Aktuelles Meer & Moor

  • Eröffnung der neuen Kunstwerke auf der Straße der Kinderrechte

    Pressemitteilung, Juli 2019

    Mit Kunst im öffentlichen Raum auf die Rechte von Kindern aufmerksam machen! Dies ist das Ziel der Straße der Kinderrechte, die sich mittlerweile von Wunstorf über die Wedemark bis nach Neustadt a. Rbge. erstreckt. Die LEADER-Region Meer & Moor unterstützt den Verein der Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark e.V. bei ihrem Vorhaben zur Erweiterung der Starße der Kinderrechte. Die neuen Kunstwerke sind nun feierlich eröffnet worden.

                                                

    Segelschiffe und Anker am Balneon in Neustadt a. Rbge., ein Baldachin in Herzform, unter dem sich verschiedene Kinder-Kunstwerke sammeln, an der Resser Grundschule und ein Stahltich mit zehn Fischen, an der Kapelle in Negenborn. Dies sind drei von insgesamt neun neuen Kunstwerken, die die Kinder der Region gemeinsam mit verschiedenen regionalen Künstlern für die Erweiterung der Straße der Kinderrechte entworfen haben. Sie möchten damit die Öffentlichkeit zum Thema Kinderrechte sensibilisieren und darauf aufmerksam machen.

    Die zehn Fische auf dem Stahltisch in Negenborn wurden von den Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr in Negenborn und dem Künstler Jprgen Friese beweglich installiert und symbolisieren jeweils eines der Kinderrechte. Der Betrachter ist dazu angehalten die Fische hochzuklappen. Unter jedem Fisch verbirgt sich ein Kinderrecht. Am Balneon kam auch Frau Marks, Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin des Projektes zur Eröffnung des Kunstwerkes und war damit eine der ersten, die das Kunstwerk der Schüler der KGS und der Künstlerin Brunhilde Ahrens bestaunen konnte. Die Segelschiffe und Anker spiegeln den Namen des Kunstwerkes wider: "Kinderrechte sind verankert". Der Künstler des herzförmigen Baldachins an der Grundschule in Resse, Fred Ahrens, vereint unter dem "Herzhimmel" zahlreiche Modelle aus Pappamché und weiteren Materialien, die die Kinder der 3. und 4. Klasse der Resser Grundschule selbst angefertigt haben. Hier wurde der Fokus auf das Recht auf "elterliche Fürsorge" gelegt.

    Jedes einzelne der Kusntwerke auf der Straße der Kinderrechte ist sehenswert. Die Teilnehmer bei der Eröffnung der neuen Kunstwerke erhoffen sich, dass sich auch weitere Städte und Gemeinden an der Straße der Kinderrechte beteiligen. Das Projekt des Vereins Kinder- und Jugendkunstschule Wedemark e.V. bestehet bereits seit 2008 und begann mit acht Kunstwerke in Resse. Mittlerweile ist es preisgekrönt und hat sich auf die ganze LEADER-Region Meer & Moor ausgeweitet. Mit 60.000 € unterstütze aktuell auch die LEADER-Region die Entwicklung der neuen Kunstwerke für die Erweiterung der Straße der Kinderrechte.

  • Europäischer Tag der Parke, am 19.Mai 2019 in Poggenhagen

    Pressemitteilung, Mai 2019

    Wie bewegt Europa unsere Dörfer? - Darüber informiert die LEADER-Region Meer & Moor an ihrem Stand beim Tag der Parke in Poggenhagen und gibt einen Einblick in die Projekte in den Dörfern der Region.

    Seit 2001 beteiligt sich der Naturpark Steinhuder Meer am europaweiten Aktionstag der Großschutzgebiete. Nachdem Poggenhagen im Herbst 2018 bei der Erweiterung des Naturparks neu dazugekommen war, bot es sich an, das Fest dieses Jahr auf dem Platz der Dorfgemeinschaft Poggenhagen stattfinden zu lassen. Da die Ortschaft zudem Teil der LEADER-Region Meer & moor ist, nutzten die drei LEADER-Kommunen Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Wedemark die Chance, an diesem Aktionstag dabei zu sein.

