Aktuelles Meer & Moor

Aktuelles Meer & Moor

Poggenhagen startet mit der Dorfwerkstatt – Auftaktveranstaltung am 21.09.2021 ab 17:30 Uhr im Landgasthaus Meyer.

Bürgerinnen und Bürger von Poggenhagen können nun die Zukunft ihres Dorfes in die eigene Hand nehmen und erhalten dabei tatkräftige Unterstützung vom Regionalmanagement der LEADER-Region Meer & Moor. Nachdem der Beteiligungsprozess pandemiebedingt nicht wie geplant in 2020 beginnen konnte, stellt die öffentliche Auftaktveranstaltung den offiziellen Startschuss dar. Unter professioneller Moderation können Bürgerinnen und Bürgern dort ihre Ideen, Hinweise und Visionen für Poggenhagen diskutieren.

Zur besseren Vorbereitung der Veranstaltung wird um Anmeldung bis spätestens Montag, 20.09.21 unter maren.kraemer@sweco-gmbh.de gebeten. Aufgrund der aktuellen Abstandsregelung ist die Teilnehmerzahl leider begrenzt, weshalb ggf. nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden können.
Achtung: Es gilt die 3G-Regelung, d.h. eine Teilnahme ist nur mit vollständiger Impfung, Genesung oder einer nicht länger als 24 bzw. 48 Stunden zurückliegenden negativen Testung möglich. 

Die Einladung finden Sie hier!

  • Meer & Moor fragt nach: Bei Frau Wendy Pfeil zu dem Thema Elektromobilität

    Wir von „Meer & Moor fragt nach“ beschäftigen uns heute mit dem Thema Elektromobilität und fragen dazu die Klimaschutzmanagerin Frau Pfeil von der Stadt Neustadt. Mit dem Klick auf das Bild können Sie das Interview herunterladen und sich informieren.

    Viel Spaß dabei!


  • Meer & Moor fragt nach: Bei Frau Irene Siedow zu dem Thema Barrierefreiheit

    In unserer Ausgabe „Meer&Moor fragt nach“ haben wir ein Gespräch mit Frau Irene Siedow geführt. Sie ist Behindertenbeauftragte der Stadt Neustadt a. Rbge. und leitet die Lenkungsgruppe zum „Aktionsplan Inklusion“. Mit Klick auf das Bild können Sie sich das Interview herunterladen.

    Lesen Sie selbst!


  • LAG Sitzung am 13.07.2021

    Am 13.07.2021 trifft sich die Lokale Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Meer & Moor zu ihrer 13. Sitzung. Das Treffen findet von 18:00 Uhr bis 21:00 Uhr im Bürgerhaus in Bissendorf (Fritz-Sennheiser-Platz 1 30900 Wedemark) statt. Die LAG wird insbesondere über die Vergabe von Fördermitteln entscheiden, aber auch die Zukunft der LEADER-Region in der neuen Förderperiode ab 2023 thematisieren. 

  • Dorfgespräch op de Dörp zum Thema „Barrierefreiheit auf dem Dorf – Hindernisse und Lösungsmöglichkeiten“ am 16.07.2021 in Mandelsloh 

    Die LEADER Region Meer & Moor lädt am 16. Juli ab 15 Uhr wieder zum „Dorfgespräch op de Dörp“ ein. Diesmal führt der Dorfspaziergang zum Thema „Barrierefreiheit auf dem Dorf – Hindernisse und Lösungsmöglichkeiten“ durch die Ortschaft Mandelsloh.

    Die Veranstaltung „Dorfgespräch op de Dörp“ ist ein inzwischen etabliertes Format der LEADER-Region Meer & Moor, bei dem sich Bürger*Innen und Expert*Innen über aktuelle Themen informieren und austauschen können. Pandemiebedingt wird er seit dem letzten Jahr als Spaziergang organisiert.

    Treffpunkt ist der Pennyparkplatz in Mandelsloh. Nach einer kurzen thematischen Einführung beginnt der Dorfspaziergang, welcher die Teilnehmenden zu verschiedenen Stationen führt, an denen es kurze fachliche Inputs gibt. Koordiniert wird die Veranstaltung vom Regionalmanagement der LEADER-Region. Mit dabei sind u.a. Günter Hahn, Ortsbürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Integration und Gleichstellung bei der Stadt Neustadt a. Rbge., Irene Siedow, Behindertenbeauftragte der Stadt Neustadt a. Rbge. sowie Vertreter*innen des Seniorenzentrums Mandelsloh.

    Ziel ist es, den Blick der Bürger*innen für die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen zu schärfen. Welche Hindernisse und Gefahrenstellen gibt es im Dorf und welche Lösungsmöglichkeiten, um das Leben auf dem Dorf barrierefreier und gefahrloser zu machen? 
    Dabei sollen nicht nur die Interessen von Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen im Mittelpunkt stehen. Auch die Bedürfnisse sehbehinderter Menschen und die Ansprüche, welche Kinder an ihre dörfliche Heimat haben, sollen thematisiert werden.

    Alle Interessierten sind herzlichen eingeladen teilzunehmen. Um Anmeldung bis zum 12.07.2021 wird gebeten unter:  0511/3407-262 oder maren.kraemer@sweco-gmbh.de

    Wer dabei sein möchte, sollte an wetterfeste Kleidung sowie eine Mund-Nasen-Bedeckung denken.

  • Neue Fördermittel für die LEADER-Region Meer & Moor

    Die LEADER-Region Meer & Moor erhält kurzfristig neue Fördermittel zur Umsetzung von Projekten.
    Neben den Kommunen können sich insbesondere Vereine aus Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Wedemark um die Förderung bewerben.
    Vorraussetzung ist, dass die Projekte thematisch zu den Schwerpunkten der LEADER-Region passen: Daseinsvorge, Tourismus und Naherholung, Natur- und Umweltschutz sowie Landwirtschaft und Wirtschaft. Zudem sollten die Vorhaben eine hohe Umsetzungsreife aufweisen, d.h. dass alle wichtigen Projektdetails (Was soll wo, warum, von wem, zu welchen Kosten getan werden?) sollten geklärt und in einer Projektskizze beschrieben sein.

    Die Lokale Aktionsgruppe der LEADER-Region Meer & Moor entscheidet über die Verteilung der Fördermittel im Rahmen ihrer nächsten Sitzung.

    Sollten Sie eine Projektidee haben, dann wenden Sie sich kurzfristig an das Regionalmanagement der LEADER-Region oder die Geschäftsstelle, die Sie auf dem Weg zur LEADER-Förderung unterstützen. Weitere Informationen zur Projektförderung erhalten Sie unter hier

    Frist zur Einreichung neuer Projektideen, für die eine LEADER-Förderung beantragt werden soll, endet am 31.05.2021.

