Grundsteuerbescheid für Grundstücke erhalten

  • Leistungsbeschreibung

    Für grundsteuerpflichtige Grundstücke als wirtschaftliche Einheiten des Grundvermögens wird Grundsteuer erhoben.

    Bei Änderungen der Verhältnisse mit grundsteuerrelevanten Auswirkungen auf Ihr Grundvermögen, wird die Grundsteuer angepasst.

    Spezielle Hinweise für Stadt Neustadt am Rübenberge

    Allgemeine Informationen

    Ansprechpartnerin für die Kernstadt und Poggenhagen ist Frau Schmidt, für alle übrigen Stadtteile Herr Fischer

    Die Grundsteuer wird nach den Bestimmungen des Grundsteuergesetzes (GrStG) erhoben. Dabei ergeht zunächst vom zuständigen Finanzamt (für Neustadt a. Rbge. ist dies das Finanzamt Nienburg/Weser, Postfach 2000, 31580 Nienburg/Weser, Tel.  0 50 21 / 801 0) ein Grundsteuermessbescheid, mit dem die Höhe des Mess­betrages und der/die Grundsteuerpflichtige/n festgestellt werden. Mehrere Grundsteuerpflichtige haften als Gesamtschuldner. Dieser Grundsteuer­messbescheid wird in Kopie an die
    Stadt Neustadt a. Rbge. übersandt und ist Grundlage für den Grundsteuerbescheid.

    Im Bescheid über die Grundsteuer wird der Grundsteuermessbetrag mit dem aktuellen Hebesatz der Stadt Neustadt a. Rbge. - ab 01.01.2025: 540 v. H. der Grundsteuer A bzw. 435 v.H. der Grundsteuer B - multipliziert. Die daraus resultierende jährlich festgestellte Grundsteuer ist in 4 Teilbeträgen zum 15.02., 15.05., 15.08. und 15.11. eines Kalenderjahres fällig.

    Bei der Übertragung der Grundsteuer auf einen neuen Eigentümer müssen die Steuer­messbeträge für Grundstücke durch einen Steuermessbescheid des zuständigen Finanzamtes festgesetzt werden. Mit dieser Festsetzung wird über die persönliche und sachliche Steuerpflicht entschieden.

    Ein entsprechender Feststellungsbescheid (Grundsteuermessbescheid des Finanzamtes Nienburg/Weser) ist bindend für Folge­bescheide wie den Grundsteuerbescheid. Aus diesem Grund bleibt der Voreigentümer der Stadt Neustadt a. Rbge. gegenüber solange abgabepflichtig, wie ihm das besagte Objekt vom Finanzamt zugerechnet wird. Mit der Zurechnungsfortschreibung des Grundstückes auf den neuen Eigentümer - dies dauert seitens des Finanzamtes in der Regel mehrere Monate - erfolgt dann auch die Übertragung der Abgabepflicht auf diesen, und zwar grundsätzlich zum 01.01. des auf die Veräußerung folgenden Kalenderjahres. Bei einem Eigentumswechsel bleibt der bisherige Grundsteuerpflichtige somit grundsätzlich bis zum 31.12. des entsprechenden Kalenderjahres steuerpflichtig.

    Um dieses Verfahren abzukürzen kann eine entsprechende Umschreibung jedoch schon vorher erfolgen, wenn

    • ein Beleg über den Eigentumswechsel (Grundbuchauszug, Notarieller Vertrag, Erbschein etc.) vorliegt

    und

    • der neue Eigentümer bereit ist, die Grundbesitzabgaben ab Übergabe (01. eines Monats) zu übernehmen.

    Bei einer Teilveräußerung (Teilung) bzw. Neuvermessung eines vom Finanzamt be­werteten Grundstückes ist die Übertragung der Abgabepflicht nur aufgrund eines neuen Grundsteuermessbetrages des Finanzamtes möglich. Eine vorzeitige Übertragung der Steuerpflicht scheidet in diesem Fall aus.

    Hebesatz ab 2025:       Grundsteuer A  540 %  (landwirtschaftlich genutzte Grundstücke)

                                        Grundsteuer B  435 %  (alle anderen Grundstücke)



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