Der Umbau der Alten Schule in Borstel läuft nach Plan

Das denkmalgeschützte Gebäude ist mittlerweile komplett entkernt.  Die Dorfgemeinschaft möchte nach Fertigstellung das Obergeschoss nutzen.

Der Umbau der Alten Schule in Borstel geht zügig voran: Im März waren die ersten Handwerker angerückt, mittlerweile ist das 1880 errichtete Gebäude komplett entkernt. „Nach einigen Anlaufschwierigkeiten durch förmliche Vergabeverfahren und statische Besonderheiten läuft jetzt alles nach Plan“, sagt Thomas Völkel, Leiter des Fachdienstes Immobilien bei der Stadt Neustadt am Rübenberge.

Nach Fertigstellung zieht ins Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes eine städtische Kindertagesstätte ein. In Borstel können dann in zwei altersübergreifenden Gruppen (Krippe/Kindergarten) bis zu 50 Mädchen und Jungen im Alter von ein bis sechs Jahren betreut werden.

Fraglich war bisher, wie das Obergeschoss in Zukunft genutzt werden kann. Nun hat die Borsteler Dorfgemeinschaft Interesse bekundet. „Diese Nachricht freut mich sehr. Die Nutzung dieses ortsprägenden Gebäudes durch örtliche Vereine ist aus Sicht der Stadt eine sinnvolle Lösung“, sagt Völkel.

Derzeit erarbeiten Dorfgemeinschaft, Verwaltung und Genehmigungsbehörden in enger Abstimmung eine schlüssige Planung, die im Gebäude Räumlichkeiten für die örtlichen Vereine vorsieht. Der entsprechende Nachtrag zum Bauantrag und zur denkmalrechtlichen Genehmigung wird vom Fachdienst Immobilien zurzeit erarbeitet und zeitnah eingereicht. Eine zügige Genehmigung vorausgesetzt wird die Umplanung keine Auswirkungen auf den anvisierten Fertigstellungstermin im Sommer 2018 haben, wie Völkel mitteilt.

Die Stadt investiert rund 1,4 Millionen Euro in die Sanierung und den Umbau der Alten Schule. Im Rahmen der Dorferneuerung Mühlenfelder Land übernimmt die Europäische Union rund 150.000 Euro der Kosten.

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