  • "Meer & Moor informiert" - Teil 2 "Angebote fürs Ehrenamt"

    In der letzten Ausgabe unserer Reihe "Meer & Moor informiert" haben wie von den Fortbildungen "Dorfmoderation" und "Engagementlotsen" berichtet. Dies sind nur zwei von zahlreichen Angeboten der Frewilligenakademie Niedersachsen (FAN), die ehrenamtlich Engagierten zu Gute kommen.

    Neben den landesweiten Angeboten gibt es auch einigesm das die drei Kommunen der LEADER-Region rund um das Ehrenamt zu bieten haben. Um was genau es sich handelt und wen Sie bei Interesse ansprechen können, stellen wir Ihnen in dieser Ausgabe vor.

  • "Meer & Moor fragt nach" - Teil 3 "Torfmoosansiedlung zur Schaffung von Pflanzepools"

    Gewächshaustisch mit vielen Pflanzen

    Wieso heißt es Meer & MOOR?, Welche Bedeutung haben die Moore? Und was steckt hinter dem Projekt "Torfmoosansiedlung zur Schaffung von Pflanzenpools"?

    In unserer neuen Ausgabe „Meer&Moor fragt nach“ sind wir im Gespräch mit Heiko Köster und Corinna Roers, von der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM). Sie begleiten das LEADER-Projekt zur Torfmoosansiedlung in der Region und berichten über die Bedeutung und den Stand des Projektes. Mit Klick auf das Bild können Sie sich das Interview herunterladen.

    Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern. 

  • Ankündigung Arbeitskreis Netzwerk Dorf, am 24.02.2021 (virtuell)

    Januar 2021
    Pressemitteilung

    Am 24.02.2021 trifft sich der Arbeitskreis "Netzwerk Dorf" endlich wieder, um gemeinsam über aktuelle Themen, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen mitzumachen.

    Das letzte Jahr gestaltete sich aufgrund der Corona-Pandemie auch für die LEADER-Region Meer&Moor anders als geplant: Unter anderem mussten die Zusammenkünfte der AG Netzwerk Dorf pausieren, in dem sich engagierte Bürger*innen aus der Wedemark, der Gemeinde Wunstorf und Neustadt a. Rbge. zu den aktuellen Themen in den Dörfern der Region austauschen.

    Um den konstruktiven Austausch zu den Themen der Dörfer bald wieder aufnehmen zu können, laden wir alle Interessierten herzlich zum nächsten Treffen der AG Netzwerk Dorf, am Mittwoch, den 24.02.2021, ab 17.30 Uhr ein. Dieses muss angesichts der aktuellen Umstände virtuell stattfinden.

    Um an der Sitzung teilnehmen zu können, benötigen Sie lediglich ein Smartphone oder einen Rechner, welche mit einem Mikrofon - und bestenfalls auch einer Kamera - austgestattet sind. Ein Techniktest wird rechtzeitig angeboten, damit Sie sich mit dem Online-Raum und den technischen Möglichkeiten vertraut machen können. Das Regionalmanagement der LEADER-Region steht Ihnen dabei mit Rat und Tat zur Seite.

    In dem Treffen möchten wir Sie über den aktuellen Stand des LEADER-Prozesses informieren: Wo stehen wir? Welche Projekte wurden umgesetzt? Und wie geht es mit der LEADER-Region weiter? Zudem möchten wir gerne erfahren, welche Themen aktuell in den Dörfern der Region relevant sind, wo Sie Herausforderungen und Chancen für die Entwicklung der Region sehen.

    Im Ergebnis der Themensammlung möchten wir gemeinsam ein Thema für ein zukünftiges Dorfgespräch op de Deel herausfiltern. Für 2021 ist geplant, zwei Dorfgespräche anzubieten, eines im Frühjahr zum Thema Barrierefreiheit im Dorf und eines im Herbst - hierfür würden wir gerne Ihre Anregungen nutzen.

    Wenn Sie neugierig geworden sind und Interesse an diesem Format haben, wenden Sie sich gern an das Regionalmanagement der LEADER-Region Meer&Moor
    (Kontakt: Carlice Berestant; E-Mail: carlice.berestant@sweco-gmbh.de; Tel: 0511 3407 169).

    Beim AK Netzwerk Dorf handelt es sich um ein offenes Gremium zum Informations- und Erfahrungsaustausch der Dörfer im Rahmen des LEADER-Prozesses. Daher freuen sich die Organisatoren auf ein zahlreiches Erscheinen und auf Ihr Kommen! Bei Fragen steht Ihnen das Regionalmanagement gern zur Verfügung.

  • Der neue Infobrief der Leader-Region ist da!

    2020 neigt sich dem Ende zu und damit auch die aktuelle EU-Förderphase. Einen kleinen Ausblick in die neue Förderphase und Schwerpunktthemen der LEADER-Region Meer & Moor erwarten Sie im neuen Infobrief. Darüber hinaus erfahren Sie, wie aktiv Dorfgemeinschaften auch in Corona-Zeiten sind....

    Lesen Sie selbst!

    Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern. 

    Ihr LEADER-Regionalmanagement

    Infobrief Nr. 8

  • Meer & Moor informiert - Teil 1 "Hilfe zur Selbsthilfe: Die Qualifizierungsmaßnahme Dorfmoderation"

    Wie der Name des neuen Formats der LEADER-Region bereits erahnen lässt, möchten wir Sie hiermit regelmäßig über aktuelle Themen informieren.

    Wir eröffnen das Format mit einem Beitrag, der sich an diejenigen unter Ihnen richtet, die in ihrer Dorfgemeinschaft aktiv gestaltend tätig sind oder tätig werden möchten. Wer gemeinschaftlich etwas bewirken will, sollte mit den Grundlagen von Kommunikation und Kooperation vertraut sein. Nur so lassen sich unterschiedliche Akteure an einem Tisch versammeln, um gemeinsam Wünsche und Ideen zu entwickeln und letztlich erfolgreich zu realisieren.

    Haben Sie Interesse, das kreative Potential in Ihrem Dorf zu heben und die Aktiven zu unterstützen? Die Qualifzierungsmaßnahme Dorfmoderation bietet Ihnen die Chance, Ihre Fähigkeiten im Bereich Gruppenarbeit, Gesprächsführung, Konfliktlösung u.v.m. auszubauen und für Ihre Dorfgemeinschaft positiv zu nutzen. Klicken Sie hier, um mehr über das Qualifizierungsangebot zu erfahren.

  • Meer & Moor fragt nach - Teil 2 "Brelinger Mitte bringt das Dorf in Schwung"

    Im Vordergrund eines Gebäudes sind große selbstgebastelte Blumen auf Stöcken aufgestellt. Vor dem Gebäude ist ein großer Banner mit der Aufschrift - Pfingsten Kultur im Dorf -

    Sie über Projekte und Vorhaben in der LEADER-Region informieren und kommen ins Gespräch mit den Akteuren vor Ort.

