Viel genutzte Radwegeverbindungen erhalten Decke

Die Grünwegeverbindungen „Kleiner Tösel“ und „Ahnsförth“ werden ab nächster Woche mit einer so genannten Tränkdecke befestigt.

Pfützen und Schlaglöcher gehören bald der Vergangenheit an: In den kommenden zwei Wochen lässt die Stadt Neustadt über den Fachdienst Stadtgrün die von Radfahrern und Fußgängern viel genutzten Grünwegeverbindungen „Kleiner Tösel“ und „Ahnsförth“ mit einer etwa zwei Zentimeter dicken Deckschicht, einer so genannten Tränkdecke, befestigen.

Beide Wege verbinden die Baugebiete im Norden der Kernstadt mit der Landwehr und haben sich in den vergangenen Jahren zu zwei der beliebtesten Nord-Süd-Radwegeverbindungen im Stadtgebiet entwickelt. Die von der Märchenstraße und der Sterntalerstraße abgehenden Wege sind aber nicht nur Hauptverbindungsstrecken für Fußgänger und Radfahrer, sie dienen auch als Schulweg.

Nicht zuletzt durch die Entwicklung des Neubaugebietes Auengärten ist davon auszugehen, dass die beiden Verbindungen künftig noch stärker frequentiert werden und somit an ihre bauliche Belastungsgrenze stoßen. Um die Wege robuster und die Nutzung hochwertiger zu machen, werden beide nun mit einer aus Bitumenenulsion und Splitt bestehenden Tränkdecke versehen.

Am kommenden Dienstag, 8. Oktober, beginnen die Vorarbeiten durch den städtischen Bauhof. Zunächst wird der Weg zwischen den Schulgebäuden an der Straße Ahnsförth und der Memeler Straße für den Deckschichteinbau vorbereitet, im Anschluss folgt die Vorbereitung der Verbindung Kleiner Tösel bis zur Märchenstraße. Die Tränkdecke soll dann vorbehaltlich guter Witterung in der 42. Kalenderwoche aufgebracht werden. Während sämtlicher Arbeitsschritte werden die Verbindungen voll gesperrt. Da die Wege nacheinander hergestellt werden, bleibt immer eine Verbindung begeh- und per Rad befahrbar.

Die Stadt Neustadt investiert rund 35.000 Euro in die Herstellung der beiden Grünwegeverbindungen. Zur Vermeidung von Beeinträchtigungen für den Schülerverkehr wurde die Maßnahme bewusst in die Herbstferien gelegt.


Quelle: OpenStreetMap

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