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Breitbandversorgung

Auch in Neustadt a. Rbge. wird der flächendeckende Breitbandausbau mit Glasfasertechnologie nachhaltig vorangetrieben.

Bund und Land fördern diesen flächendeckenden Ausbau mit ihrem Programm zur „Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ mit insgesamt 90 % der Ausbaukosten.

Um diese Fördermittel akquirieren zu können, war im Vorfeld einige Vorarbeit notwendig. So wurde im Sommer 2014 durch die Region Hannover eine Breitbandstrukturplanung in Auftrag gegeben. Anschließend wurden von einem Planungsbüro in Zusammenarbeit mit den Telekommunikationsanbietern alle Gebiete ermittelt, die nicht mit leistungsfähigen Breitband-infrastrukturen erschlossen sind und daher als unterversorgt (<30 Mbit/s) gelten oder bis 2018 im Eigenausbau von einem Anbieter erschlossen werden. Es folgte ein Interessenbekundungsverfahren, in dem die Anbieter die Wirtschaftlichkeitslücken für den Ausbau der unterversorgten Bereiche ausgewiesen haben.

Die Förderanträge wurden unter Einbeziehung dieser zusammengetragenen Daten von der Region Hannover für die Regionskommunen eingereicht, da nur landkreisweite Projekte aussichtsreiche Chancen auf Förderung hatten.

Ins von Bund und Land geförderte Ausbauprogramm sind die folgenden 17 Neustädter Ortsteile aufgrund der festgetellten Unterversorgung aufgenommen worden: Bevensen, Lutter (teilweise), Borstel , Nöpke (teilweise), Eilvese (teilweise), Evensen, Welze, Luttmersen, Mandelsloh (teilweise), Warmeloh, Brase, Dinstorf, Niedernstöcken (teilweise), Hagen (teilweise), Scharnhorst, Schneeren (teilweise) sowie Mardorf (nur Weißer Berg). In den vorgenannten Gebieten werden nach erfolgtem Ausbau mindestens 50 MBit/s verfügbar sein.

Die Zuwendungsbescheide von Bund und Land liegen seit November 2017 vor, sodass die Verträge zwischen der Region Hannover und den Telekommunikationsunternehmen am 23.11.2017 geschlossen werden konnten.

endgültige Zuwendungsbescheide von Bund und Land
11. 2017
Vertragsabschluss zwischen Region und Telekommunikationsanbietern23.11.2017
Baubeginn
12/2017
Nutzung der Breitbandleistung
ab 12/2018

Möchten Sie wissen, ob Ihre Adresse in das geförderte Ausbauprogramm aufgenommen werden konnte und wer diese erschließen wird? Dann finden Sie  hier eine entsprechende Übersicht.

Gebiete, die nicht ins Ausbauprogramm aufgenommen werden konnten, sind entweder bereits überwiegend sehr gut mit leistungsfähigem Internet versorgt (bspw. Kernstadt, Bordenau, Otternhagen, Helstorf) oder Telekommunikationsanbieter haben eine Erschließung mit Eigenmitteln bis Ende 2018 angekündigt.

So werden in absehbarer Zeit auch kleine -bislang unterversorgte- Gebiete im Nahbereich um die Hauptverteiler herum (Radius <550 m) in der Kernstadt sowie in Esperke, Schneeren, Mandelsloh und Hagen durch verschiedene Anbieter mittels Einsatz von VDSL-Vectoring-Technologie mit bis zu 100 Mbit/s im Download versorgt. Der Ausbau dieser Bereiche ist erst Ende letzten Jahres von der Bundesnetzagentur genehmigt worden und wird sukzessive von den Telekommunikationsanbietern durchgeführt.

In weiteren durch das Telekommunikationsunternehmen Northern-Access versorgten Neustädter Gebieten ist ebenfalls eine Verbesserung der Geschwindigkeiten auf mind. 30 Mbit/s (nach 2. Aufrüstung 50 Mbit/s) bis Ende 2018 angekündigt. Im Einzelnen sind dieses: Averhoy, Borstel (teilweise), Büren, Dudensen, Eilvese, Empede, Lutter (teilweise), Mardorf (ohne Weißer Berg), Mariensee, Niedernstöcken (Nord), Nöpke (West), Poggenhagen, Suttorf (Nord), Vesbeck und Wulfelade.

In den Kabelverzweigern in Scharrel, Metel und Basse wurde bereits Ende 2016 vom Telekommunikationsunternehmen htp VDSL-Vectoring-Technologie verbaut, so dass angeschlossene Kunden ebenfalls mit bis zu 100 Mbit/s im Download versorgt werden können. Die Bandbreiten variieren je nach Leitungslänge (Kabelverzweiger bis Adresse).

Wie geht es weiter mit dem Breitbandausbau in Neustadt?                                                                                                                             Das kommende Förderprogramm mit einer Aufgreifschwelle von 100 Mbit/s wird voraussichtlich in 2020 verabschiedet werden. Im Rahmen dieses Förderprogramms werden auch die letzten unterversorgten Bereiche Neustadts (z. B. Splittersiedlungen) erheblich größere Bandbreiten erhalten. Die Region Hannover wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Neustadt a. Rbge. bereits im nächsten Jahr in Vorbereitung des Förderantrags eine Strukturdaten erheben und ein Markterkundungsverfahren starten.

ANSPRECHPARTNER:

Stadt Neustadt a. Rbge.                                                          Fachdienst Stadtplanung                                                  Theresenstraße 4                                                                      31535 Neustadt a. Rbge.           

Ulrike Ahrbecker                                                                         Tel.: 05032 84-265                                                                 E-Mail:

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