Philipp Zimmermann (Smartparking e.V.), David Borsutzki (Technischer Leiter der Ideenstadtwerke) und Bürgermeister Dominic Herbst präsentieren die neue Handypark-Möglichkeit in Neustadt.

Parkgebühren können jetzt digital bezahlt werden

In der Neustädter Innenstadt ist ab dem kommenden Montag das "Handyparken" möglich.

Mobiltelefon statt Kleingeld: Als Alternative zur klassischen Münzzahlung am Automaten hat die Stadt Neustadt in Zusammenarbeit mit den Ideenstadtwerken ein digitales Bezahlsystem für die bewirtschafteten Parkflächen in der Neustädter Innenstadt eingeführt. Autofahrer können ihre Parkgebühr ab dem kommenden Montag, 1. Februar, somit auch bequem per Smartphone-App, Anruf oder SMS bezahlen.

„Die Einführung des sogenannten Handyparkens bietet eine zeitgemäße und bequeme Alternative zum Bargeld und zugleich einen echten Mehrwert für unsere Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher“, sagt Bürgermeister Dominic Herbst. „Es ist ein weiterer Schritt zur stetig voranschreitenden Digitalisierung unserer Stadt.“

Die Bezahlmöglichkeit per Mobiltelefon ist in den vergangenen Jahren bereits in zahlreichen Großstädten zur Erhöhung der Kunden- und Bürgerfreundlichkeit realisiert worden. In der jüngeren Vergangenheit hat sich das System zusehends auch in Kleinstädten etabliert. In Neustadt können die Kunden künftig gleich aus sieben verschiedenen Handyparkanbietern wählen, welche unterschiedliche Services und Funktionen anbieten.

Stadt und Ideenstadtwerke kooperieren dafür mit dem Verein „smartparking“, einer bundesweit agierenden Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. In Neustadt stehen dadurch die folgenden Handyparkanbieter zur Auswahl: „EasyPark“, „Park now“, „Mobilet“, „Yellowbrick/flowbird.“, „paybyphone“, „Parkster“ und „Parco“.

„Wir freuen uns sehr, zusammen mit der Stadt nun eine digitale Lösung für das klassische Parkticket anzubieten. Wie in allen Geschäftsbereichen, möchten wir unseren Kundinnen und Kunden den größtmöglichen Komfort bieten. Das gilt auch für das Parken. Dem ein oder anderen bleibt so vielleicht die Münzsuche in Zukunft erspart“, so Dieter Lindauer, Geschäftsführer der Ideenstadtwerke.

Die neue Regelung gilt ab kommenden Montag auf den rund 400 bewirtschafteten Parkplätzen in der Neustädter Innenstadt. Die Parkgarage Am Wallgraben ist aufgrund der dortigen Schrankenregelung vom System ausgenommen. Auch auf dem privaten Parkplatz zwischen ZOB und Wunstorfer Straße wird das Handyparken nicht eingeführt.

Die Parkscheinautomaten bleiben natürlich trotzdem in Betrieb und können weiter wie gewohnt genutzt werden. Neu: Großflächige Aufkleber auf den Automaten liefern Informationen über die Handypark-Anbieter.

Die Parkgebühren (1 Euro für bis zu 2,5 Stunden) ändern sich nicht. Auch die beliebte „Brötchentaste“, welche in der Innenstadt 30 Minuten kostenfreies Parken ermöglicht, kann per Handyparken gebucht werden. Bei Bezahlung per Smartphone muss aber eine Servicegebühr an den jeweiligen Anbieter hinzugerechnet werden. Die Kosten hierfür variieren je nach Anbieter.

Für die Stadt und die Wirtschaftsbetriebe entstehen durch die Einführung des Handyparkens keine zusätzlichen Kosten. Für Einrichtung, Begleitung und Überwachung des Systems kommt lediglich ein geringer personeller Mehraufwand hinzu.

Die Einhaltung der Parkgebührenregelung bleibt auch ohne Parkschein möglich. Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Verkehrsüberwacher, indem sie das Kennzeichen mit einem zentralen Online-System abgleichen. Für Außenstehende ist nicht zu erkennen, ob jemand Handyparker ist oder nicht.

Auch in vielen anderen Städten lassen sich Parkgebühren bereits mit dem Smartphone bezahlen, zum Beispiel in Hannover, Wunstorf, Burgdorf oder Hildesheim. Insgesamt sind bereits über 170 Städte und Gemeinden über smartparking an das System angeschlossen. Einen Überblick gibt es hier: http://www.smartparking.de/fuer-verbraucher

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