Über 80 Bürgerinnen und Bürger haben bei der zweiten Bürgerwerkstatt zum InSEK mitgearbeitet. (c) Plan Zwei Stadtplanung und Architektur

InSeK: Dokumentation der 2. Bürgerwerkstatt ist online

Im Rahmen des Inenstadtentwicklungskonzeptes (InSEK) fand am 23. Oktober 2019 die zweite Bürgerwerkstatt mit dem Themenschwerpunkt "Nachhaltige Mobilität" statt. Die Ergebnisse stehen nun auf der städtischen Internetseite zur Verfügung.

Etwa 80 Bürger*innen, Innenstadtakteur*innen sowie Vertreter*innen der lokalen Politik und der Verwaltung nahmen an der Planungswerkstatt zum Integrierten Städtebaulichen Innenstadtentwicklungskonzept (InSEK), teil, die am 23. Oktober 2019 im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Liebfrauen stattfand.

Der Bürgerentscheid zum Rathausneubau und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Verkehr in der Innenstadt hatten dazu geführt, dass die Planungen zum Innenstadtentwicklungskonzept einige Zeit geruht haben. Nun gehen der Planungs- und Beteiligungsprozess weiter.

Es wurden bereits viele Anforderungen und Ideen für die Innenstadtentwicklung zusammengetragen: Bei der großen Informationsveranstaltung im März 2018, in Gesprächsrunden mit Vertreter*innen aus Handel, Gastronomie und Kultur sowie bei vielen Gesprächen und Terminen mit Vertreter*innen aus Politik und Stadtverwaltung. Darauf aufbauend wurden Ziele und Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die dazu beitragen sollen, die Herausforderungen der Innenstadtenwicklung zu meistern.

Bei der Planungswerkstatt wurden diese Ziele und Maßnahmen vorgestellt und diskutiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auch auf dem Thema Verkehr.

Jörg Homeier, Fachbereichsleiter Infrastruktur der Stadt Neustadt am Rübenberge, begrüßte die Anwesenden. Die inhaltliche Einführung übernahm Kirsten Klehn vom Büro plan zwei. Sie ordnete die Veranstaltung in den laufenden Prozess ein. Nachdem die Planungen zum etwa ein Jahr geruht haben, soll das Konzept bis zum Frühjahr 2020 fertiggestellt werden. Das InSEK soll den Handlungsrahmen für die Entwicklung der Innenstadt in nächsten 10 bis 15 Jahre aufzeigen und umfasst alle wichtigen Themenfelder der Innenstadtentwicklung. Parallel zur Erarbeitung des InSEK werden Vorbereitende Untersuchungen nach § 141 BauGB erarbeitet. Geprüft wird damit, ob und für welche Teilbereiche der Innenstadt ggf. eine Ausweisung als Sanierungsgebiet sinnvoll ist. InSEK und Vorbereitende Untersuchungen sind die Voraussetzung für die Beantragung von Fördermitteln aus der Städtebauförderung des Bundes.

Anschließend stellte Frau Klehn den Ablauf des Abends vor. Es sollen Ziele und Maßnahmenvorschläge für die Innenstadtentwicklung vorgestellt und diskutiert werden, die aus dem bisherigen Planungs- und Beteiligungsprozess entwickelt wurden.

Das InSEK beschäftigt sich mit sechs Themenfeldern. Diese sind:

• Einzelhandel und Wirtschaft

• Freiraum und Öffentlicher Raum

• Kultur und Freizeit

• Wohnen und Versorgung und

• Städtebau, Stadtgestalt und Stadtidentität

• Mobilität

Frau Klehn stellte fünf der Themenfelder mit Zielen und exemplarischen Maßnahmen vor. Alle Ziele und vorgeschlagenen Maßnahmen sind im Anhang der Dokumentation als Steckbriefe zu finden.

Sebastian Fleischer vom Fachdienst Tiefbau und Friedrich Wippermann, Projektleiter für Rathausneubau und Innenstadtentwicklung, in der Stadt Neustadt sowie Heike Prahlow vom Verkehrsplanungsbüro PGV aus Hannover gingen im Anschluss vertieft auf das Themenfeld „Nachhaltige Mobilität“ und die Herausforderungen für die Stadt Neustadt in den nächsten Jahren ein.

© 2018 | Neustadt am Rübenberge