Unsere Ortschaften stellen sich vor

33 Dörfer, eine Kernstadt zusammengefasst in 13 Ortschaften. Die Ortsteile des Neustädter Landes sind vielseitig und jeder kommt mit seinem ganz eigenen Charme daher. Eine Reise durch das Neustädter Land ist eine Reise voller Impressionen und vielfältiger Eindrücke.

  • Ortschaft Bevensen

    Bevensen © Bartels

    140 Einwohner – Bevensen gehört zu den kleinen Stadtteilen im Neustädter Land. Gemeinsam mit Büren im Süden und Laderholz im Norden bildet Bevensen die Ortschaft Bevensen; die drei Dörfer haben einen gemeinsamen Ortsrat.

    Die Geschichte des Dorfes reicht bis in das zwölfte Jahrhundert zurück. Die Nähe zum Dudenser Moor prägte das Dorfleben über Jahrhunderte. Lange lebten die Bewohner von der Landwirtschaft, heute gibt es insgesamt nur noch vier landwirtschaftliche Betriebe.

    Während Mitte des 13. Jahrhunderts eine große Mühle das Landschaftsbild geprägt haben soll, sind es heute unter anderem zwölf große Windräder.

     

    Steckbrief Bevensen:

    Dörfer: Bevensen, Büren, Laderholz

    Einwohner: Bevensen (154), Büren (240), Laderholz (328)

    Größe: Bevensen (3,33 km²), Büren (6,28 km²), Laderholz (8,83 km²)

    Ortsbürgermeister: Hartmut Evers (CDU)

  • Ortschaft Bordenau

    Bordenau © Bartels

    Bordenau behauptet sich mit knapp 3.000 Einwohnern als eine der bevölkerungsreichsten Ortschaften Neustadts.

    Nicht weit entfernt von der niedersächsischen Hauptstadt Hannover und der Nachbarkommune Garbsen, liegt die Ortschaft an der Bundesstraße 6 auf der Strecke zwischen Hannover und Bremen.

    Bordenau ist auch einer der ältesten Ortsteile Neustadts: Der Ort wurde im Jahr 889 zum ersten Mal erwähnt. Vereinzelte alte Bauernhöfe, die St.-Thomas-Kirche, das Dorfmuseum Deeke sowie die 1865 erbaute Alte Schule zählen zu den Sehenswürdigkeiten des Dorfes.

     

    Steckbrief Bordenau:

    Einwohner: 2.768

    Größe: 9,82 km²

    Ortsbürgermeister: Harry Piehl (SPD)

  • Ortschaft Eilvese

    Eilvese Beermanns Hof © Bartels

    Eilveses nachweisbare Geschichte beginnt im Mittelalter. Wie Neustadt wurde auch Eilvese zum ersten Mal im Jahr 1215 urkundlich erwähnt.

    Zwischen Grinderwald und Totem Moor gelegen, entwickelte sich Eilvese über die Jahrhunderte zu einem florierenden, von der Landwirtschaft geprägten Dorf. Etliche gut erhaltene Gehöfte erinnern bis heute an diese Zeit und rund um das Dorf finden sich gepflegte Ackerflächen, Rinder- und Pferdeweiden. Die Eilveser pflegen ihr Dorfleben – es gibt sogar einen Ski-Club. Diverse Projektgruppen machen ihren Heimatort fit für die Zukunft.

    Im kleinen Eilvese stand einst ein Funkturm – 1914 von Kaiser Wilhelm II. persönlich eingeweiht. Der Sendemast, aus einer Insel im Toten Moor errichtet, war ganze 260 Meter hoch und damit seinerzeit der höchste Turm Deutschlands. Von hier wurden die ersten Funkverbindungen zwischen Europa und den Vereinigten Staaten von Amerika hergestellt. 1931 wurde der Funkturm abgerissen.