    In unserer zweiten Ausgabe spricht Bettina Arasin vom Kulturverein Brelinger Mitte e.V. über die lebendige Ortsmitte, die vielfältigen Projekte und das Engagement der Dorfgemeinschaft.  

    Was das mit LEADER zu tun hat? Lesen Sie selbst: Mit Klick auf das Bild können Sie sich das Interview downloaden.  

    Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.

  • Ergebnispräsentation Umfrage Bokeloh

    Mit Klick auf das Bild können Sie sich die Handreichung zu den Ergebnissen der Umfrage in Bokeloh downloaden.

    Titelbild Auswertung Online-Umfrage zur Dorfwerkstatt Bokeloh. Unten links ein Foto von einem Gebäude, in der Mitte vom Freibad und rechts ein Bild vom Kaliberg in Bokeloh

    Im Dorfladen Bokeloh, sowie in der KiTa und der Schule können Sie sich die Plakate zu den Ergebnissen anschauen.

    Umfrageergebnisse Dorfwerkstadt Bokeloh
    Umfrageergebnisse 2 Dorfwerkstadt Bokeloh

    Möchten Sie sich in den Projektgruppen aktiv beteiligen und die Entwicklung Bokelohs mitgestalten? Dann wenden Sie sich an das Regionalmanagement der LEADER-Region.

    Aufgrund der aktuellen Situation sehen wir derzeit noch von der Durchführung der Projektgruppen ab. Wir bitten um Ihr Verständnis. Sobald neue Informationen vorliegen, werden wir diese an Sie weiterleiten.

  • Fortsetzung Dorfwerkstatt Bokeloh

    Umfrageergebnisse Pressemitteilung Dorfwerkstatt Bokeloh


    Die Ergebnisse der Umfrage werden in Kürze u.a. im Dorfladen Bokeloh ausgestellt. Auch stehen Sie als Download zur Verfügung.

    In Kürze steht Ihnen der Download zur Handreichung der Umfrageergebnisse hier zur Verfügung. Diese finden Sie ebenfalls in Kürze auch auf der Webseite des Bokeloher Dorfladens.

  • Projektberichte - Neues aus den Leader-Projekten

    Ein Multifunktionsgebäude für die Waldbühne Otternhagen

    Spatenstich am 25.09.2020

    Spatenstich in Otternhagen. Bürgermeister und Bürger halten einen Spaten in der Hand

    Am 25.09.2020 wurde der Spatenstich für das mit LEADER-Mitteln geförderte Multifunktionsgebäude für die Waldbühne in Otternhagen (Neustadt a. Rbge.) gesetzt. In dem zweigeschossigen Gebäude sollen die neuen Sanitäranlagen sowie ein Bsitro untergebracht werden. Zudem wird es einen Balkon in Richtung Bühne geben, von dem aus die Bühnentechnik gesteuert werden kann. Wenn alles nach Plant läuft, kann der Neubau zu Orstern 2021 eröffnet werden. Dann möchten die Theaterfreunde auch ihr Jubiläum nachholen, welches 2020 coronabedingt nicht gefeiert werden konnte. Seit 50 Jahren wird auf der Waldbühne Theater gespielt.

    Aussichtsplattform für den Geoerlebnispfad Brelinger Berg ist fertiggestellt

    Erlebnispfad. Aussichtsplattform mit Natur im Hintergrund

    Die elfte und letzte Station des Geoerlebnispfades am Brelinger Beg in der Wedemark wurde im August diesen Jahres eröffnet. Von ihr können Besucher tief in die Hinterlassenschaften der Eiszeit blicken. An insgesamt elf Stationen werden unter dem Titel "Bewegte Steine" spannende Geschichten über fließende Eismassen, fliegenden Sand und gefrorene Pollen. Der Pfad verläuft am östlichen Rand der Brelinger Berge und ist als Rundwanderweg von etwa 5 km Länge ausgelegt.

    Schauen Sie einmal vorbei!


    Straße der Kinderrechte - Wedemark schildert Radweg aus

    Zwei Balken an denen Kinderbilder zum Thema - Kinderrechte - aufgehängt sind

    Mittlerweile konnten neun Kunstwerke 2020 in allen drei LEADER-Gemeinden enthüllt werden. Damit für die Straße der Kinderrecht nun bereits über Abbensen, Resse und Negeborn in der Wedemark  nach Mandelsloh, Otternhagen und der Innenstadt von Neustadt a. Rbge. nach Luthe, Bokeloh und Steinhude in Wunstorf. Und es geht weiter: Jetzt hat die Wedemark auch einen Radweg ausgeschildert, der die inzwischen 25 Kinderkunstwerke in der Wedemark miteinander verbindet.

    Sehen Sie selbst und erfahren Sie mehr über die weltweiten Rechte der Kinder.

    Straßenschild: Radweg der Kinderrechte


  • Aktuelles aus der Leader-Region - Alles im neuen Infobrief

    Obwohl die Corona-Krise das Aus für viele Veranstaltungen bedeutete, lief der LEADER-Prozess trotz allem weiter. Neue Formate wurden ausprobiert, Projekt fortgeführt, neue Projekte vorgestellt und gestartet und trotz physischer Hindernisse rückte man doch näher zusammen.

    Was alles dahinter steckt, fassen wir für Sie im neuen InfoBrief der LEADER-Region Meer & Moor zusammen. Erfahren Sie mehr über alte und neue Projekte, sowie die neuen Formate zur Realisierung der Dorfwerkstatt und dem Dorfgespräch op de Deel.

    Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Stöbern.
    Ihr LEADER-Regionalmanagement

  • Dorfspaziergang "Baukultur schafft Heimat" - am 25.09.2020 in Dudensen

    Pressemitteilung

    Am Freitag, den 25.09.2020, trafen sich interessierte Bürgerinnen und Bürger der LEADER-Region Meer & Moor in Dudensen zum Dorfgespräch op de Deel - diesmal als Dorfspaziergang zum Thema "Baukultur schafft Heimat".

    Teilnehmer stehen im Halbkreis zusammen und unterhalten sich

    21 Interessierte aus den drei Ortschaften Neustadt a. Rbge, Wunstorf und Wedemark versammelten sich am Freitagnachmittag in Dudensen, einem Dorf im Neustädter Norden, zum Dorfgespräch op de Deel. Es ist die inzwischen 9. Ausgabe dieser Veranstaltungsreihe, die in der LEADER-Region Meer&Moor angeboten wird. hier sprechen alljährlich Expertinnen und Experten zu Themen, die für den ländlichen Raum interessant sind, und Bürgerinnen und Bürger können ihre Erfahrungen dazu austauschen. 

