Einfahrt verboten - Von der Wunstorfer Straße aus kommend darf nicht mehr in die Stockhausenstraße eingebogen werden.

Stockhausenstraße ist jetzt "unechte" Einbahnstraße

Schulwegsicherung: Auch in die Marschstraße darf künftig nur noch aus einer Richtung kommend eingebobgen werden.

In der Stockhausenstraße und der Marschstraße gelten künftig neue Verkehrsregeln: Die beiden Verbindungsstraßen zwischen Wunstorfer Straße (B 442) und Lindenstraße werden als sogenannte „unechte Einbahnstraßen“ ausgewiesen. Die Einfahrt in die Stockhausenstraße ist für motorisierte Fahrzeuge ab sofort nur noch aus der Lindenstraße erlaubt, in die Marschstraße darf künftig nur noch von der Wunstorfer Straße kommend eingebogen werden. Grund für die neue Reglung ist die Sicherung der dort verlaufenden Schulwege zur Grundschule an der Stockhausenstraße.

In zweiter Reihe abgestellte und aus beiden Fahrtrichtungen kommende Fahrzeuge sowie abenteuerliche Rangiermanöver so genannter Elterntaxis sorgen insbesondere in der Stockhausenstraße immer wieder für gefährliche und unübersichtliche Situationen. Mit der neuen Verkehrsführung soll die Gefahrenlage vor der dortigen Grundschule entschärft werden. Auf Höhe des Eingangs zum Schulhof wird die Straße aus diesem Grund in den nächsten Tagen zusätzlich baulich eingeengt werden. Die entsprechenden Durchfahrtsverbotsschilder wurden bereits aufgestellt.

Auch in der parallel verlaufenden Marschstraße spielen sich täglich unübersichtliche Szenen ab. Nicht selten müssen entgegenkommende Fahrzeuge um am Straßenrand abgestellte Autos herumrangieren. Durch die Regelung der „unechten Einbahnstraße“ kann der Verkehr auch in der Marschstraße künftig besser fließen, da der Durchgangsverkehr geringer wird. Diese Straße wird täglich nicht nur von Grundschülern sondern auch von vielen Kindern genutzt, die in Richtung Leine-Schule, Gymnasium und BBS wollen. Die Schilder werden demnächst aufgestellt.

Der Unterschied zwischen einer klassischen Einbahnstraße und der unechten Variante ist, dass in letztgenannter zwar die Einfahrt auf der einen Seite verboten ist, auf der anderen Seite aber nicht das blaue Einbahnstraßen-Schild steht. Diese Regelung hat den Vorteil, dass alle Verkehrsteilnehmer weiterhin in beide Richtungen aus der Straße herauszufahren dürfen – dies ist vor allem für die Anwohner ein großer Vorteil. Radfahrer sind von der neuen Regelung ohnehin ausgenommen. Diese dürfen in die Stockhausen- und die Marschstraße auch weiterhin aus beiden Richtungen einfahren.

Die Regelung wurde in Absprache mit Vertretern des Ortsrates, der Schulleitung, der Polizei sowie der Feuerwehr getroffen und soll zunächst für ein halbes Jahr getestet werden.

Unechte Einbahnstraße – die Regelung in Kurzform:

- Die Einfahrt in die Straße ist aus einer Richtung verboten. Das Verkehrszeichen 267 – umgangssprachlich auch bekannt als "Spardose" – weißt auf das Einfahrverbot hin.

- Da am anderen Ende der Straße das blaue Einbahnstraßen-Schild (VZ 220) fehlt, gilt in der Straße weiterhin Zweirichtungsverkehr. Die Straßen dürfen somit in beide Richtungen befahren werden.

- Für Radfahrer ist die Einfahrt weiterhin aus beiden Richtungen möglich. Das Einfahrtverbotsschild ist mit einem entsprechenden Zusatzschild versehen.

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