     

    Steckbrief Eilvese:

    Einwohner: 1.517

    Größe: 16,59 km²

    Ortsbürgermeisterin: Christina Schlicker (SPD)

  • Ortschaft Helstorf

    Hufschmiede Helstorf

    Helstorf, sowie die umliegenden Dörfer Luttmersen, Esperke/Warmeloh und Vesbeck bilden gemeinsam die Ortschaft Helstorf.

    Das einst von Höfen und weitläufigen Ländereien geprägte Ortsbild von Helstorf ist heute nicht mehr erkennbar. Der Grund ist ein großes Feuer aus dem Jahre 1678. Heute teilt sich das Dorf in drei Bereiche: den alten Dorfkern, die Siedlung Auf dem Papenberg und das Hohe Ufer. Hier leben knapp 1.400 Einwohner.

    Das Hufschmiedemuseum in Helstorf bewahrt alte Traditionen und ist Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Region. An jedem dritten Sonntag (März bis Oktober) kann man von 11 bis 17 Uhr  vieles über den Hufbeschlag und die Geschichte der Schmiede erfahren.

    In Vesbeck bemühen sich viele der 400 Einwohner die berühmte Wassermühle aus dem 14. Jahrhundert zu erhalten. In den Fünfzigerjahren wurde der Mahlbetrieb eingestellt. Bis heute kann man aber die Mühle besichtigen und bei einem Besuch mehr über ihre Geschichte erfahren.

    Die Mühle liegt nah am Naturschutzgebiet Blankes Flat, das sich bis über Esperke/Warmeloh erstreckt. Die Europäische Union hat dieses Areal als besonders schützenswert erklärt.

    In der Wilhelmstein-Kaserne in Luttmersen sind das Panzergrenadierbataillon 33 und das Versorgungsbataillon 141 stationiert. Die vier Ortsteile haben einen gemeinsamen Ortsrat.

     

    Steckbrief Helstorf:

    Dörfer: Esperke/Warmeloh, Helstorf, Luttmersen, Vesbeck

    Einwohner : Esperke/Warmeloh (712), Helstorf (1.300), Luttmersen (127), Vesbeck (381)

    Größe: Esperke/Warmeloh (12,22 km²), Helstorf (5,31 km²), Luttmersen (4,58 km²), Vesbeck (7,75 km²)

    Ortsbürgermeisterin: Silvia Luft (CDU)

  • Ortschaft Mandelsloh

    Niedernstöcken © Bartels

    Das Leinedorf Mandelsloh ist Mittelpunkt der gleichnamigen Ortschaft mit den Dörfern Amedorf, Brase, Evensen, Lutter, Niedernstöcken, Stöckendrebber und Welze.

    Die Lage am Fluss brachte dem Ort früh einen hohen Stellenwert ein, belegt ist dies durch die monumentale Backsteinbasilika St. Osdag, die im Jahre 1180 als erster Bauwerk dieser Art in Norddeutschland errichtet wurde.

    Aber auch viele weitere Gebäude in der gesamten Ortschaft, wie etwa die zum Wohnhaus umgebaute Holländerwindmühle, und die reizvollen Landschaften entlang der Leine sind einen Besuch wert.

    Beliebtes Ausflugsziel ist der Franzee in Amedorf. Im Sommer ist das idyllische Naturbad ein Hot-Spot im Neustädter Land.

    Sportliches Aushängeschild ist der TV Mandelsloh, gegründet 1921. Neben klassischen Sportarten, wie Tischtennis und Fußball, betreibt der TVM auch eine erfolgreiche Inline-Hockey-Sparte. Die Mandelsloher Knights waren bereits drei Mal deutscher Vizemeister.

     

    Steckbrief Mandelsloh:

    Dörfer: Amedorf, Brase, Evensen, Lutter, Mandelsloh, Niederstöcken, Stöckendrebber, Welze

    Einwohner : Amedorf (289), Brase (113), Evensen (111), Lutter (202), Mandelsloh (1.186), Niederstöcken (509), Stöckendrebber (320), Welze (229)

    Größe: Amedorf (4,24 km²), Brase (5,90 km²), Evensen (3,48 km²), Lutter (6,96 km²), Mandelsloh (11,31 km²), Niederstöcken (9,09 km²), Stöckendrebber (6,55 km²), Welze (5,05 km²)

    Ortsbürgermeister: Günter Hahn (UWG)

  • Ortschaft Mardorf

    Nordufer Steinhuder Meer in Mardorf © Stadt Neustadt a. Rbge.