    Angesichts der aktuellen Umstände fand das Gespräch dieses Mal nicht auf der historischen Diele, sondern unter freiem Himmel statt. Der Dorfspaziergang trug den Titel "Baukultur schafft Identität" und hatte zum Ziel, die interessierte Bürgerschaft für baukulturelle Besonderheiten zu sensibiliseren und Beispiele gelungener Umnutzung zu zeigen. Das gut 500 Einwohner starke Dorf Dudensen hat auf kleiner Fläche viel zu bieten: eine ganze Reihe historischer Gebäude, ob ehemaliger Stall oder denkmalgeschütztes Wohnwirtschaftsgebäude, wurden hier in den letzten Jahren mit Hilfe von Fördermitteln saniert und umgenutzt. Für das schöne Ortsbild, sowie das große Engagement der Dorfgemeinschaft wurde Dudensen 2017 beim Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zkunft" mit der SIlbermedaille ausgezeichnet. Viel angeschoben werden konnte dort insbesondere dank der Dorferneuerung. Dudensen als Teil des Dorfverbunds Mühlenfelder Land erhält seit 2011 Mittel von Land und EU für die Weiterentwicklung der Dörfer, u.a. für die Sanierung und Umnutzung historischer Bausubstanz oder die Umgestaltung von Dorfplätzen und Straßen. Die Planerin, die den Dorferneuerungsprozess begleitet, führte auch den Dorfspaziergang vergangene Woche an: Karin Bukies, erfahrene Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin aus Hannover, lenkte das Augenmerk der Teilnehmenden auf holzverkleidete Dachgauben, liebevoll saniertes Fachwerk, ortsbildprägenden Baumbestand und die rote Dachlandschaft, die dem Dorf ein ruhiges und kompaktes Ortsbild verleihen. 

    Foto von einem alten Haus mit gelben Blumen im Vordergrund

    Dass es auch der Stadt Neustadt a. Rbge. ein wichtiges Anliegen ist, den typischen Charakter der Dörfer mit Hilfe sanfter Sanierungen und reginoaltypischer Gestaltung zu erhalten, bestätigte Chirstopher Schmidt, der als städtischer Stadtplaner die Führung ebenfalls begleitete und kommentierte. Zu diesem Zweck wurden für etliche Stadt- bzw. Ortsteile in Neustadt a. Rbge. wie auch in Wunstorf und der Wedemark, Gestaltungssatzungen erarbeitet, in welchen die ortstypische Gestaltung von Fassaden, Dächern, Garagen, Einfrieden u.v.m. geregelt ist. 

    Mit welchem praktischen Herausforderungen man beim Umgang mit historischer Bausubstanz konfrontiert wird, berichteten BauherrInnen und Architekten, die den Dorfspaziergang begleiteten. Von ihnen erfuhren die Gäste, dass es einen langen Atem braucht, um aus einem ehemaligen Kuhstall eine Arztpraxis zu machen, dass die enge Zusammenarbeit mit Architekten und zukünftigem Nutzer sehr wichtig ist und dass es ohne die alten Eichen entlang der Dorfstraße nur halb so schön wäre. Bereits vor der Dorfentwicklung wurden in Dudensen z.B. auch die alte Dorfkirche saniert und zur multifunktinoalen Nutzung umgebaut, oder die vom Mühlenverein betriebene Bockwindmühle mit dazugehörigem Backhaus. So machten die Erfahrungsberichte der Dorfbewohner auch deutlich, dass es nicht nur ein Gewinn für das Ortsbild und das persönliche Wohlbefinden ist, wenn man sich für den Erhalt ortsbildprägender Strukturen einsetzt, sondern dass es auch viele positive Effekte auf das Gemeinschaftsgefühl im Ort hat. Die Dudenser, so erfuhren die Anwesenden, sind stolz auf ihr Dorf mit den vielen schönen Gebäuden, Plätzen und Wegen. Zum Mühlenfest, an den regelmäßigen Dorfbacktagen oder zum Jahreswechsel feiern dort Jung und Alt gemeinsam. 

    Neben viel Lob für die umgesetzten Vorhaben richteten die Gäste auch Nachfragen an BauherrInnen und Planerin und tauschten sich zu Isolierungsgetails und Fördermitteln aus. "Über den Ortsrand zu schauen, ins Gespräch zu kommen und Erfahrungen auszutauschen, ist das Ziel unseres Dorfgesprächs", so Maren Krämer vom Regionalmanagement der LEADER-Region, welche den Prozess koordiniert und zum Dorfspaziergang einlud. Als sich die Gruppe zum Ende der Veranstaltung an der Dudenser Mühle verabschiedet, zeigt sich Krämer zufrieden: "Ich denke es ist gelungen, den Blick für die bauliche Besonderheiten unserer Dörfer zu schärfen und deutlich zu machen, wie viel historische Bausubstanz zu einem gesunden Heimatgefühl beitragen kann." 

    Alle weiteren Infos zum Prozess sowie Kontaktdaten finden Sie hier auf der Homepage der LEADER-Region. 

  • Meer & Moor fragt nach: Bei Herrn Moritz von der Stadt Neustadt a. Rbge. zum Leader-Projekt PIK-Studie

    Unter dem neuen Format Meer & Moor fragt nach erwarten Sie von nun an interessante Interviews mit Aktiven aus der LEADER-Region. Den Aufschlag macht Herr Moritz, er arbeitet bei der Stadt Neustadt a. Rbge. im Bereich Naturschutz und Landschaftsplanung und hat das LEADER-Projekt mit dem Kurztitel „PIK-Studie“ begleitet.

    Teilnehmer beim gemeinsamen Kaffee-Trinken 


    Herr Moritz, was verbirgt sich hinter dieser Abkürzung „PIK“ und was war Inhalt des Projektes?

    Die Abkürzung PIK steht für „Produktionsintegrierte Kompensation“. Damit sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für Eingriffe in Natur und Landschaft gemeint, die auf weiterhin land- bzw. forstwirtschaftlich genutzten Flächen durchgeführt werden. Die Nutzung der Fläche wird dabei in einer festgelegten Weise extensiviert, wofür der Bewirtschafter einen finanziellen Ausgleich erhält. Ein Vorzug dieser Maßnahmen ist, dass sie den Flächennutzungskonflikt entschärfen, da sie den Landwirten eine weitere Bewirtschaftung ermöglichen und gleichzeitig den Flächenbedarf für den naturschutzfachlichen Ausgleich decken. Zudem können diese Maßnahmen dazu beitragen, die Artenvielfalt der mitteleuropäischen Kulturlandschaft zu erhalten.

