Bericht des Bürgermeisters

Lebens- und liebenswert, familienfreundlich, zukunftsorientiert und verantwortungsvoll – das und noch vieles mehr sind die Stärken von Neustadt am Rübenberge. 

Seit 2004 lenkt Uwe Sternbeck die Geschicke der Stadt Neustadt a. Rbge.. Am 27. Juni wurde er in einer Stichwahl zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister von Neustadt a. Rbge. gewählt, seine zweite Amtszeit als Stadtoberhaupt begann am 1. November 2011. Zuvor war er mit 66 Prozent der abgegeben Stimmen wiedergewählt worden. An dieser Stelle finden Sie eine Auswahl der von ihm verwirklichten und vorangetriebenen Maßnahmen und Projekte:

Neustädter Ideenschmiede: Uwe Sternbeck will die Neustädterinnen und Neustädter auf seinem Weg mitnehmen und setzt bei diversen Projekten auf Bürgerbeteiligung: Unter Federführung des Bürgermeisters haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ein strategisches Leitbild erarbeitet - die Verwaltung ist ein moderner Dienstleister und pflegt eine transparente Kultur der Teilhabe sowie gute und zielführende Kommunikation mit den Neustädterinnen und Neustädtern.
Jedes Jahr im Sommer besucht der Bürgermeister rund fünf Dörfer des Neustädter Landes, um sich vor Ort einen Überblick über die Wünsche der Bürger zu  verschaffen und Anregungen für seine Arbeit mitzunehmen.
Um den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern weiter zu intensivieren ist im Dezember 2016 das neue Stadtportal online gegangen. Die neu gestaltete Internetpräsenz der Stadt Neustadt a. Rbge. dient den Bürgerinnen und Bürgern nicht nur als umfangreiche Informationsquelle, sie dient auch als Dialogöffner zwischen Bürgern und Verwaltung. So können die Neustädterinnen und Neustädter beispielsweise über den Mängelmelder ganz unkompliziert und direkt mit der Verwaltung in Kontakt treten, um Ideen mitzuteilen, Anregungen zu geben, Lob auszusprechen oder Schäden zu melden. 

Neustädter Familienland: Die Stadt Neustadt a. Rbge. nimmt die Herausforderungen des demografischen Wandels an und gestaltet Zukunft. Uwe Sternbeck hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Wohnen, Leben und Arbeiten im Neustädter Land für junge Familien attraktiv ist und bleibt.
2006 wurden in städtischen Kindertagesstätten erste Krippen- und Hortplätze angeboten. Es war der Startschuss für einen in den Folgejahren massiven Ausbau des Betreuungsangebots – die vom Bund vorgeschriebene Mammutaufgabe, bis August 2013 ausreichend viele Kitaplätze bereitzustellen, wurde unter dem Einsatz erheblicher personeller und finanzieller städtischer Ressourcen erfüllt.
Um die Kinderbetreuung im Neustädter Land noch weiter zu verbessern, hat die Stadt Neustadt a. Rbge. 2015/16 als eine von nur vier niedersächsischen Kommunen am Modellprojekt „Kooperativer Hort“ des Kultusministeriums teilgenommen.

Neustädter Verantwortung: Wind, Sonne und Co. als Energielieferant – unter Federführung des Bürgermeisters nimmt die Stadt Neustadt a. Rbge. bei der Realisierung der Energiewende eine Vorreiterrolle ein. Schon 2007 ist auf dem Dach der Michael-Ende Schule eine große Solaranlage installiert worden, ein Jahr später trat die Stadt der Naturenergie Hannover eG bei. 2011 wurde die Stadt Neustadt a. Rbge. zum fünften Mal in Folge als Solarmeister der Region Hannover ausgezeichnet.
Durch den Beginn der energetischen Sanierung städtischer Gebäude konnte der Energieverbrauch der Stadt in den vergangenen Jahren reduziert werden. Beispielsweise hat der Abwasserbehandlungsbetrieb (ABN) seinen Gesamtstromverbrauch zwischen 2004 und 2009 durch optimierte Regelungen und energiearme Verfahren von rund 2,2 Millionen KWh auf 1,6 Millionen KWh reduziert. Ein weiterer Erfolg: 2010 hat die Stadt Neustadt a. Rbge. auf Bestreben des Bürgermeisters die doppelte Buchführung (Doppik) für das kommunale Haushalts- und Rechnungswesen eingeführt.