    Um die LEADER-Region, ihre Projekte und Formate vorzustellen, präsentiert sich die LEADER-Region zwischen Naturpark, DLRG und vielen bunten Ständen der Dorfvereine beim Tag der Parke in Poggenhagen. "Dass Fördermittel der Europäischen Region in Projekte der Dorfgemeinschaft fließen, ist nicht jedem bewusst", kommentiert Maren Krämer - Regionalmanagerin der LEADER-Region Meer & Moor die Fragen vieler Besucher. Auf den Plakaten informieren sie sich über die zahlreichen Projekte in den Dörfern von Neustadt a. Rbge., Wunstorf oder Wedemark, die mit europäischen Fördermitteln angeschoben wurden.

    Gleich neben dem LEADER-Stand informiert ein großes Schild über die von der Dorfgemeinschaft Poggenhagen geplante Grilllhütte, welche dort zukünftig stehen soll. Fördermittel für den Bau der Hütte kommen aus dem LEADER-Programm, einem europäischen Instrument zur Förderung ländlicher Räume. Der Dorfgemeinschaftsverein hatte im vergangenen Jahr Fördermittel bei der LEADER-Region erfolgreich beantragt und kann in Kürze mit den Bauarbeiten beginnen.

    Insgesamt sind es bis heute 41 Projekte in den drei Partnerkommunen, für die Fördermittel reserviert wurden, berichtet Maren Krämer. Die thematische Vielfalt der Projekte - angegangen bei der Einrichtung von Dorfläden, über die Entwicklung neuer Radrouten bis zur Wiederansiedlung von Torfmoosen im Moor - spiegelt den Ideenreichtum und die Eigeninitiative der Bevölkerung wieder. Die regionale Entwicklung selbstständig in die Hand nehmen, innovative und nachhaltige Ideen gemeinsam umsetzen - das ist die europäische Idee, umgesetzt im Rahmen des LEADER-Prozesses.

    Für Klein und Groß bot der Aktionstag bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Mitmachaktionen, wie das Glücksrad beim LEADER-Stand, bei dem Preise wie z.B. die Neustädter Fahrradklingel lockten. Kleine und große Gäste hatten die Möglichkeit am Gewinnspiel des Naturparks teilzunehmen. Als Preise wurden u.a. zwei Präsentkörbe mit regionalen Produkten aus dem Dorfladen Mariensee verlost. Auch der Dorfladen erhielt Unterstützung durch LEADER-Mittel.

    Maren Krämer zog am Abend positive Bilanz: "Es ist schön zu sehen, wie aktiv die Dorfgemeinschaften in unserer Region sind und dass dieses Engagement von Europa belohnt wird!"                    

    Falls Sie am Sonntag nicht dabei sein konnten, aber Projektideen oder Fragen haben, steht Ihnen Maren Krämer vom Regionalmanagement der LEADER-Region Meer & Moor als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zur Region erwarten Sie auf diesen Seiten. 

  • LEADER bewegt Deutschland und Europa

    Wie unterstützt die Euorpäische Union die ländlichen Räume? Wo ist die EU für uns spürbar?

    Diesen Fragen gehen wir, so kurz vor der EU-Wahl, mit einer Pressemitteilung auf den Grund. Wir stellen Ihnen LEADER, als europäisches Instrument zur Förderung ländlicher Räume vor und geben einen Einblick in die Region. Wir möchten damit aufzeigen, wo die EU auch die  kleinsten Kommunen unterstützt.

    Hier können Sie sich die Pressemitteilung durchlesen!

  • DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume

    Neben der LEADER-Förderung existieren auf europäischer, wie auch auf Bundesebene zahlreiche Möglichkeiten für eine Projektförderung.

    Um Ihnen eine Übersicht der vielfältigen Möglichkeiten zu geben, hat die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) mit Stand 2018 ein Handbuch erarbeitet. Darin finden Sie auch Tipps zur Antragstellung und vieles mehr.

    Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie auf die Website der DVS. Dort erhalten Sie weitere Informationen und können das Handbuch bequem downloaden.

  • 7. Dorfgespräch Op de Deel zum Thema "Neue Wohnformen im Alter" im OT Hagen, Neustadt am Rübenberge

    In den Räumen der Kinderkrippe „Storchennest“ in Hagen fand am 22. November das siebte „Dorfgespräch Op de Deel“ mit rd. 25 Teilnehmenden aus allen drei Kommunen der LEADER-Region Meer & Moor statt.

