie geplant umgesetzt werden.

    Die alte Beleuchtung mit Rasterlampen und Leuchtstoffröhren bestand bereits seit der ersten Inbetriebnahme dieses Schulflügels aus den 70er Jahren.Da die Flurflächen mehr Möglichkeiten bieten, als reine Lauf- und Durchgangsfläche zu sein, ist von dem Architekten mit dem Schulträger ein Konzept entwickelt worden, dass eine für die heutige Zeit angepasste Nutzung möglich macht. Die Idee ist, verschiedene Bereiche zu schaffen, mit denen unterschiedliche Nutzungen in Szene gesetzt werden. So kann ein Bereich Schwerpunktmäßig für Ausstellungen genutzt werden. Ein weiterer Bereich ist für Hausaufgaben, wie auch für Kleingruppen-Projektarbeit nutzbar und hat eine neue Möblierung erhalten. Diese neuen Bereiche korrespondieren mit dem entwickelten Beleuchtungskonzept. Dabei ist auch eine Achse geschaffen worden, die Bezug nimmt auf die Mensa und deren Theater-Bühne. Alle Sonderbereiche sind separat zu schalten und können individuell für unterschiedliche Ereignisse verwendet werden. Insgesamt ist eine sehr viel besser ausgeleuchtete Kl. Pausenhalle entstanden, mit deren Beleuchtung eine Reduzierung der CO2-Emissionen erzielt wird und mit der der Stromverbrauch durch die LED-Leuchten gesenkt wird.


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