Neustädter Historie: 2015 feierte die Stadt Neustadt a. Rbge. den 800. Jahrestag ihrer ersten urkundlichen Erwähnung und war Ausrichter des 36. internationalen Städtetreffens „Neustadt in Europa“. Mehr als 10.000 Besucher, davon gut 1000 Gäste aus europäischen Ortschaften mit dem Namen Neustadt, feierten vom 10. bis 13. September ein buntes Fest in der Innenstadt.
Uwe Sternbeck unterstützt die Aufarbeitung der dunklen Stadt-Vergangenheit und macht sich stark für eine bewusste Erinnerungskultur. Beispielsweise wurden 2014 in der Innenstadt von Neustadt a. Rbge. die ersten 7 Stolpersteine verlegt, die an die Opfer antisemitischer Gewalt zu Zeiten der nationalsozialistischen Diktatur erinnern. Weitere 9 Stolpersteine folgten ein Jahr später. 2006 war die Ausstellung „Jüdisches Leben in Neustadt a. Rbge.“ zu sehen,  in der die Geschichte der Stadt zur NS-Zeit aufgearbeitet wurde.

Neustädter Entwicklung: Auf Initiative des Bürgermeisters ist die Stadt Neustadt a. Rbge. 2008 der Steinhuder Meer Tourismus GmbH (SMT) beigetreten, die Eröffnung des 4,5 Kilometer langen Uferweges in Mardorf (2013) und der Touristeninformation an der Marktstraße (2016) sind touristische Meilensteine in der Entwicklung des Neustädter Landes. 2016 wurde zudem der Grundstein für das neue Naturparkzentrum am Nordufer gelegt.
Ein voller Erfolg war die Erschließung und Erweiterung des Gewerbegebietes Ost im Jahr 2014, für die Realisierung des Projektes konnte der Bürgermeister erfolgreich Fördermittel akquirieren. Erfolgreich eingesetzt hat sich Uwe Sternbeck auch für den Breitbandausbau im Neustädter Land sowie den Hochwasserschutz - 2010 wurden neue Deiche in Bordenau und Stöckendrebber gebaut.
Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit in den zurückliegenden Jahren waren die Weiterentwicklung der Dörfer nach dem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) und das Dorferneuerungsprogramm Mühlenfelder Land. Es wurden Förderanträge ausgearbeitet und begleitet - in beiden Programmen konnte Neustadt die Anträge erfolgreich platzieren. Jüngster Coup: Das Regionale Entwicklungskonzept (REK) „Meer und Moor“ der Kommunen Neustadt, Wunstorf und Wedemark ist ins LEADER-Förderprogramm der Europäischen Union aufgenommen worden.

Neustädter Zukunftsprojekte: Feuerwehr, Rathaus, Innenstadtentwicklung: Uwe Sternbeck hat in den vergangenen Jahren eine Vielzahl wichtiger Großvorhaben für Neustadts Zukunft vorangebracht. Der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) wurde gerade erst von der Region Hannover in Zusammenarbeit mit der Stadt neu gestaltet und die Kernstadt-Feuerwehr erhält ein neues Gerätehaus an der Nienburger Straße.
Ein anvisiertes Projekt ist der Neubau eines zentralen Rathauses. Aktuell ist die Verwaltung in vier Gebäuden untergebracht, die zum Teil über 100 Jahre alt sind und weder energetisch noch technisch heutigen Anforderungen der Verwaltungsarbeit entsprechen. Der Bürgermeister hat sich klar positioniert und für einen Neubau im Bereich „Marktstraße Süd“ ausgesprochen. Unter anderem kann ein Rathaus an diesem Standort die Stadtentwicklung positiv fördern und die Innenstadt aufwerten.

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