    Vier Referentinnen und Referenten berichteten in vier Vorträgen von ihren Erfahrungen und Ansätzen in Projekten und Prozessen zum Thema „Neue Wohnformen im Alter“. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Maren Krämer, Regionalmanagerin der LEADER-Region Meer & Moor und Frank Hahn dem Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Hagen. Regine Albert ebenfalls vom Sweco Regionalmanagement führte die Teilnehmenden durch diesen erhellenden Abend - in der erst im Februar eröffneten Kinderkrippe - mit verschiedenen Beiträgen zu neuen Wohnformen im Alter.

    Frau Holderle vom Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. (FGW) berichtete gleich zu Beginn, dass es notwendig sei, ein neues Verständnis für die Daseinsvorsorge und speziell für neue Wohnformen im Alter zu entwickeln. Es gilt die Devise „ambulant vor stationär“, um die soziale Daseinsvorsorge pflege- und unterstützungsbedürftiger Menschen auch in ländlichen Regionen zu gewährleisten. Wohnen und Pflege im Alter sind ein zentraler Baustein einer integrierten Regionalentwicklung und bieten vielfältige Chancen nicht zuletzt für die kommunale Verwaltung. Das Forum Gemeinschaftliches Wohnen berät zu diversen Fördermöglichkeiten, sowohl investiver als auch nicht investiver Maßnahmen.                                                             

    Als zweiter Referent des Abends griff Herr Bernd Reinke v.a. die Aspekte „selbstbestimmtes Wohnen und Leben im Alter“ seiner Vorrednerin auf und vertiefte diese anschaulich und lebensnah mit dem Best Practise Senioren-Wohngemeinschaft Ellenstedt. Anhand der Einstiegsfrage „was ist überhaupt eine Senioren-WG?“ schilderte Herr Reinke lebhaft und mitreißend den Werdegang einer zu 100% selbstbestimmten Senioren-WG zu einer Land-WG der S-Klasse. Dies bedeutet für die Bewohner in Ellenstedt eine sehr individuelle (und wenn nötig 24h) Pflegebetreuung mit einem Höchstmaß an Geborgenheit. Mit Mut und Leidenschaft wollte der Junglandwirt und Investor aus Goldenstedt mit seinem Wohnprojekt der Vereinsamung im Alter etwas entgegensetzen. Die Anerkennung und Hochachtung dafür durch das Publikum, war ihm an diesem Abend nicht nur durch den andauernden Applaus sicher.     

                                             

    Frau Heinking von der StadtUmlandForschung der Uni Hannover ergänzte die bisherigen Beiträge einführend mit einem „Vier-Säulen-(Betreuungs-) Modell für ein lebenswertes Altwerden“ in Vrees. Als ganzheitlicher Ansatz bietet dieses Betreuungsmodell, welches auf dem Fundament der Dorfgemeinschaft plus dem Bürgerschaftlichem Engagement fußt, verschiedene Möglichkeiten des selbstgewählten Wohnens im Alter. Ob in den eigenen vier Wänden, in einer Seniorenwohnung oder über betreutes Wohnen in Gemeinschaft wird das Modell durch eine Beratungsstelle im Bürgerhaus sinnvoll erweitert. Zweites Beispiel ist die „Alte Schmiede“ in Ottenstein, ein Seniorenquartier und ein Projekt der Dorfentwicklung. Als Quartiersprojekt stehen verschiedene Fördertöpfe zur Verfügung bzw. ist eine mehrfache Förderung möglich. Ein sehr interessanter Beitrag zum Wohnprojekt des „Bürger für Bürger auf der Höhe e.V.“

    Abschließend referierte Herr Wiegand, Regionalmanager der LEADER-Region Schaumburger Land zu einem LEADER-Projekt des Landkreis Schaumburg, Fachdienst Altenhilfe. Das Vorhaben ist dem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) Handlungsfeld „Demografische Entwicklung und Daseinsvorsorge“ zuzuordnen. Mit LEADER und anderen Fördermitteln wurde der Umbau einer normalen Wohnung zu einer seniorengerechten Wohnung gefördert. Primäre Zielsetzung der Senioren-Musterwohnung ist es zeigen zu können, wie eine seniorengerechte Wohnung aussehen kann. Nach Abschluss der Herrichtung im Frühjahr 2019 sollen hier Schulungen, Führungen und Infoveranstaltungen stattfinden, um Senioren, Angehörigen, Vermietern, Betreibern von Senioren-WGs etc. zu demonstrieren was nötig und möglich ist. Die Musterwohnung liegt in der Kernstadt Stadthagen, die zu informierenden Senioren leben im Umland, d.h. überwiegend im ländlichen Raum, wo sich der Nutzen auch hauptsächlich entfalten soll.

