Udo Feist, Thilo Hadeler, Bürgermeister Uwe Sternbeck, Karin Grobleben und Christos Savvopoulos in der Polizeidienststelle Neustadt a. Rbge. (v.l.n.r.)

Dank an Deutsches Rotes Kreuz und Polizei

Bürgermeister Uwe Sternbeck besuchte an Heiligabend vormittags DRK-Station und die Polizeidienststelle, um sich für den Einsatz - insbesondere über die Feiertage -  zu bedanken.

Wenn ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger in Neustadt die letzten Vorbereitungen für einen gemütlichen Heiligabend tätigt, die Familien sich so langsam zusammen finden und sich auf gemeinsame Feiertage gefreut wird, dann treten sie ganz selbstverständlich ihren Dienst an: Menschen, die in Berufen arbeiten, die auch über die Feiertage unentbehrlich sind. Auch in Neustadt sind sie über Weihnachten wieder im Einsatz, um Sicherheit und Wohlergehen für alle zu gewährleisten.

Deshalb war Bürgermeister Uwe Sternbeck auch in diesem Jahr an Heiligabend vormittags unterwegs, um sich für diesen Dienst an der Allgemeinheit zu bedanken. Sternbeck besuchte das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei und traf dabei überall auf Menschen, die man für ihr Engagement und die Ruhe, mit der sie auch riskanten Situationen begegnen, nur bewundern kann.

Die Mitarbeiter des DRK berichten dem Bürgermeister von einem Problem, dass man aktuell aus vielen Bereichen kennt: Es fehlt an Fachkräften. Das Personal musste über die Jahre deutlich aufgestockt werden. Doch es wird auch mit Erfolg an Lösungen gearbeitet. Das DRK-Region Hannover e.V. bildet in Kooperation mit der DRK-Rettungsschule Niedersachsen inzwischen eigene Notfallsanitäter aus. Auf die 20 Ausbildungsplätze pro Jahr bewerben sich über 300 Interessenten. „Die Meisten bleiben uns treu“, erzählen sie nicht ohne Stolz.

In der Polizeidienststelle geht es noch etwas ruhiger zu. „Das kommt noch“, wissen die Beamten aus Erfahrung. Weihnachten gehe es oft um Familienstreitigkeiten. Man kommt zusammen, hat viel Zeit und dann wird der eine oder andere Konflikt zum Thema. Oft können sie beschwichtigen, gerade wenn sich Kleinigkeiten hochgeschaukelt haben. Dabei kann es schon mal passieren, dass man aufgefordert wird das Festtagsessen zu kosten und zu bewerten, erzählen die Beamten schmunzelnd.

Der Bürgermeister dankte allen für ihren Einsatz. Um diesem Respekt zu zollen hatte er ein paar Kleinigkeiten im Gepäck, verbunden mit dem Wunsch, dass der Feiertagsdienst ruhig bleibt und sie die Gaben genießen können.

Bedacht wurden unter anderem auch die Notfalldienste des Abwasserbehandlungsbetriebes und des Bauhofs. Da diese in Bereitschaft sind, aber nur in Notfällen vor Ort sein müssen, wurde hier auf ein Treffen verzichtet.

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