„Mehr Theorie!“

Bürgermeister Uwe Sternbeck und Ortsbürgermeister Heinz-Günter Jaster besuchen die Jugendfeuerwehr Nöpke.

Es gibt viel zu feiern bei der Jugendfeuerwehr in Nöpke: Gerade erst deutscher Vize-Meister geworden begeht sie in diesem Jahr ihr fünfzigjähriges Bestehen. So fand auch Bürgermeister Uwe Sternbeck lobende Worte zu Beginn seines Besuches. Er betonte, wie wichtig die Nachwuchskräfte für den Bestand der Freiwilligen Feuerwehr seien und hob neben dem Einsatz der Jugendlichen auch das Engagement der Betreuer hervor. Eine so große Gruppe bei der Stange zu halten und erfolgreich durch Wettbewerbe zu führen, bedeute ein hohes Maß an Initiative. Auch Ortsbürgermeister Heinz-Günter Jaster sparte nicht Lob. Es sei eine Sensation, was Jugendliche und Betreuer im vergangenen Jahr geleistet hätten. Allein der Stundenaufwand sei enorm und viele könnten in der Folge für den aktiven Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr gewonnen werden.

Beide machten sich im Anschluss ein Bild von der Ausbildung und nahmen noch am Theorieunterricht teil. Auch dort wurde zunächst eine Jahresbilanz gezogen: Zum Jahresabschluss waren die „Meckerzettel“ ausgefüllt worden, dort konnte jeder loswerden, was im vergangenen Jahr  gut aber auch was schlecht gelaufen war. Große Einigkeit herrschte in der positiven Bewertung der Wettbewerbsteilnahmen und der gemeinsamen Lasertag-Battles. Die Negativliste war nicht nur deutlich kürzer als die Positivliste, auch mit der Einigkeit war es da schnell vorbei. Darauf, an der Pünktlichkeit zu arbeiten, konnten sich noch fast alle einigen, aber der mehrfach geäußerte Wunsch nach mehr Theorieeinheiten sorgte für Unruhe in der Gruppe. Umgesetzt wurde er trotzdem im Anschluss mit einer Einheit zum Thema „Brandklassen und Feuerwehrfahrzeuge“. Und spätestens als sie mit dem Wissen um die eigenen Fahrzeuge punkten und den Pressluftatmer anprobieren konnten, schienen alle mit der Forderung wieder ausgesöhnt.

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