    In der Pause zwischen den ersten beiden Vortägen und im Anschluss war genügend Zeit für Gespräche und Fragen, die von den Anwesenden angeregt genutzt wurde. Das Publikum war begeistert von den Möglichkeiten und dem Engagement bzgl. neuer Wohnformen, die durch die verschiedenen Vorträge des Abends optimal kombiniert und beleuchtet wurden. Es wurde deutlich, dass „Neue Wohnformen im Alter“ auf jeden Fall ein Thema für den ländlichen Raum ist.

    Maren Krämer und Regine Albert bedankten sich bei den Referentinnen und Referenten mit einem kleinen Geschenk sowie den Teilnehmenden für den sehr motivierenden und interessanten Abend. Darüber hinaus auch ein herzlicher Dank dafür, dass die Veranstaltungen in den Räumen der Kinderkrippe Hagen stattfinden konnte. Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, sich über Chancen und Herausforderungen der Dörfer in der LEADER-Region Meer & Moor auszutauschen sind herzlich eingeladen, beim Arbeits-kreis Netzwerk Dorf mitzuwirken. Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 08.05.2019 im Mehrgenerationenhaus in Mellendorf statt. Interessierte können sich gerne beim Regionalmanagement, Frau Maren Krämer per Telefon (0511/3407-262) oder eMail () melden. Die Vorträge der Referenten sowie weitere Informationen zur LEADER-Region Meer& Moor sind in Kürze unter www.neustadt-a-rbge.de Stichtwort LEADER zu finden.

    Präsentationsfolien "Dorfgespräch op de Deel":

    A-S. Holderle, Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. - "Gemeinschaftliches Wohnen und Pflege im Alter"

    B. Reinke, aus der Gemeinde Goldenstedt - "Senioren-WG Ellenstedt"

    Dipl. Geogr. I. Heineking, StadtUmLand - "Neue Wohnformen im Alter"

    C. Wiegand, LEADER-Region Schaumburger Land - "LEADER-Projekt: Senioren-Musterwohnung"

  • Unterstützung für ProjektträgerMustergliederung für Ihre Projektakte

    Externe Prüfinstitutionen nehmen stichprobenartig LEADER-Projekte unter die Lupe, um Korrektheit und Vollständigkeit der Fördermittel-Beantragung und -Ausgabe zu überprüfen.

    Um bei einer Prüfung alle notwendigen Unterlagen schnell und übersichtlich parat zu haben, stellen wir Ihnen hier eine Mustergliederung für Ihre Projektakte zur Verfügung.

    Für Fragen können Sie sich gerne an das Regionalmanagement wenden.

    Maren Krämer
    T: 0511/ 3407 262
    E:

  • Radio-Beitrag: Informationen zu LEADER und LEADER-Förderung im Leinehertz-Radio

    Am 17.07.2018 strahlte das Radio 106.5 leinehertz ein Interview der Regionalmanagerin Maren Krämer aus. Hier informiert sie über LEADER und Fördermöglichkeiten. Auch ruft Frau Krämer potenzielle Projektträger aus der LEADER-Region Meer & Moor (also aus den Kommunen Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Wedemark) auf, Projektideen einzureichen bzw. Kontakt zum Regionalmanagement aufzunehmen. Nur so können aus kreativen und den ländlichen Raum stärkende Projektideen schlussendlich reale Projekte werden.

    Wenn Sie bezüglich Projektförderung oder allgemein LEADER und der Region Meer&Moor noch weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne beim Regionalmanagement. Frau Krämer ist unter der Telefonnummer 0511 / 3407-262 sowie unter folgender E-Mail Adresse: erreichbar.

    Das Interview wurde von Vivien Scholderer durchgeführt. Sie können es sich unter folgendem Link nachhören.

    "LEADER-Region Meer & Moor"  auf Radio 106.5 Leinehertz 

  • Radiointerview mit dem Regionalmanagement der LEADER-Region

    In regelmäßigem Turnus findet der Arbeitskreis (AK) Netzwerk Dorf in der LEADER-Region Meer&Moor statt. Was sind Inhalte und Ziele dieses Arbeitskreises? Mit welchem Hintergrund und welcher Intention werden diese Treffen durchgeführt? Diese Fragen beantwortet Frau Schlomski vom Regionalmanagement der LEADER-Region Meer&Moor in dem unten stehenden Interview des Radiosenders Meer Radio, das am 18.04.2018 ausgestrahlt wurde. Hören Sie gerne einmal rein!