    Der Stadtteil Mardorf, staatlich anerkannter Erholungsort, erstreckt sich am Nordufer des Steinhuder Meeres. Der Ort mit seinen vielen Ferienwohnungen und Wochenendhäuschen steht für unbeschwerten und familienfreundlichen Urlaub. Vier Kilometer neu gestaltete Uferpromenade laden zum Spazierengehen ein.

    Der Weg führt am naturnahen Nordufer entlang. Die Uferlandschaft hat sich gemeinsam mit dem Steinhuder Meer vor etwa 15.000 Jahren entwickelt. Wander- und Sanddünen mit ihrer typischen Flora und Fauna sind hier bis heute zu finden und erfreuen sowohl Spaziergänger als auch Naturschützer.

    Mardorf ist ein traditionsreicher Liegeort für Binnensegler und hat sich zudem in den vergangenen Jahren zum beliebten Tummelplatz von Surfern entwickelt. Vor allem Wind- und Kite-Surfer schätzen dieses Domizil, auch der Trendsport Stand-Up-Paddling ist hier zu beobachten.

    Der Golfplatz in Mardorf bietet für jedes Handicap attraktive Bedingungen und auch die Gastronomie im Ort lässt kaum einen Wunsch offen.

    Ein Spaziergang durch das liebevoll gestaltete Dorf lohnt sich. Es hält eine Vielzahl an Freizeitangeboten für Urlauber und Tagestouristen bereit. Informationen dazu gibt es in der Tourist-Info der Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT). Das Büro ist in einem schmucken Fachwerkhaus am zentralen Aloys-Bunge-Platz untergebracht und gliedert sich in ein liebevoll restauriertes Fachwerkensemble ein.

    Mardorf hat eine wechselhafte Geschichte hinter sich. Schon vor über 10.000 Jahren ab es in der Gegend Siedlungen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde „Meredorpe“, das „Dorf am Meer“ im Jahr 1173. Während des Dreißigjährigen Krieges zog das Dorf ein Stück nach Westen um und baute sich auf dem Gebiet des heutigen Mardorfs neu auf. 1721 wurden die Fachwerkkapelle und 1842 die Alte Schule errichtet.

    Ab den Fünzigerjahren entwickelte sich Mardorf zum Touristenmagneten. Das Steinhuder Meer und die abwechslungsreiche Landschaft drum herum lockte Urlauber aus ganz Deutschland an – bis heute.

     

    Steckbrief Mardorf:

    Einwohner: 1.803

    Größe: 22,48 km²

    Ortsbürgermeister: Hubert Paschke (CDU)

  • Ortschaft Mariensee

    Mariensee © Bartels

    Wiesen, Felder und kleine Wälder umgeben die 1.100 Einwohner zählende Ortschaft im Herzen des Neustädter Landes. Das im frühen 13. Jahrhundert gegründete Frauenkloster ist das Wahrzeichen von Mariensee, das gemeinsam mit den Dörfern Wulfelade und Empede/Himmelreich eine Ortschaft bildet.

    Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Konventgebäude weitgehend zerstört. Zwischen 1726 und 1729 wurde es neu aufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahmen die Konventualinnen mehrere Hundert Flüchtlinge auf. Seit 1972 übernimmt die Klosterführung auch Aufgaben im kulturellen und sozialen Bereich.

    Anlässlich des 800-jährigen Bestehens eröffnete 2007 das Museum zur Geschichte des Klosters und evangelischer Frauenklöster in Norddeutschland.

