Projektleiter Friedrich Wippermann (von links), Bürgermeister Uwe Sternbeck, Architekt Kolja Burggräf (assmann GmbH), Architektin Christine Dern (assmann GmbH) und Prokurist Arne Sangerhausen (PSPC GmbH) bei der Übergabe des Auftragsschreibens.

Rathausneubau: Das Berater-Team nimmt die Arbeit auf

Die europaweite Ausschreibung wird vorbereitet. Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Stadtverwaltung im Frühjahr 2019 zu einem Vertragsabschluss kommen.

Die Planung des Rathausneubaus im Bereich Marktstraße Süd geht wie geplant voran: In den zurückliegenden Wochen sind in den Arbeitsgruppen des zur Vorbereitung der europaweiten Ausschreibung eingesetzten Fach- und Sachgremiums eine Vielzahl Ideen und Vorschläge zusammengetragen und -gefasst worden. Die Ergebnisse dieses umfangreichen Findungs- und Entscheidungsprozesses werden nun an das von der Stadtverwaltung ausgewählte und beauftragte Berater-Team übergeben. Das Team berät die Stadtverwaltung bei der Durchführung der europaweiten Ausschreibung sowie im Rahmen des im ÖPP-Verfahren integrierten Architektenwettbewerbs und bei der Vergabe des Auftrages zum Rathausneubau.

Die Berater-Arbeitsgemeinschaft besteht aus zwei Unternehmen – namentlich sind dies die PSPC GmbH aus Berlin und die assmann GmbH aus Dortmund. Am Montag hatte sich das aus Projektsteuerern, Wirtschaftsfachleuten, Architekten und Bauingenieuren bestehende Team der Stadtverwaltung sowie den Mitgliedern des Fach- und Sachgremiums vorgestellt und die nächsten Schritte erläutert.

So geht es weiter:
Der gesteckte Zeitplan sieht vor, dass die Ausschreibungsunterlagen für den Neubau des Rathauskomplexes im Bereich Marktstraße Süd – der Komplex umfasst auch Einzelhandelsfläche im Erdgeschoss sowie eine Tiefgarage – im April 2018 fertiggestellt sind und somit der Startschuss für den Bieterwettbewerb gegeben werden kann.

Zu den Aufgaben des Berater-Teams gehören die Betreuung der aus Architekten und Unternehmen bestehenden Bietergemeinschaften während der Bewerbungsphase und der Planungswettbewerb. Ziel ist, dass die Architektenentwürfe bis Ende 2018 vorliegen – aus   diesen gehen die besten dann in die weitere Bearbeitung. In den weiteren Schritten der folgenden Angebotsphase werden auch die technischen Lösungen und die wirtschaftlichen Angebote abgefordert und bewertet.

Wenn alles nach Plan läuft, könnte die Stadtverwaltung im Frühjahr 2019 zu einem Vertragsabschluss kommen und im März 2020 die Baumaschinen anrollen. Im Sommer 2022 soll der Einzug in das neue Rathaus anstehen.

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