    Interview Meer Radio (Quelle: Meer Radio GmbH, Interview wurde von Luisa Gerlach geführt)

  • Energetische Sanierung des Dorfladens Brelingen mithilfe von LEADER-Förderung

    Am 19.07.2018 wurde der Dorfladen in Brelingen feierlich wieder eröffnet. Vorsitzender des Eigentümervereins Brelinger Mitte e.V. Stefan Grimsehl erläuterte die einzelnen Baumaßnahmen und freut sich über die Wiedereröffnung nach nur 2 1/2 Wochen Umbauzeit.

    Der seit 1973 bestehende Laden, der mehrfache Veränderungen durchlaufen hat, erstrahlt nach Modernisierungsmaßnahmen im neuen Glanz. Neben der Deckensanierung, die das Gewölbe des alten Tanzsaals freigelegt und zugleich durch neue Dämmung energetisch aufgewertet hat, wurde die Elektrik (LED) sowie die Klima- und Belüftungsanlage erneuert. Herr Poppe, Dorfladenbetreiber seit 1984, ergänzt „das Gemüse- und Frischeprodukte-Sortiment konnte aufgrund der Flächenerweiterung verdoppelt werden.“ Zudem kann durch eine Niveauangleichung nun eine barrierefreie Warenanlieferung gewährleistet werden, die die Abläufe im Tagesgeschäft erleichtern.

    Frau Arasin (Vorsitzende des Kulturvereins Brelinger Mitte e.V.) betont die Wichtigkeit regionale Handwerker beauftragt zu haben. Damit wird einerseits das Gemeinschaftsgefühl auf Dorfebene, aber auch auf regionaler Ebene gestärkt und andererseits auch ein höheres Maß an Identifikation mit dem Dorfladen Projekt erzielt. So können zum einen die lokalen / regionalen Betriebe unterstützt und zum anderen die Nahversorgungsstruktur in der Gemeinde Wedemark und insbesondere in Brelingen gesichert werden.

                                 

    "Ein solches Umbauprojekt funktioniert nur mit viel ehrenamtlichen Engagement“, wie Herr Grimsehl in seiner Eröfffnungsrede besonders hervorhebt. Außerdem freut er sich über das Hand-in-Hand Arbeiten im Dorf und ebenfalls mit den anderen Nahversorgern vor Ort. Das Sortiment des Dorfladens ergänzt hierbei die Produkte der beiden ansässigen Metzgereien und des lokalen Getränkefachhandels. Somit entstehen ein ausgewogenes Miteinander und keine Konkurrenzsituationen. Alle involvierten Akteuere erhoffen sich eine weiterhin gute Resonanz, damit der Nahversorger im eigenen Dorf langfristig gesichert werden kann.  

    Ein erster wesentlicher Schritt in diese Richtung ist durch die abgeschlossenen Umbaumaßnahmen, die durch LEADER-(EU-) Mittel gefördert sowie von der Gemeinde Wedemark kofinanziert wurden, bereits getan…

  • LEADER-Region Meer&Moor am 30.06.2018 bei der Wirtschaftsmesse in Mellendorf

    Die LEADER-Region präsentiert sich, wie auch schon im vergangenen Jahr, der Öffentlichkeit, um über den LEADER-Prozess, die Projekte und die Fördermöglichkeiten zu informieren. Diesmal nimmst sie an der Wirtschaftsmesse der Wedemark teil, die am ersten Ferienwochenende im Zentrum von Mellendorf stattfindet. Auf dem Campus W, rund um Rathaus und Schulzentrum werden sich Unternehmen, Vereine und Initiativen vorstellen. Die Besucher können an zahlreichen Mitmachaktionen teilnehmen, u.a. am LEADER-Quiz am Stand der LEADER-Region Meer&Moor! Sie finden uns im Forum des Schulzentrums zusammen mit der Gemeinde Wedemark. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

  • Inhalte der LEADER-Website derzeit nur eingeschränkt nutzbar

    Aufgrund der Überarbeitung wurden die zum Download bereitgestellten Dokumente und die Verlinkung dieser Seite vorrübergehend entfernt. Sie finden alle Informationen in Kürze wieder. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

  • AK Netzwerk Dorf kam in der Brelinger Mitte zusammen

    Am 18.04.2018 trafen sich interessierte Akteure aus den Gemeinden Wedemark, Neustadt a. Rbge. und Wunstorf in Brelingen, um sich rund um die thematischen Schwerpunkte „Mobil auf dem Land – Perspektiven durch alternative Mobilitätsformen“ sowie „Barrierefreie Wohnformen“ zu informieren und zu diskutieren.