    Die frühgotische Backsteinkirche ist das einzige Gebäude, das noch aus der Gründungszeit erhalten geblieben ist. Bis heute lebt ein evangelischer Frauenkonvent in dem kirchlichen Zusammenschluss.

    Nicht weit von Mariensee entfernt liegt Wulfelade. Im Sommer zieht das Waldbad täglich zahlreiche Besucher aus dem Neustädter Land in das gemütliche Bad. Hier steigen die Wassertemperaturen im Sommer bei Sonnenschein teils über 20 Grad Celsius, denn das Wasser wird über eine Solaranlage erwärmt.

    Auf dem Weg aus der Kernstadt in Richtung Mariensee kommt man durch das beschauliche Örtchen Empede. Doch viel größere Berühmtheit erlangt in jedem Jahr um die Weihnachtszeit dessen Ortsteil Himmelreich. Hier kommt im Dezember Weihnachtspost aus der ganzen Welt an und wird von Ehrenamtlichen beantwortet.

     

    Steckbrief Mariensee:

    Dörfer: Empede/Himmelreich, Mariensee, Wulfelade

    Einwohner: Empede/Himmelreich (643), Mariensee (1.035), Wulfelade (390)

    Größe: Empede/Himmelreich (8,09 km²), Mariensee (9,52 km²), Wulfelade (7,10 km²)

    Ortsbürgermeister: Heinrich Zieseniß (CDU)

     

  • Ortschaft Mühlenfelder Land

    Ortseingang Dudensen © Bartels

    Die Dörfer Borstel, Dudensen, Hagen und Nöpke bilden gemeinsam die Ortschaft Mühlenfelder Land. Die vier Dörfer arbeiten an vielen Stellen eng zusammen und in den vergangenen Jahren hat sich ein starkes „Wir-Gefühl“ entwickelt. Bis 2011 hieß die Ortschaft noch Hagen, aber mit der Umbenennung in Mühlenfelder Land konnte die Identifikation der anderen Dörfer mit der Ortschaft positiv verstärkt werden.

    In Hagen leben mit über 1.300 Einwohner die meisten Bewohner des Mühlenfelder Landes. Hier gehen die Kinder aller Orte gemeinsam in die Grundschule und S-Bahnhof, Ärzte und Bankfilialen werden ebenfalls von allen gemeinsam genutzt.

    Wasserratten zieht es im Sommer nach Nöpke: Hier öffnet seit 1962 jeden Sommer das solarbeheizte Freibad seine Tore. Ein Schwimmbecken sowie eine Rutsche und ein Kinderbecken laden neben den Spielwiesen und dem Volleyballfeld dazu ein, nach Feierabend oder Schulschluss den Tag ausklingen zu lassen.

    Die Mühlenfelder sind besonders stolz auf Ihre Bockwindmühlen in grüner Umgebung. Die Borsteler Mühle dreht sich schon seit 1769. In Dudensen tauchte die Mühle bereits 1584 erstmals urkundlich auf. Dudensen ist inzwischen deutschlandweit bekannt. Es nahm in Jahr 2016 am Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ (Siegerehrung 27. Januar 2017). Bereits in den vorangegangenen Regions- und Landeswettbewerben konnte die Dorfgemeinschaft Dudensen die Jury von ihrem Engagement und Zusammenhalt überzeugen.

     

    Steckbrief Mühlenfelder Land:

    Dörfer: Borstel, Dudensen, Hagen, Nöpke

    Einwohner: Borstel (836), Dudensen (540), Hagen (1.398), Nöpke (617)

    Größe: Borstel (9,63 km²), Dudensen (9,72 km²), Hagen (9,87 km²), Nöpke (12,09 km²)

    Ortsbürgermeister: Heinz-Günter Jaster (SPD)

  • Ortschaft Neustadt a. Rbge. (Kernstadt)

    Neustädter Löwe © Bartels

    Die Kernstadt ist Namensgeber des 1974 bei der Gebietsreform entstandenen neuen Stadtgebildes Neustadt a. Rbge. Zwischen Leineauen im Osten und dem Toten Moor sowie dem Steinhuder Meer im Westen gelegen, hat sich Neustadt in seiner über 800-jährigen Geschichte zu einer liebeswerten und lebendigen Kleinstadt entwickelt.