    Ziel des Projektes der „Meer & Moor“- Kommunen war es, angesichts des Drucks auf landwirtschaftliche Flächen und der zunehmenden Schwierigkeiten, geeignete Kompensationsflächen zu finden, gemeinsam neue Wege bei der Flächenbeschaffung und dem Management von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sowie bei der Durchführung von CEF-Maßnahmen zu gehen.

    Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt, bei dem verschiedene Akteure an einem Tisch saßen, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Welche Personen, Institutionen und / oder Vereine waren beteiligt und wie sah ihr gemeinsamer Arbeitsprozess aus?

    Bei diesem Kooperationsprojekt saßen neben Vertretern des Planungsbüros agwa und des Northern Institute of Thinking, die die Studie erstellt und die Arbeitskreise koordiniert und moderiert haben,  Mitarbeiter*innen der Kommunalverwaltungen von Wunstorf, Neustadt am Rübenberge und der Gemeinde Wedemark, der Unteren Naturschutzbehörde der Region Hannover für die Bereiche Wunstorf und Neustadt a. Rbge., der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer e.V. (ÖSSM), Naturschutzbeauftragte der Region Hannover für die 3 Kommunen, Vertreter des Landvolks – auch aus dessen Vorstand - sowie Mitarbeiter der Stiftung Kulturlandpflege an einem Tisch. Diese Personen bildeten einen Arbeitskreis, der verschiedene Aspekte des Themas in den Blick genommen und miteinander erörtert hat.

    Der Arbeitskreis hat zwischen Februar und September 2019 sechsmal getagt, jeweils im Wechsel in den drei Kommunen. Außerdem wurde eine Tagesexkursion in die Wesermarsch unternommen, um dort mit Vertreter*innen von Landwirtschaft und Naturschutz über deren Erfahrungen mit kooperativen Arbeitsweisen zu sprechen. Die Arbeitskreissitzungen bestanden sowohl aus informativen Vorträgen als auch aus der Bearbeitung von Fragestellungen in wechselnden kleineren oder größeren Gesprächsrunden sowie aus Erörterungen in großer Runde. Das Büro agwa hat die Themen und den Arbeitsprozess jeweils aus den Ergebnissen der Arbeitskreissitzungen heraus sukzessive weiterentwickelt.

    Was sind Ihrer Meinung nach die Vorteile, die sich aus der Zusammenarbeit ergeben und wo gab es Stolpersteine?

    Die Vorteile bestanden zum einen darin, dass man einander und die Sichtweisen der anderen besser kennengelernt hat. Man versteht nun besser die Herausforderungen, mit denen die anderen Akteure konfrontiert sind und die Wünsche, die sie daher in den Dialog einbringen. Natürlich ist man im Laufe des Prozesses auch mit vielen Aspekten des Themas PIK vertrauter geworden. Und die gelungene Moderation des Büros agwa hat den Blick regelmäßig auf wichtige Aspekte wie die gegenseitige Vertrauensbildung und die Einbeziehung von bisher vielleicht vernachlässigten Akteuren gelenkt.

    Ein Stolperstein war vielleicht die Tatsache, dass die Dringlichkeit der Herausforderung, Kompensationsflächen verfügbar zu machen, in Wunstorf größer als in den anderen beteiligten Kommunen war und sich dadurch die Perspektive z.T. unterschied. Als zentrale Herausforderung wird die Frage der Sicherung und Kontrolle der Maßnahmen angesehen, ein entsprechender „Kümmerer“ könnte z.B. die Stiftung Kulturlandpflege sein.

    Was sind die wesentlichen Ergebnisse der Studie und wie geht es weiter?

    Auf Wunsch des Arbeitskreises konzentriert sich die Studie i.W. auf PIK-Maßnahmen auf Acker- und Grünlandflächen, nicht im Wald. Anhand einer Bewertungsmatrix, die beide in den drei Kommunen angewandten Bilanzierungsmodelle berücksichtigt, werden viele PIK-Maßnahmen wie der doppelte Reihenabstand im Getreide oder das Belassen der Stoppeln nach der Ernte vorgeschlagen. In artenschutzrechtlicher Hinsicht können solche Maßnahmen im Gebiet der „Meer & Moor“- Kommunen insbesondere für Feldvögel wie die Feldlerche oder das Rebhuhn geeignet sein. Die Untere Naturschutzbehörde akzeptiert den Katalog der Maßnahmen grundsätzlich regionsweit. Eine Reduzierung auf die Maßnahmen, an denen die Landwirtschaft auch tatsächlich Interesse hat, wird allerdings angeregt.

    Die Stadt Wunstorf plant nun, zunächst in einem Pilotprojekt Erfahrungen bei der Maßnahmenumsetzung zu sammeln. Alle drei Kommunen möchten z.B. unter Einbeziehung der Netzwerke von Landvolk und Realverbänden möglichst viele Landwirte mit der Idee der PIK vertraut machen. Auch der Kontakt zur Stiftung Kulturlandpflege wird gesucht. Durch die Coronapandemie mussten diese Pläne vorerst ein wenig zurückgestellt werden. Bei anstehenden Planungen mit Kompensationsbedarf und wenn mögliche Kompensationsflächen durch Flächeneigentümer angeboten werden, wird jedenfalls im „Meer & Moor“- Gebiet von nun an geprüft, ob und ggf. in welcher Form jeweils PIK-Maßnahmen am geeignetsten sind und umgesetzt werden sollen.

    Herr Moritz, wir sind gespannt, wie es weiter geht und danken Ihnen für das Gespräch!

  • Bokeloh startet mit der Dorfwerkstatt - in einer Umfrage sind die Ideen und Hinweise aller Bürgerinnen und Bürger gefragt

    Die Bürgerinnen und Bürger von Bokeloh können nun die Zukunft ihres Dorfs in die eigene Hand nehmen und erhalten dabei in dem etwa einjährigen Prozess tatkräftige Unterstützung vom Regionalmanagement der LEADER-Region Meer & Moor. „Die Dorfwerkstatt ist eine tolle Chance für Bokeloh, unser Dorf auf den Prüfstand zu stellen, Zukunftsideen zu entwickeln – und diese auch gemeinsam umzusetzen“, so Ortsbürgermeister Matthias Waterstradt. Unter seinem Vorsitz haben engagierte Frauen und Männer in der "Arbeitsgruppe Zukunft Bokelohs" unterschiedlichste Projekte auf die Beine gestellt. Die Dorfwerkstatt bietet eine gute Gelegenheit, die im Rahmen der Arbeitsgruppe bereits erprobte Zusammenarbeit, mit allen Interessierten aus dem Dorf fortzusetzen und zu erweitern.