    Rund 25 Teilnehmer kamen zum LEADER- AK Netzwerk Dorf zusammen, um neben den gesetzten Themen über neue Projektansätze und aktuelle Entwicklungen in den einzelnen Dörfern und innerhalb der Dorfgemeinschaft zu berichten.

    Neben einer Retrospektive auf das Dorfgespräch „op de Deel“ (Oktober 2017), indem das Thema "Mobilität auf dem Land" im Fokus stand, wurden Schlaglichter aus den insgesamt vier Vorträgen von Sabrina Schlomski (Regionalmanagement Meer & Moor) wiedergegeben. Der Teilnehmer Sven Ernst (Bürgerbus Wedebiene e.V.) berichtete vom neu angelaufenen Bürgerbus-Projekt in der Gemeinde Wedemark mit dem Titel „Wedebiene“ und stand für Rückfragen der anderen Anwesenden zur Verfügung. Dank Renate Kolb vom Bürger für Resse e.V. konnten ebenfalls Einblicke in ein realisiertes barrierefreies Wohnprojekt in Resse gegeben werden, die den Werdegang, Stolpersteine und Erfolgsfaktoren des Projektes skizzierte.

                      

     Viele lokale Initiativen und Vereine waren an dem Format beteiligt (Bürger für Resse, Dorfladen Mariensee, Dorfgemeinschaft Wulfelade, AG Zukunft Bokelohs, Dorfgemeinschaft Hagen, Kulturverein Brelinger Mitte, Bürgerbus Wedebiene), sodass im Austausch neue Ideen für potenzielle LEADER-Projekte sowie mögliche Themen für das nächste Dorfgespräch „op de Deel“ eingefangen werden konnten.

    Bei Rückfragen oder Anregungen melden Sie sich gerne beim Regionalmanagement Frau Schlomski (Mail: ) oder Frau Krämer (Mail: ). 

    Die wesentlichen Aspekte aus Inputreferaten, Diskussion und Austausch, können Sie teilweise aus den nachstehenden Präsentationsfolien sowie dem nachstehenden Protokoll entnehmen:

    steht Ihnen in Kürze wieder zur Verfügung

  • 3. Infobrief: Neues aus der LEADER-Region

    Wenn Sie sich über Aktivitäten und Engagement in der LEADER-Region Meer&Moor informieren möchten, ist der aktuell erschienene Infobrief genau das richtige. Hier finden Sie einen Überblick über Arbeits- und Strategiegruppen sowie über bereits beschlossene und erfolgreich umgesetzte PRojekte aus den Gemeinden Wedemark, Wunstorf und Neustadt a. Rbge.
    Schwerpunktmäßig waren es Projekte im Bereich Tourismus und Naherholung sowie Daseinsvorsorge, welche sich um eine LEADER-Finanzspritze bemühten. Zum Öffnen des Infobriefes klicken Sie bitte auf den blau gefärbten Schriftzug unten.

    Alle Arbeitsformate sind nur mit freiwilligem Engagement aus der LEADER-Region Meer&Moor möglich, für das an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen wird!
    Bleiben Sie der LEADER-Region erhalten und empfehlen Sie LEADER weiter. Viel Spaß beim Lesen!

    Ihr Regionalmanagement Meer& Moor

    3. Infobrief der LEADER-Region Meer&Moor

  • 8. LAG Sitzung am 15.11.2017

    Am 15.11.2017 ab 18:30 Uhr fand die 8. LAG Sitzung der LEADER-Region Meer&Moor in Empede statt. Vertreter des Kindergartens Empede-Himmelreich e.V. führten im Vorfeld der Sitzung durch die Räumlichkeiten des Kindergartens - welcher in der Vergangenheit ebenfalss EU-Mittel für Umbaumaßnahmen erhielt. Während der Sitzung stellten Projektträger, die eine LEADER-Förderung beantragten, ihre Vorhaben vor. Über alle zehn Projekte wurde positiv beschieden. Die nächste öffentliche Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe findet am 25.04.2018 statt.