    Die gute Verkehrsanbindung an die Bundesstraße 6  sowie an das S-Bahn- und Regionalsverkehrsnetz der Bahn, die guten Einkaufsmöglichkeiten und die landschaftlich reizvolle Umgebung machen die Kernstadt zu einem beliebten Wohnort. Das stetig wachsende Neubaugebiet Auenland zeugt davon - über 18.700 Menschen leben inzwischen in der Kernstadt.

    Zudem gibt es in der Stadt alle Schultypen, viele Vereine bereichern das gesellschaftliche Leben. Am Zentralen Omnibusbahnhof treffen Regiobus-Linien aus dem gesamten Neustädter Land ein und verbinden so die Dörfer mit der Kernstadt. Auch mit der S-Bahn kann man etwa aus Eilvese, Poggenhagen oder Hagen schnell in die Innenstadt gelangen.

    Sehenswürdigkeiten wie Schloss Landestrost und traditionsreiche Veranstaltungen wie das Schützen- und das Lichterfest zeugen von der bemerkenswerten Geschichte Neustadts. Das gerade erweiterte Gewerbegebiet im Osten der Kernstadt bietet Perspektiven für die Zukunft.

     

    Steckbrief Kernstadt:

    Einwohner: 18.742

    Größe: 38,46 km²

    Ortsbürgermeister: Klaus-Peter Sommer (SPD)

  • Ortschaft Otternhagen

    Otternhagen © Bartels

    Die Auter, ein kleiner Nebenfluss der Leine, schlängelt sich durch den Südosten des Neustädter Landes und hat dem Dorf Otternhagen als „Auternhagen“ einst seinen Namen verliehen. Gemeinsam mit den umliegenden Dörfern Averhoy, Basse, Metel und Scharrel bildet es die Ortschaft Otternhagen mit einem gemeinsamen Ortsrat.

    Das nahe gelegene Naturschutzgebiet Otternhagener Moor gehört ebenso wie das Tote Moor zur hannoverschen Moorgeest, einer am Ende der Eiszeit entstandenen einzigartigen Landschaft.

    Otternhagen selbst hat sich, obwohl in den vergangenen Jahrzehnten auf knapp 1.600 Einwohner angewachsen, seinen dörflichen Charakter erhalten. Die Johanneskirche etwa ist eine schmucke, idyllisch gelegene Dorfkirche. Im Kern wurde sie bereits 1530 als Kapelle errichtet und 1712 erweitert.

    Bekannt ist Otternhagen vor allem für das Theater auf der Waldbühne. Das Laientheater gibt es bereits seit 1970 – allein die Naturkulisse des Freilichttheaters ist schon ein Besuch wert,

    Die Ortschaft Otternhagen mit allen seinen Dörfern profitiert auch von seiner wundervollen Kultur- und Naturlandschaft zwischen Leine und Moor.

     

    Steckbrief Otternhagen:

    Dörfer: Averhoy, Basse, Metel, Otternhagen, Scharrel

    Einwohner: Averhoy (85), Basse (567), Metel (510), Otternhagen (1.591), Scharrel (639)

    Größe: Averhoy (2,68 km²), Basse (8,08 km²), Metel (10,08 km²), Otternhagen (19,21 km²), Scharrel (10,50 km²)

    Ortsbürgermeister: Wilfried Schneider (CDU)

  • Ortschaft Poggenhagen


    Der Name Poggenhagen leitet sich aus den niederdeutschen Begriffen „Pogge“ für Frosch und „Hagen“ für Siedlung im Wald ab und wird daher auch „Froschwald“ genannt. Der Frosch ziert auch das Wappen des Ortes. Auch die Siedlung Moordorf gehört zur Ortschaft Poggenhagen.

