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Breitbandversorgung - Stand: 2020

Auch in Neustadt a. Rbge. wird der flächendeckende Breitbandausbau mit Glasfasertechnologie nachhaltig vorangetrieben.

Bund und Land haben mit ihrem letzten Förderprogramm den flächendeckenden Breitbandausbau mit insgesamt 90 % der Ausbaukosten unterstützt.

In das geförderte Ausbauprogramm sind die folgenden 17 Neustädter Ortsteile aufgrund der festgestellten Unterversorgung und mangels eigener Ausbauplanungen der Telekommunikationsunternehmen aufgenommen worden: Bevensen, Lutter (teilweise), Borstel , Nöpke (teilweise), Eilvese (teilweise), Evensen, Welze, Luttmersen, Mandelsloh (teilweise), Warmeloh, Brase, Dinstorf, Niedernstöcken (teilweise), Hagen (teilweise), Scharnhorst, Schneeren (teilweise) sowie Mardorf (nur Weißer Berg). In den vorgenannten Gebieten sind seit Dezember 2018 mindestens 50 MBit/s verfügbar.

Möchten Sie wissen, ob Ihre Adresse in das geförderte Ausbauprogramm aufgenommen wurde und über welchen Anbieter sie maximal verfügbare Bandbreiten buchen können? Dann finden Sie  hier eine entsprechende Übersicht.

Gebiete, die nicht ins Ausbauprogramm aufgenommen wurden, sind entweder bereits überwiegend mit leistungsfähigem Internet versorgt (bspw. Kernstadt, Bordenau, Otternhagen, Helstorf) oder Telekommunikationsanbieter haben eine Erschließung mit Eigenmitteln angekündigt.

Zwischenzeitlich sind auch - bislang unterversorgte - Gebiete im Nahbereich um die Hauptverteiler (Radius <550 m) in Hagen, Mandelsloh, Schneeren und im Bereich der Von-Reiche-Straße in der Kernstadt mittels Einsatz von VDSL-Vectoring-Technologie mit bis zu 100 Mbit/s im Download versorgt. Der Nahbereich in Esperke wird voraussichtlich bis Ende März 2020 durch htp versorgt - die Produkte werden frühestens ab dem 2. Quartal buchbar sein.

In weiteren durch das Telekommunikationsunternehmen Northern-Access versorgten Neustädter Gebieten wurde durch das Unternehmen eine Verbesserung der Geschwindigkeiten durch Aufrüstung der Kabelverzweiger im Vectoring-Verfahren auf mind. 30 Mbit/s erreicht. Im Einzelnen sind dieses: Averhoy, Borstel (teilweise), Büren, Dudensen, Eilvese, Empede, Lutter (teilweise), Mardorf (ohne Weißer Berg),  Niedernstöcken (Nord), Nöpke (West), Suttorf (Nord), und Vesbeck.

Für den Ausbau der Stadtteile Mariensee und Wulfelade werden in Kürze 5 Kabelverzweiger an das Glasfasernetz angeschlossen. Derzeit werden die Verbindungen innerorts verlegt und im Nachgang an die Glasfaserleitung aus Richtung Büren angeschlossen. Wann genau in 2020 die Freischaltung der aufgerüsteten Anschlüsse erfolgt, wird im Sommer feststehen und auf dieser Seite veröffentlicht. Die verlegten Leitungen lassen auch FTTH (Glasfaser bis in die Wohneinheit) zu. Diese Möglichkeit bietet Northern Access auf Nachfrage gegen Aufpreis an. 

Der Stadtteil Poggenhagen wird mit mind. 30 Mbit/s über Vodafone/Kabel Deutschland versorgt.

In den Kabelverzweigern in Scharrel, Metel und Basse wurde bereits Ende 2016 vom Telekommunikationsunternehmen htp VDSL-Vectoring-Technologie verbaut, so dass angeschlossene Kunden ebenfalls mit bis zu 100 Mbit/s im Download versorgt werden können. Die Bandbreiten variieren je nach Leitungslänge (Kabelverzweiger bis zur versorgten Adresse).


Wie geht es weiter mit dem Breitbandausbau in Neustadt?     

                                                                                                      

Hinsichtlich eines  weiteren Glasfaserausbaus  - auch in den Ortsteilen - haben Telekommunikationsunternehmen bereits Ausbauinteresse im Gbit/s-Bereich bei einer Akquisequote von mehr als 40% angekündigt. Derzeit finden Gespräche zwischen der Neustädter Wirtschaftsförderung und den Unternehmen statt.

Im Rahmen des modifizierten Bundes- und Landesförderprogramms wird die Region Hannover in Kooperation mit der Stadt Neustadt a. Rbge. in Kürze Fördermittel für unterversorgte Schulen wie die KGS Neustadt, das Gymnasium Neustadt  sowie die Grundschulen Helstorf, Mandelsloh und Otternhagen beantragen. Alle anderen Schulen sind bereits ausreichend versorgt oder ein Telekommunikationsunternehmen hat für diese die eigenfinanzierte Versorgung bereits angekündigt. Ziel ist es am Übergabepunkt der jeweiligen Schulstandorte mindestens 1 Gbit/s (symmetrisch) bereitszustellen.


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