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Kooperation zwischen der Kindertagesstätte
Auengärten und der Berufsbildenden Schule Neustadt


Für die angehenden Erzieherinnen und Erzieher der BBS Neustadt ist die selbstständige Ausarbeitung und Umsetzung verschiedener Konzepte während regelmäßiger Besuche in Kindertagesstätten fester Bestandteil ihrer Ausbildung.

Zwölf Schülerinnen und Schüler besuchen in Zweier-Teams einmal pro Woche jeweils eine Kindertagesstätte, um vor Ort ungefähr eine Stunde lang ein vorher in enger Abstimmung mit den Lehrkräften ausgestaltetes Programm mit den Kindern zu realisieren.

 

In der umfangreichen Vor- und Nachbereitung der entwickelten Konzepte werden Kompetenzen wie Selbstreflektion, Organisationsfähigkeit und Flexibilität der Schülerinnen und Schüler gefördert, die auch im späteren Berufsalltag eine große Rolle spielen.

 

Carolin Ossig, Lehrkraft an der BBS Neustadt und Initiatorin der Kooperation, sieht darin viele Vorteile. Es erfordert eine selbstständige Arbeitsweise, um vielfältige Inhalte der Stunden auszugestalten. Außerdem enthalten die erarbeiteten Konzepte oft das Thema Bewegung. Besuche der Auszubildenden drehen sich zum Beispiel um Rhythmik und Tanz.

„Kinder lernen durch Bewegung“ erklärt Ossig.

Außerdem wird hervorgehoben, dass die angehenden Erzieherinnen und Erzieher durch den regelmäßigen Kontakt zu den Einrichtungen auch potentielle zukünftige Arbeitsstellen bereits während der Ausbildung gut kennenlernen können.

 

In der Kindertagesstätte Auengärten gilt das Angebot zur Teilnahme an den von den Schülerinnen und Schülern gestalteten Stunden gruppenübergreifend und wird von vielen Kindern sehr regelmäßig gerne angenommen, was auch Leitung Thilo Lorenz freudig berichtet.