Die Gleichstellungsbeauftragte Sabrina Kunze

Die Aufgaben der kommunalen Gleichstellungsbeauftragten:

Der Gesetzgeber erkennt an, dass wir formal in einer Gesellschaft leben, in der allen Geschlechtern alle Wege offen stehen, es aber nach wie vor große strukturelle Benachteiligungen gegenüber Frauen gibt. Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte soll daher dazu beitragen, den Auftrag, der sich aus der Niedersächsischen Verfassung Artikel 3 Absatz 2 Satz 3 ergibt, zu verwirklichen. Hier heißt es:

„Die Achtung der Grundrechte, insbesondere die Verwirklichung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern, ist eine ständige Aufgabe des Landes, der Gemeinden und Landkreise“

Gleichstellungsarbeit ist eine langwierige und manchmal schwer messbare Aufgabe, die die Bereitschaft und den Willen aller Geschlechter voraussetzt, tatsächliche Gleichberechtigung anzustreben und umzusetzen. Daher ist Gleichstellungsarbeit auch immer eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Die kommunale Gleichstellungsbeauftragte

  • ist Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter*innen der Verwaltung sowie für die Bürger*innen der Stadt Neustadt am Rübenberg in allen gleichstellungsrelevanten Fragen und Angelegenheiten im Berufsleben und/oder im Alltag
  • unterstützt und berät Gruppen, -initiativen und -projekte und schafft Netzwerke
  • weist auf Benachteiligungen und Probleme der Gleichberechtigung hin und ist eine   „Schnittstelle" zwischen Verwaltung, Politik und Bürger*innen
  • erarbeitet Konzepte und entwickelt Ideen zur Verbesserung der Lebens- und Arbeits-situation im Sinne der Gleichberechtigung vor Ort
  • setzt sich insbesondere für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein und widmet sich u.a. den Themen häusliche Gewalt, Stalking, Mobbing
  • leistet Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch eigene Veranstaltungen (Vorträge, Ausstellungen, Workshops) und durch die Herausgabe sowie Weitergabe von Informationsmaterial

Sie können sich an die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neustadt am Rübenberge wenden, wenn Sie

  • Benachteiligungen im Alltag erleben
  • eine Beratung benötigen, z.B. bei der Verwirklichung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder beruflicher Förderung (z.B. Wiedereinstieg in den Beruf)
  • Gewalt erfahren
  • Ideen, Anregungen haben, was aus Ihrer Sicht im Rahmen der Gleichstellung vor Ort  verbessert werden sollte/könnte.

Alle Gespräche werden auf Wunsch vertraulich behandelt!

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