Uwe Sternbeck und Heinz-Günter Jaster eröffnen die Straße symbolisch mit einem Scherenschnitt

Der nächste Mosaikstein ist fertig

Offizielle Eröffnung: Die Dudenser Dorfgemeinschaft feiert den Abschluss des zweiten Bauabschnitts der Dudenser Straße.

Der nächste Mosaikstein im Dorferneuerungsplan des Mühlenfelder Landes ist fertig: Der zweite Bauabschnitt der Dudenser Straße ist abgeschlossen. Am Freitag, 05. Oktober 2018, haben Bürgermeister Uwe Sternbeck und Heinz-Günter Jaster, Ortsbürgermeister des Mühlenfelder Landes, den neu gestalteten Teilbereich der innerörtlichen Verkehrsader offiziell eröffnet.

Die Dudenser Dorfgemeinschaft hat die Fertigstellung gemeinsam mit Vertretern der ausführenden Baufirma sowie Gästen aus Lokalpolitik und Verwaltung gefeiert. „Für uns Dudenser ist der Ausbau der Dudenser Straße ein außergewöhnliches Projekt. In Großstädten ist es völlig normal, dass dort unentwegt gebaut wird und Großprojekte verwirklicht werden, hier ist es eine Rarität“, freute sich Jaster. Bürgermeister Uwe Sternbeck hob den „großen Gewinn der neu gestalteten Straße für die Ortschaft“ hervor und lobte die Dorfgemeinschaft, die Anlieger der Dudenser Straße und die Straßenbauarbeiter für ihre tolle Zusammenarbeit. „Alle Beteiligten haben sehr gut und miteinander gearbeitet. Zu diesem tollen Abschluss haben alle gemeinsam beigetragen“, sagte er.

In den zurückliegenden fünf Monaten haben die Mitarbeiter des Nöpker Tief- und Straßenbauunternehmens Scharnhorst fleißig gebaut und gewerkelt. Das gut 400 Meter lange Teilstück zwischen dem Edelhofweg und dem östlichen Ende des Wehmeweges ist als sogenannte Mischverkehrsfläche mit einer Breite von fünf Metern ausgebaut und neu asphaltiert worden. Zudem hat die Straße beidseitig eine Gosse in Natursteinoptik erhalten, auch der Platz um den Dorfbrunnen wurde erneuert. Außerdem wurden die Einfahrten zu den Privatgrundstücken einheitlich gepflastert und Leerrohre für gegebenenfalls benötigte Internetkabel mitverlegt.

Der Ausbau des zweiten Teilbereichs der Dudenser Straße hat rund 600.000 Euro gekostet. Gut 353.000 Euro dieser Summe übernimmt das Land. Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (ArL) hatte dem Antrag der Stadt Neustadt a. Rbge. auf Förderung nach den Richtlinien der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) stattgegeben. Die Restsumme von rund 246.000 Euro wird zu etwa gleichen Teilen von der Stadt und den Anliegern getragen.

Im nächsten Jahr gehen die Bauarbeiten an der Dudenser Straße, die ringförmig den historischen Ortskern umschließt, weiter. Dann werden die noch ausstehenden Endbereiche der Straße neu gestaltet. Der Förderantrag der Stadt ist vom ArL bereits bewilligt worden.

Die Dudenser Dorfgemeinschaft feiert die Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts der Dudenser Straße.

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