  • 6. Dorfgespräch op de deel zum Thema "Mobil auf dem Land - Perspektiven durch alternative Mobilitätsformen" am 17.10.2017 in Idensen

    In den Räumen der Dorfmanufaktur Idensen fand am 17. Oktober das 6. „Dorfgespräch Op de Deel“ mit rd. 25 Teilnehmenden aus allen drei Kommunen der LEADER-Region Meer & Moor statt. Sechs Referentinnen und Referenten berichteten in vier Vorträgen von ihren Erfahrungen und Ansätzen in Projekten und Prozessen zum Thema Mobilität im ländlichen Raum.

                                     

    Begrüsst wurden die Teilnehmenden von Maren Krämer, Regionalmanagerin der LEADER-Region Meer & Moor. Stephan Börger, Leiter der Stabsstelle Mobilitätsmanagement der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) eröffnete den Abend mit einer Bestandsaufnahme des derzeitigen Nahverkehrs in der Region und Hinweisen zu alternativen und flexiblen ÖPNV-Bedienformen. Aus Sicht des Experten für Schienen- und Busverkehr sei die LEADER-Region gut aufgestellt in Sachen Nahverkehr. Für eine Optimierung des Angebotes in Richtung flexible und bedarfsgerechte Mobilitätsformen sei eine konkrete Bedarfsanalyse dienlich, die zeigt, wo welche Bedienformen notwendig und möglich sind. Als wichtigen Erfolgsfaktor nannte Börger hartnäckige Kümmerer, die sich des Themas annehmen und mit den wichtigen Akteuren vor Ort ins Gespräch kommen.  Anschließend berichteten Erika Hoppe-Deter und Knut Utech (Landkreis Schaumburg) von dem Projekt Anrufbus Niedernwöhren e.V. im Landkreis Schaumburg, welches Frau Hoppe-Deter als 1. Vorsitzende des Vereins betreut. Aufgrund des schlechten Nahverkehrsangebotes im Landkreis startete im Jahr 2003 ein Pilotprojekt für einen Anrufbus, welches seit 2005 als Bürgerbus fortgeführt wird. Mittlerweile engagieren sich 34 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, finanziell und administrativ unterstützt werden sie von den Gemeinden Niedernwöhren und Sachsenhagen sowie dem Landkreis Schaumburg. Das Angebot wird sehr gut angenommen, im Jahr 2016 konnten ca. 10.000 Fahrgäste verzeichnet werden. Ausschlaggebend sei dass der Bürgerbus günstiger als eine Taxifahrt ist und je nach Bedarf von Tür zu Tür verkehre, sodass genügend Zeit zum Ein- und Ausstieg bleibt, was insbesondere für ältere Menschen von Interesse ist. Zudem sind alle Busse behindertengerecht.

    Als dritter Referent es Abends gab Helge Ringeling von der Klimaschutzagentur Hannover, unterstützt durch den Elektroingenieur Martin Denz, einen Einblick in das Thema E-Car-Sharing und Ladeinfrastruktur im ländlichen Raum. Ziel sei es, im ländlichen Raum das Zweitauto durch ein stationsbasiertes oder auch privates Carsharing zu ersetzen, da viele private Zweitwagen ohnehin nur wenig genutzt werden. Als Paradebeispiel führte er das Carsharing-Modell des Dorfes Schönstadt an, welches dort schon seit Jahren erfolgreich läuft. Herr Denz ergänzte, dass Elektroautos heutzutage nicht mehr teurer als konventionelle Modelle seien und die Reichweiten sich enorm verbessert hätten. Auch die Wartung sei weniger aufwendig als bei herkömmlichen Autos.

