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Beliebte Radwegeverbindung wird ausgebaut
Zu schmal und uneben – der stark frequentierte Weg zwischen dem Ende der Straße Apfelallee in Neustadt und dem Jüdischen Friedhof am Weenser Damm entspricht aktuell nicht den Anforderungen vieler Nutzerinnen und Nutzer. Das soll sich nun ändern: Der Wegeabschnitt soll auf einer Breite von zwei Metern in Pflasterbauweise und wassergebundener Decke hergestellt werden. Dadurch werden künftig nicht nur Alltagsradfahrer den Weg besser und sicherer nutzen können, sondern zugleich auch der Freizeitradverkehr gestärkt. Die Strecken des Radfernwegs „Leine-Heide-Radweg“, der Route „Kirchen und Klöster“ sowie der „Regionsroute 7“ werden über den neuen Abschnitt entlang der Leine geführt, was die Attraktivität und Qualität der Verbindung entlang der Leine deutlich steigern soll.
Die notwendigen Arbeiten sollen am Montag, 30. März, beginnen und dauern voraussichtlich sechs Monate. Während dieser Zeit kann der Weg nicht befahren werden. Radfahrer zwischen Neustadt und Bordenau können stattdessen entweder den Radweg entlang der Bundesstraße 6 bis zum Dammkrug nutzen oder über die Straße Im Sanders-Hoope (Kreisstraße 335) bis zur Einmündung in die Straße Weenser Damm fahren. Dort können Sie dann wieder auf den Waldweg in Richtung Bordenau einbiegen.
Um den Schutz der Natur im sensiblen Fauna-Flora-Habitat-Gebiet zu gewährleisten, wurde im Vorfeld eine Verträglichkeitsprüfung durchgeführt und ein „Landschaftspflegerischer Begleitplan“ erstellt. Dieser sieht eine umweltbiologische Bauüberwachung sowie Ausgleichsmaßnahmen wie das Anbringen von Vogelnist- und Fledermauskästen und zusätzliche Pflanzungen vor.
Die Planungs- und Baukosten belaufen sich auf gut 830.000 Euro. 90 Prozent dieser Summe übernimmt der Bund über das „Sonderprogramm Stadt und Land“ zur Förderung des Ausbaus der Radverkehrsinfrastruktur, die restlichen rund 85.000 Euro zahlt die Stadt Neustadt.

