Hagen: Die Straße "Am Anger" wird ausgebaut

Die Bauarbeiten sollen am kommenden Dienstag, 6. April, beginnen und dauern voraussichtlich fünf Monate.

Startschuss für das nächste Straßenbauprojekt im Dorferneuerungsplan des Mühlenfelder Landes: In Hagen lässt die Stadt Neustadt am Rübenberge die Straße „Am Anger“ erneuern. Die Bauarbeiten sollen am Dienstag, 6. April, beginnen und dauern voraussichtlich fünf Monate. Die Straße wird für die Zeit der Arbeiten abschnittsweise voll gesperrt.

Die Straße „Am Anger“ tangiert das oberhalb des Hagener Baches gelegene Wohnquartier und verbindet die Straßen „Am Gänseberg“ und „Im Ortbruche“. Sie ist rund 550 Meter lang und wird gänzlich neugestaltet.

Nach Ostern rollen die Bagger an: In Absprache mit der ausführenden Baufirma ist die Maßnahme in zwei Abschnitte aufgeteilt worden. Die Arbeiten beginnen an der Einmündung in die Straße „Im Ortbruche“ und wandern von dort aus in Richtung Südosten. Die anliegende Arztpraxis ist in den ersten Wochen somit ausschließlich über die Zufahrt von der Straße „Am Gänseberg“ erreichbar.

Der zweite Teilbereich erstreckt sich im weiteren Verlauf über die Einmündung in die Straße „Am Wacholder“ bis zur Straße „Am Gänseberg“. Wenn in diesem Abschnitt gebaut wird ist die Praxis ausschließlich über die Straße „Im Ortbruche“ und das bereits fertiggestellte Teilstück der Straße „Am Anger“ anfahrbar.

Grundsätzlich kann es während der Bauarbeiten vorkommen, dass einzelne Grundstücke nur zu Fuß erreichbar sind. Die Baufirma wird die Anwohner in diesen Fällen gesondert informieren. Auch für die Müllabfuhr wird eine Lösung angeboten.

Das wird gebaut: Zwischen den Einmündungen in die Straßen „Im Ortbruche“ und „Pflasterweg“ wird die Straße gepflastert. Zusätzlich entsteht auf Wunsch der Bürgerinnen und Bürger in diesem Abschnitt ein farblich abgesetzter Gehweg, der durch einen drei Zentimeter hohen Bordstein von der Fahrbahn getrennt wird.

Anders verhält es sich im Bereich zwischen den Einmündungen in den „Pflasterweg“ und die Straße „Am Gänseberg“. Weil die Straße auf diesem knapp 120 Meter langen Abschnitt sehr schmal ist und die großen Bäume erhalten bleiben sollen, kann dort kein Gehweg realisiert werden. Weil Fußgänger somit weiterhin auf der Fahrbahn geführt werden, gilt dort nach Fertigstellung eine Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h. Außerdem wird dieser Straßenbereich nicht im Vollausbau gepflastert, um die Baumwurzeln nicht zu beschädigen. Die Fahrbahn wird stattdessen neu asphaltiert.

Die Gesamtkosten für den Ausbau belaufen sich auf rund 400.000 Euro. 63 Prozent dieser Summe, circa 252.000 Euro, übernimmt das Land. Das Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser hat dem Antrag der Stadt Neustadt am Rübenberge auf Förderung nach den Richtlinien der integrierten ländlichen Entwicklung (ZILE) stattgegeben. Die restlichen Kosten trägt die Stadt Neustadt.

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