Wirtschaftswegbrücke bei Basse wird erneuert

Da die 1969 errichtete Brücke in der Verlängerung der Straße Zum Rischanger nicht mehr tragfähig ist, muss sie abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

In der nächsten Woche rollen in der Basser Feldmark Baumaschinen an: Dann beginnt die Stadt Neustadt am Rübenberge mit der Erneuerung einer abgängigen Wirtschaftswegbrücke über die Auter. Da das 1969 errichtete Bauwerk in der Verlängerung der Straße Zum Rischanger nicht mehr tragfähig ist, muss die bisherige Brücke abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden.

Die Bauarbeiten sollen am kommenden Montag, 12. Februar, beginnen und werden voraussichtlich fünf Monate dauern. Sollte die Auter Hochwasser führen, kann sich der Baubeginn verzögern oder die Bauzeit verlängern.

Eine Querung über den Bach ist während der Bauarbeiten nicht möglich, der Wirtschaftsweg zwischen Basse und Metel wird auf Höhe der Baustelle voll gesperrt. Landwirte, Radfahrer und Fußgänger müssen Umwege in Kauf nehmen. Die östlich der Auter gelegenen forst- und landwirtschaftlichen Flächen sind ausschließlich aus Metel und Averhoy erreichbar, die westlich gelegenen aus Basse.

Hintergrund: Die bisherige Brücke wurde für Lasten bis 12 Tonnen gebaut, aufgrund von Rissbildungen im Brückenwiderlager ist die Traglast des Bauwerks aber bereits seit 2015 auf 6 Tonnen beschränkt. Eine Instandsetzung der bisherigen Brücke ist aufgrund hoher Kosten nicht wirtschaftlich. Außerdem wäre dadurch lediglich eine erneute Tragfähigkeit von bis zu 12 Tonnen erreicht worden, die für heutige landwirtschaftliche Fahrzeuge/Geräte bei weitem nicht ausreicht.

Die neue Brücke wird mit einer Stützweite von 13,75 Metern und einer Breite von 5,00 Metern in Stahlbetonbauweise hergestellt und ist für zivile Verkehrslasten nach Eurocode für Fahrzeuge von bis zu 60 Tonnen Gesamtgewicht bemessen worden; dies ist der Standard für derartige Brückenbauwerke. Die Baukosten belaufen sich auf circa 365.000 Euro, das Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Leine fördert die Maßnahme mit rund 125.000 Euro.

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