    Als Abschluss der Vortragsreihe informatierte Franz Pieper von der LEADER-Region 5verBund als Vorstandsvorsitzender des Kulturrings Störmede e.V. über das Projekt „Dorf macht Klima mobil“. Als Reaktion auf ein lückenhaftes ÖPNV-Netz wurden in dem Dorf ein Elektrobus und ein Transporter angeschafft, welche auch Gruppen – bei Bedarf mit ehrenamtlichen Fahrern - für private Fahren nutzen können. Ziel sei neben einer flexibleren Gestaltung des Nahverkehrs auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Elektromobilität. Zwischen den Vorträgen war genügend Zeit für Gespräche und Nachfragen, die von den Anwesenden lebhaft genutzt wurde. Dabei wurde deutlich, dass unter den Zuhörenden ein großes Interesse an alternativen ÖPNV-Bedienformen besteht. So sei der Nahverkehr zwar insgesamt gut aufgestellt, insbesondere an den „Querverbindungen“ von Dorf zu Dorf bestehe jedoch ein Mangel. Viele Dörfer denken aus diesem Grund z.B. über das Aufstellen einer Mitfahrbank nach, sodass Erwachsene problemlos in privaten PKWs mitfahren können. Maren Krämer bedankte sich herzlich bei den Referentinnen und Referenten sowie den Teilnehmenden für den interessanten Abend. Außerdem sprach sie der Besitzerin der Dorfmanufaktur, Svenja Barembruch, dafür ihren Dank aus, dass die Veranstaltungen in ihren Räumen stattfinden konnte. Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, sich über Chancen und Herausforderungen der Dörfer in der LEADER-Region Meer & Moor auszutauschen und das nächste Dorfgespräch inhaltlich mit vorzubereiten, sind herzlich eingeladen, beim Arbeitskreis Netzwerk Dorf mitzuwirken. Maren Krämer steht hierfür als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung und ist per Telefon (0511/3407-262) oder eMail () zu erreichen. Die Vorträge der Referenten sowie weitere Informationen zur LEADER-Region Meer & Moor sind in Kürze unter www.neustadt-a-rbge.de Stichtwort LEADER zu finden.

    Präsentationsfolien "Dorfgespräch op de deel" 

    Stephan Börger - "Mobil auf dem Land - Perspektiven durch alternative Bedienformen"

    Erika Hoppe-Deter & Dipl. Geogr. Knut Utech - "Projekt Anrufbus Niedernwöhren LEADER Schaumburger Land"

    Franz Piper - "Dorf macht Klima-mobil - Das Störmeder Dorfbuskonzept"

    Helge Ringeling - "E-Carsharing im ländlichen Raum & Ladeinfrastruktur"

  • Spiel und Spaß mit der LEADER-Region Meer&Moor beim Tag der Parke am 21.05.2017 in Mardorf!

    Nach großem Erfolg in den letzten Jahren beteiligte sich der Naturpark Steinhuder Meer auch in diesem Jahr am Tag der Parke. Am 21.05.2017 fand an der Uferpromenade in Mardorf der Aktionstag mit vielen verschiedenen Vereinen, Betrieben und Organisationen statt. Die LEADER-Region Meer & Moor war dieses Mal mit dabei und nutzte die Chance, um die Öffentlichkeit über den LEADER-Prozess zu informieren.

    Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Besucherinnen und Besucher an dem direkt neben dem Naturparkhaus gelegenen Stand der LEADER-Region Meer & Moor rund um das Thema LEADER informieren. Die Vetreterinnen des Regionalmanagements stellten dort die Themen vor, die sich die drei Kommunen Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Wedemark für die nächsten Jahre vorgenommen haben. So erfuhren die BesucherInnen, was sich z. B. hinter der Überschrift „Demografische Entwicklung, Daseinsvorsorge und Innenentwicklung“ verbirgt und das die Einrichtung eines Dorfladens in Mariensee mit Hilfe der LEADER-Mitteln geplant ist.




    Für Klein und Groß gab es Mitmachaktionen wie das Glücksrad, bei dem kleine Preise wie z. B. die Sommerblumen-Mischung zum Aussäen lockten.


    Die größeren Gäste forderte das LEADER-Quiz heraus, bei dem sie ihr Wissen über die LEADER-Region Meer & Moor unter Beweis stellen konnten.




    Am Nachmittag zog Andreas Varnholt, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Meer & Moor, im Rahmen des Bühnenprogramms die Quiz-Gewinner. Sie freuten sich über tolle Gewinnen wie z. B. Bücher über den Naturpark Steinhuder Meer, Kochbücher mit regionalen Rezepten oder Gutscheinen für Führungen entlang des Geo­pfads in der Wedemark. So endete am frühen Abend ein gelungener Tag aus Informationen, Beratung, Spiel & Spaß in Mardorf am Steinhuder Meer. Maren Krämer vom Regionalmanagement zog positiv Bilanz: “Es ist schön zu sehen, wie lebendig an einem solchen Tag das Leitmotto der LEADER-Region wird: Zukunftsfähige Dörfer im Dialog!“


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