Vertreter der Stadt und des Dorfgemeinschaftsvereins, Ortsbürgermeister und Architekt vor dem neugestalteten Dorfgemeinschaftshaus.

Bordenau weiht erweitertes und saniertes Dorfgemeinschaftshaus ein

Neuer Mehrzweckraum mit Trennwand erfreut die Dorfgemeinschaft.

Auf Anregung und mit tatkräftiger Unterstützung des Dorfgemeinschaftsvereins hat die Stadt Neustadt a. Rbge. das Dorfgemeinschaftshaus in Bordenau in den vergangenen fünf Monaten umfangreich saniert und erweitert. Neben einer Fassadensanierung wurde das Gebäude um einen Lagerraum und einen Mehrzweckraum als Anbau erweitert. Dieser kann nun mit Hilfe einer flexiblen Trennwand für eine Bühne oder das Büffet bei Feierlichkeiten genutzt werden.

"Dieser Anbau lag uns schon lange am Herzen. So langsam entwickelt sich hier ein richtiges Dorfzentrum", freute sich Ortsbürgermeister Harry Piehl am Tag der offziellen Einweihung der Räumlichkeiten, auch im Hinblick auf die komplette Neugestaltung mit Parkbuchten der angrenzenden Straße Am Dorfteich.

Auch für den Bordenauer Architekten Manfred Messner war die Planung und Begleitung des Anbaus in Kooperation mit der Stadt eine Herzensangelegenheit, war doch der Bau des Dorfgemeinschaftshauses Anfang der 90er Jahre sein erster Schritt Richtung Selbstständigkeit.

Jörg Homeier, Fachbereichsleiter Infrastruktur bei der Stadt Neustadt a. Rbge., dankte noch einmal allen Beteiligten für die sehr gute Zusammenarbeit bei diesem Projekt: "Bordenau ist ein Beweis dafür, wieviel auf dem Dorf hier in Neustadt noch los ist. Deshalb macht es mir besonderen Spaß, Projekte wie dieses zu realisieren!"

Die Baukosten betrugen rund 185.000 Euro. 70 Prozent der Bausumme wurden im Rahmen des Regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) der Leader-Region Meer und Moor gefördert. Rund 20.000 € hat der Dorfgmeinschaftsverein aus Eigenmitteln beigesteuert.

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