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Sporthalle Gymnasium: Abriss und Neubau im Einklang

In der Diskussion um den Neubau einer Sporthalle am Gymnasium kam es in den vergangenen Tagen mehrfach zu Irritationen um den Zeitplan der Baumaßnahmen. Fakt ist, der Abriss der alten Halle verzögert nicht den Neubau.

Vielmehr gibt es mehrere sachliche und technische Gründe, warum die alte Sporthalle mit ihren Nebenanlagen bisher nicht abgerissen ist:

Das Gebäude besteht nicht nur aus der seit nunmehr 2 Jahren gesperrten Halle, sondern beherbergt weitere Räumlichkeiten, die von der Schule und dem TSV Neustadt genutzt werden. Der große Gymnastikraum, die Umkleiden/Sanitärbereiche sowie die vorhandenen Werkräume des Gymnasiums werden derzeit noch gebraucht, genauso wie die Wärmeübergabestation im Gebäude, die für den gesamten Gebäudekomplex des Gymnasiums benötigt wird.

Diese räumlichen und technischen Bedürfnisse der Schule und des Sportvereins werden natürlich im laufenden Planungsprozess berücksichtigt. Die Verwaltung erarbeitet einen Gesamtplan, in dem der zeitgerechte Abriss der Halle und die Ersatzlösungen für die derzeitigen Nutzer in Einklang gebracht werden.

Der Abriss der alten Halle verzögert daher nicht das Neubauprojektes, sondern folgt einem sinnvollen und wirtschaftlichen Zeitplan.
Bis zum Baubeginn für eine neue Sporthalle, der Anfang 2020 terminiert ist, müssen eine Reihe von komplexen Vergabeverfahren abgearbeitet werden. Immerhin geht es um ein Bauvolumen von mehreren Millionen Euro. Selbstverständlich wird bis zum Baustart die alte Halle abgerissen und das Baufeld frei geräumt.

Eine mögliche Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsbetrieben in Form einer gemeinsamen Ausschreibung zum Abriss von Sporthalle und Hallenbad ist in dem Zusammenhang denkbar, sofern sie wirtschaftliche Vorteile bietet. Sie ist aber nicht Voraussetzung und schon gar nicht Hinderungsgrund im Vorankommen des Sporthallenprojektes.

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