    Die Umfrage zur Dorfwerkstatt ist der offizielle Startschuss für den Prozess und bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit ihre Ansichten, Hinweise und Ideen für Bokeloh einzubringen. Dabei wird der Fokus zunächst auf das Bokeloh von heute gerichtet und wichtige Themen für ein lebenswertes Dorf wie Wohnen, Daseinsvorsorge, Freizeit, Gemeinschaftsleben, Mobilität, Klima- und Umweltschutz werden betrachtet. Anschließend können die Teilnehmenden ihre Vorstellungen und Ideen zur Zukunft Bokelohs einbringen.

    Die Umfrage läuft bis Mittwoch, den 15.07.2020. und ist über den folgenden Link zu erreichen:

    https://www.q-set.de/q-set.php?sCode=KQBUQNGZZQDR

    Parallel bietet sich für Interessierte im Dorfladen Bokeloh, Schaumburger Str. 1, die Möglichkeit, den Fragebogen in Papierform auszufüllen.

    Es geht in der einjährigen Dorfwerkstatt um Ziele, Ideen und Projekte, die im Dorf gemeinsam entwickelt und später gemeinsam umgesetzt werden können. Ziel ist, einen Prozess in Gang zu setzen, der selbstständig funktioniert und fortwirkt. Mitwirkende sind die Akteure vor Ort, das Regionalmanagement hilft bei der „Initialzündung“. „Die Dorfwerkstatt lebt von den Hinweisen, Anregungen und Ideen der Bewohnerinnen und Bewohner, daher laden wir alle Interessierten von Jung bis Alt zur Dorfwerkstatt ein und freuen uns auf eine umfangreiche Beteiligung. Die Hinweise aus der Umfrage sind wichtig für den weiteren Prozess, denn sobald die Situation der Coronapandemie es wieder zulässt, möchten wir in einer gemeinsamen Veranstaltung die Ergebnisse der Umfrage mit Ihnen sichten und in kleinen Arbeitsgruppen mit der Entwicklung von Projekten für die Zukunft Bokelohs starten.“, so Maren Krämer vom Regionalmanagement der LEADER-Region Meer & Moor.

  • Förderung der ländliche Räume jetzt wichtiger denn ja

    Pressemitteilung der Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER_Aktionsgruppen in Deutschland (BAG-LAG):

    Stadt und Land stehen derzeit vor großen Schwierigkeiten. Die Anstrengungen zur Bewältigung der Herausforderungen in den ländlichen Räumen, in denen mehr als die Hälfte der Deutschen leben, dürfen jetzt nicht nachlassen. „Im Gegenteil, die Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig und wertvoll regionale Ansätze vor Ort sind, um außergewöhnlichen Krisensituationen begegnen zu können", darauf weist die Bundesarbeitsgemeinschaft der LEADER-Aktionsgruppen (BAG LAG) nachdrücklich hin. „Die Unterstützung der ländlichen Räume durch die Europäische Union, aber auch die ergänzenden Ansätze, die in den letzten Jahren durch die Bundesregierung mit dem Bundesprogramm ländliche Entwicklung (BULE) aufgebaut wurden, erweisen sich in der aktuellen Situation als Aktivposten der Krisenbewältigung und sollten zügig erweitert und mit den dafür notwendigen Mitteln ausgestattet werden." 

    Die ganze Pressemitteilung können Sie mit einem Klick (hier) nachlesen.

  • Dorfwerkstätten in Poggenhagen und Bokeloh
    Infoblatt Ankündigung Dorfwerkstatt in der Leader-Region Meer und Moor


  • "Klimaschutz zum Selbermachen" - saubere Energie für alle
    Broschüre Klimaschutz zum Selbermachen. Zu sehen sind ein Fahrrad, Solaranlagen und Windräder die als Vorlage zum ausschneiden dienen.

    Möchten Sie auch im Klimaschutz aktiv werden? - Mit einem Klick auf die Abbildung links, können Sie sich die Mitmach-Broschüre des Bündnisses Bürgerenergie e.V. (BBEn) herunterladen.

    In der Broschüre werden zahlreiche praktische Beispiele aus den Bereichen Strom, Mobilität und Wärme vorgestellt.

    Schauen Sie rein und machen Sie mit!

  • Der neue Infobrief ist da!

    Das LEADER-Jahr 2019 war auch im zweiten Halbjahr durch einen intensiven Prozess geprägt. Neben der Fertigstellung einiger LEADER-Projekte fanden auch verschiedene Veranstaltungen für und mit den Bürgern der Region statt. So unter anderem das große LEADER-Regionalforum im September 2019, welches sich durch die aktuelle Europawahl ganz dem Thema "Europa" widmete. Lesen Sie im aktuellen Newsletter alles zum erfolgreichen Regionalforum, sowie dem letzten Dorfgespräch, welches im Dezember 2019 unter dem Thema "Mehr Grün im Dorf - ein Gewinn für Alle" stand und vieles weitere.

    Viel Vergnügen beim Stöbern wünscht Ihnen Ihr LEADER-Regionalmanagement.

  • Rückblick - 8. Dorfgespräch op de Del zum Thema "Mehr Grün im Dorf - Ein Gewinn für alle" im OT Elze der Gemeinde Wedemark
    Großer Raum mit vielen Teilnehmenden

    Das Thema „Grün im Dorf – ein Gewinn für Alle“ lockte am Vorabend des Nikolaustages rund 25 Teilnehmende nach Elze in die Alte Schule zum mittlerweile 8. Dorfgespräch der LEADER-Region Meer & Moor. Elena Rautland vom Regionalmanagement begrüßte die Gäste und führte durch das Abendprogramm, welches den Mehrwert von Grünflächen für die Gemeinschaft im Dorf in unterschiedlicher Weise aufzeigte und Gelegenheit für den Austausch von praktischen Tipps zur naturnahen Gartengestaltung bot. 

    Frau Cieslik-Bischof erzählt 

    Zum Einstieg stellte Corinna Cieslik-Bischof als Gartentherapeutin den Therapiegarten des Vereins Grüne Stunde e.V. aus der Wedemark vor. Der Garten ermöglicht einen Zugang zur Natur für Menschen mit Handicap oder Demenz und dient als ein sehr lebendiger und sozialer Treffpunkt. Ob gemeinsames Gärtnern, Natur genießen oder geselliges Beisammensein, der Therapiegarten öffnet jeden 1. und 3. Samstag für alle Interessierten aus der Region seine Pforten und bietet für jeden Geschmack etwas. Ein tolles Projekt, welches erst kürzlich mit einer Auszeichnung „Soziale Natur – Natur für Alle“ im Rahmen der UN-Dekade Biologische Vielfalt 2011-2020 belobigt wurde.