    Rund 2.300 Menschen wohnen in Poggenhagen. Früher bestimmten die Jahreszeiten, in welchem der beiden Dörfer sich das Leben abspielte. Im Sommer stachen die Bewohner Torf und betrieben Landwirtschaft im Moordorf und im Herbst und Winter arbeiteten sie auf dem Gut in Poggenhagen.

    Neben Landwirtschaft und Pferdezucht gibt es heute auch  viele kulturelle Veranstaltungen auf dem Gut in Poggenhagen, um die Öffentlichkeit in das Geschehen an dem historischen Ort einzubeziehen. Dazu zählen beispielsweise Kunstaktionen, Garten- und Bauwochenenden, Workshops, Flohmärkte und Festivals. Das „KulturGut Poggenhagen“ hat sich im Namen dem Programm angepasst. Aktuell leben auf dem Gut etwa 35 Menschen, darunter elf Kinder

     

    Steckbrief Poggenhagen:

    Einwohner: 2.255

    Größe: 5,15 km²

    Ortsbürgermeister: Monika Strecker (CDU)

  • Ortschaft Schneeren


    Die Ortschaft unter den Eichen – so wird das 1.500-Einwohner-Dorf, westlich von Neustadt, oft genannt. Der Eichenbrink ist das Herzstück von Schneeren: Hier laden hunderte Eichen dazu ein, die Natur zu genießen und die Seele baumeln zu lassen.

    Nach einer völligen Zerstörung des Dorfes durch einen Brand im 19. Jahrhundert pflanzten die Dorfbewohner die hölzernen Schätze neu. Die meisten Bäume sind etwa 150 Jahre alt.

    Neben der idyllisch gelegenen Waldschule gibt es in Schneeren auch einen Kindergarten. Die Fachkräfte betreuen hier 35 Kinder im Alter von eineinhalb bis sechs Jahren. Grundschule und Kindergarten arbeiten besonders während des Brückenjahres intensiv zusammen: während dieser Zeit bereiten die Erzieherinnen die zukünftigen Grundschüler auf den Wechsel in die Schule vor.

    Das Schützenfest, das Erntefest, das Osterfeuer, der Theaterclub, die Hubertusjagd, der Kunsthandwerkermarkt und viele andere Veranstaltungen zählen zu Schneerens alljährlichen Dorffesten. Dabei gibt es stets viel Musik zu hören, denn die Schneerener sind bekannt für ihre vielen Chöre und Musikgruppen.

    Schneeren liegt wie Mardorf und Eilvese im Naturpark Steinhuder Meer.

     

    Steckbrief Schneeren:

    Einwohner: 1.382

    Größe: 39,26 km²

    Ortsbürgermeister: Stefan Porscha (CDU)

  • Ortschaft Suttorf

    Suttorf © Bartels

    Ein typisches Straßendorf: Von der Hauptstraße, die an den Leineauen entlangführt, geht nur eine Hand voll Straßen ab, die sich wiederum zu kleinen Wegen verästeln. Über die Jahrzehnte sind so mehrere Siedlungsschwerpunkte entstanden, dazwischen immer wieder reich begrünte Äcker und Wiesen. Fachwerkhäuser und viele noch bewirtschaftete Bauernhöfe prägen das Dorf, dass etwas mehr als 1.000 Menschen ihr Zuhause nennen.

    Die Nähre zur Natur einerseits und zur Kernstadt und den überregionalen Verkehrswegen andererseits machen Suttorf zu einem beliebten Wohnort. Über die Landstraße 193 gelangt man binnen weniger Minuten in das Gewerbegebiet Ost, in die Kernstadt mit der mittelalterlichen Innenstadt und zur Bundesstraße 6, die Richtung Süden nach Hannover und in Richtung Norden nach Nienburg führt. Viel schöner noch: Die üppige Natur liegt direkt vor der Haustür.

     

    Steckbrief Suttorf:

    Einwohner: 1.012

    Größe: 7,89 km²

    Ortsbürgermeister: Jochen Marten (SPD)

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