    Frau Kreatzschmer stellt eine Präsentation vor

    Ebenfalls als soziale Treffpunkte dienen die Bunten Beete des Vereins Miteinander Wedemark e.V.. Ute Kraetzschmer berichtete als Projektleiterin vom integrativen Gärtnern mit Geflüchteten. Das Projekt wird gemeinsam mit der Gemeinde Wedemark und dem Verein Migranten für Agenda-21 e.V. umgesetzt und erhält Fördermittel der Region Hannover. Mithilfe der Unterstützung können Geflüchtete direkt vor der eigenen Haustür Gemüsebeete anbauen und finden gleichzeitig im interkulturellen Gemeinschaftsgarten „Am Sande“ in Mellendorf einen zentralen Treffpunkt vor, indem Alteingesessene und neu Zugezogene zusammen kommen und an Gartensprechstunden teilnehmen können. Das Projekt befördert einen erfolgreichen Austausch der Kulturen, wie auch aus dem Publikum bestätigt wurde. Für den weiteren Ausbau des Projekts in der Wedemark ist nach einem Fazit der Projektträgerin zusätzliche Bewusstseinsbildung hinsichtlich der Notwendigkeit solcher Treffpunkte erforderlich, dazu sind Veranstaltungen wie das Dorfgespräch ein wichtiger Schritt.

    Herr Jaesch spricht

    Damit Bienen und Co nicht ins Gras beißen müssen, informierte Bernhard Jaesch als Gartenbau- und Imkermeister anschließend über insektenfreundlichen Gärten und beleuchtete somit den ökologischen Mehrwert von Grünflächen. Zwiebelblumen, Glockenblumen, Rosenmalve und viele weitere lassen den Garten das gesamte Jahr zum Blütenmeer werden und sorgen gleichzeitig für genügend Nahrung für die kleinen Bestäuber, die einen unentbehrlichen Beitrag für die biologische Vielfalt und wiederum unsere Ernährung leisten.


    Frau Bukies steht an einem Tisch. Im Hintergrund ist eine Leinwand mit einem Foto von Blumen zu sehen.

    Karin Bukies stellte abschließend in einem sehr interessanten Vortrag die Merkmale eines dörflich gestalteten Gartens vor. Bei einem Nebeneinander von Schönem und Nützlichem profitieren Gartenbesitzerinnen und -besitzer ebenso wie Vorübergehende von einem Garten mit pflegeleichten Pflanzen, die gleichzeitig eine hohen Zierwerte aufweisen. Neben Tipps zur Pflanzenverwendung gab Frau Bukies wertvolle Hinweise zur umweltgerechten Pflege des Gartens wie beispielsweise im Umgang mit Laub und Kompost. Im abschließenden Austausch zwischen den vier Referenten und den Teilnehmenden konnten weitere Fragen geklärt und Anregungen für die eigene Gartengestaltung z.B. zum Bau von Hochbeeten und Insekten-Trinkstellen mitgenommen werden. Auch über die Möglichkeiten der Kommunen zur Unterstützung der Grüngestaltung der Orte wurde intensiv diskutiert. Eins wurde im Laufe des Abends deutlich: Mehr Grün im Dorf ist ein Gewinn für Alle, der auf sehr unterschiedlichen Wegen erreicht werden kann!

    Elena Rautland bedankte sich bei den Referentinnen und Referenten sowie Teilnehmenden für die lebhaften Beiträge und den sehr interessanten Abend. Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, sich über Chancen und Herausforderungen der Dörfer in der LEADER-Region Meer & Moor auszutauschen und das nächste Dorfgespräch inhaltlich mit vorzubereiten, sind herzlich eingeladen, bei der Arbeitsgruppe Netzwerk Dorf mitzuwirken. Maren Krämer steht hierfür als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung und ist per Telefon (0511/3407-262) oder e-Mail (maren.kraemer@sweco-gmbh.de) zu erreichen.

    Dokumentation der Vorträge aus dem "Dorfgespräch op de Deel":

    C. Cieslik-Bischof, Verein Grüne Stunde e.V. - "Grüne Stunden im Therapiegarten Wedemark"

    U. Kraetzschmer, Miteinander.Wedemark e.V. - "Bunte Beete - Integratives Gartenprojekt mit Geflüchteten in der Wedemark"

    B. Jaesch, Deutscher Berufs- und Erwerbsimkerbund e.V. - "Insektenfreundliche Gärten - damit Bienen & Co nicht ins Gras beißen"

    K. Bukies, Planungsgruppe Stadtlandschaft - "Unsere Dörfer blühen auf - Tipps zur dörflichen Gartengestaltung"

  • Regionalforum de Leader-Region Meer & Moor mit gut 100 Gästen auf Schloss Landestrost

    Am 05.09.2019 luden Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Wedemark am Abend ins Schloss Landestrost ein, um die insgesamt 41 Projekte vorzustellen, die bis heute mit Hilfe finanzieller Unterstützung von der europäischen Union angeschoben wurden. Unter dem Titel "Europa bewegt - zukunftsfähige Dörfer im Dialog!" konnten sich die rd. 100 Teilnehmenden über die erfolgreich eingesetzten Fördermittel informieren und der Frage nachgehen, welche positiven Effekte der europäischen Förderpolitik in unseren Dörfern zu spüren sind und wie Bürgerinnen und Bürger Einfluss nehmen können.

    Regionalmanagerin Kreamer stellt eine Präsentation vor

    Mit dem LEADER-Regionalforum bekamen die in den Prozess eingebundenen Akteure wie auch die interessierte Öffentlichkeit die Möglichkeit hinter die "LEADER-Kulisse" zu blicken:
    Welche Projekte entstehen mit Hilfe von LEADER? Was müssen Antragsteller beachten, welche Stolpersteine gibt es auf dem Weg zum Fördergeld?

    "Antragsteller, die sich um eine Förderung für ihr Vorhaben bewerben möchten, müssen kreativ und mutig sein und einen langen Atem haben", erklärt Maren Krämer vom LEADER-Regionalmanagement. Bis ein Projekt umgesetzt ist, gilt es diverse Hürden zu nehmen, insbesondere wenn es um die Vor- und Zwischenfinanzierung der Vorhaben geht. "In unserer Region gibt es sehr lebendige Dorfgemeinschaften, die sich die europäischen Förderinstrumente zu nutze machen und die Gestaltung ihrer Dörfer selbst in die Hand nehmen", freut sich Frau Krämer und berichtet von den Dorflädenin der Region, die durch bürgerschaftliches Engagement und LEADER-Mittel entstehen konnten. Gäste des Regionalforums konnten sich an den "Marktständen" der drei Dorfläden über ihr Entstehen und ihr Angebot informieren, regionale Prdoukte probieren und mit den Akteuren ins Gespräch kommen.

    Neben der Daseinsvorsorge sind es vor allem Projekte aus dem Bereich Naherholung und Tourismus, die in der LEADER-Region angeschoben wurde, so z.B. die Neugestaltung des Strandterrassenplatzes in Steinhude, welche die Stadt Wunstorf dank der Fördermittel in Angriff nehmen konnte. Ein Projekt, an dem Kinder und Jugendliche der Region beteiligt waren ist die Erweiterung der Straße der Kinderrechte, welche von drei Kunstschulen aus Wedemark, Wunstorf und Neustadt vorgestellt wurde. In Zusammenarbeit von Künstlern mit Kindern und Jugendlichen sind insgesamt neun Kunstwerke in allen drei Kommunen entstanden. Die Kunstwerke, die auf das Thema Kinderrechte aufmerksam machen, sind nun in 9 Ortschaften der LEADER-Region zu besichtigen.

    Der zweite Schwerpunkt des Abends drehte sich um die Frage, wie Europa den ländlichen Raum bewegt, welche Rolle die Europäische Region bei der LEADER-Förderung spielt und wie es in der nächsten Förderperiode weiter geht. Zu diesem Zweck waren Experten eingeladen: Jens Menncke, Referatsleiter im Nds. Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung skizzierte sehr anschaulich den Weg der Fördergelder von Brüssel über Niedersachsen bis in die LEADER-Regionen und den Diskurs der Mitgliedsstaaten bei der "Verteilung des Kuchens". Laut Mennecke werden in der kommenden Förderperiode zwar insgesamt weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, unwahrscheinlich ist jedoch, dass es in der Förderung der ländlichen Räume zu erheblichen Einbußen kommt.

    Auf einer Bühne stehen vier Personen. Im Hintergrund steht eine Leinwand. Es geht um die Veranstaltung Leader-Regionalforum

    Um die LEADER-Region Meer & Moor, ihre Menschen und Projekte persönliche kennen zu lernen, war auch die neue Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung, Dinah Stollwerck-Bauer, zum Regionalforum gekommen. "Meine Unterstützung haben Sie!", so Stollwerck-Bauer, die selbst jahrelang Bügermeisterin in einer LEADER-Region war und von der LEADER-Methode überzeugt ist: Es geht um Kooperation und vneinander lernen, nur mit guten Partnern kann man wirklich was bewegen!

    Zuletzt sprach Christine Karasch, Regionsräting der Region Hannover und Dezernentin für Umwelt, Planen und Bauen auf der Schlossbühne. "Die EU ist mehr als ein großer Geldtopf!", betont Karasch und führte den Zuhörenden einige Vorteile der europäischen Gemeinschaft vor Augen, die zur Gleichwertigkeit in den Lebensverhältnissen dank gemeinsamer Rechtsgrundlagen führt. Die Region Hannover ist mit ihrer Stabsstelle für EU-Angelegenheiten und dem Regionalen Kofinanzierungsfonds (REKO) eine wichtige Stütze bei der Entwicklung der ländlichen Räume. Die Unterstützungs- und Beratungsangebote sollen in Zukunft noch weiter ausgebaut werden, so Karasch.

    "Wir müssen die Europäische Union näher zu den Menschen bringen", darüber waren sich alle drei einig, und sprachen sich dafür aus, den europäischen Diskurs mit Bürgerinnen und Bürgern zu verstärken, um die Menschen zu motivieren, sich aktiv für ihre Heimat einzusetzen.

    Im Gespräch an den Marktständen, mit musikalischer Unterstützung durch den Masithi-Chor aus Eilvese und am leckeren Buffet ließen die Akteure aus den drei Kommunen den Abend entspannt ausklingen. "Es hat sich viel bewegt, die Region wächst zusammen", bestätigt Christopher Schmidt von der LEADER-Geschäftsstelle gegen Ende der Veranstaltung.

    Teilnehmer sehen sich Flyer und Informationstafeln zum Thema Leader-Region Meer und Moor 
    Teilnehmer der Veranstaltung Leader-Region Meer und Moor unterhalten sich in Kleingruppen


    (Bildquellen: Sweco GmbH)

    Präsentationsfolien´"Regionalforum LEADER-Region Meer & Moor":
    Manfred Batta (Projektträger)                                         LEADER-Projekt "Dorfrundgang Schneeren"
    Bernd Tschirch/ Ulrike Coldewey (Projektträger)        LEADER-Projekt "Straße der Kinderrechte"                                
    Thomas Beuster   (Projektträger)                                   LEADER-Projekt "Torfmoosansiedlung als Pflanzenpools"
    Robert Lehrmann (Projektträger/ Stadt Wunstorf)      LEADER-Projekt "Strandterrassen Steinhude"
    Jens Mennecke (Ministerium)                                         Redemanuskript "Europa bewegt Deutschland"
    Christine Karasch (Regionsrätin)                                    Präsentation "Europa bewegt die Region Hannover"

  • 5. Infobrief erschienen

    Die EU-Förderung neigt sich dem Ende zu und die LEADER-Region Meer & Moor hat den Großteil der ihr zur Verfügung stehenden Fördermittel gut angelegt: Engagierte Dorfbewohner, kreative lokale Initiativen und die drei Kommunen selbst haben bis dato 41 Projekte entwickelt und zu großen Teilen umgesetzt. Möchten Sie mehr über Projekte und Prozesse in der LEADER-Region erfahren, lesen Sie die neue Ausgabe des Infobriefs.

    Viel Vergnügen beim Stöbern wünscht Ihnen Ihr LEADER-Regionalmanagement.

  • Eröffnung der neuen Kunstwerke auf der Straße der Kinderrechte

    Pressemitteilung, Juli 2019

    Mit Kunst im öffentlichen Raum auf die Rechte von Kindern aufmerksam machen! Dies ist das Ziel der Straße der Kinderrechte, die sich mittlerweile von Wunstorf über die Wedemark bis nach Neustadt a. Rbge. erstreckt. Die LEADER-Region Meer & Moor unterstützt die Kinder- und Jugendkunstschulen  der drei Kommunen bei ihrem Vorhaben zur Erweiterung der Straße der Kinderrechte. Die neuen Kunstwerke sind nun feierlich eröffnet worden.

    In der Erde stecken Stiele mit selbstgemachten Schiffen

    Segelschiffe und Anker am Balneon in Neustadt a. Rbge., ein Baldachin in Herzform, unter dem sich verschiedene Kinder-Kunstwerke sammeln, an der Resser Grundschule und ein Stahltich mit zehn Fischen, an der Kapelle in Negenborn. Dies sind drei von insgesamt neun neuen Kunstwerken, die die Kinder der Region gemeinsam mit verschiedenen regionalen Künstlern für die Erweiterung der Straße der Kinderrechte entworfen haben. Sie möchten damit die Öffentlichkeit zum Thema Kinderrechte sensibilisieren.

    Die zehn Fische auf dem Stahltisch in Negenborn wurden von den Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr in Negenborn und dem Künstler Jürgen Friese beweglich installiert und symbolisieren jeweils eines der Kinderrechte. Der Betrachter ist dazu angehalten die Fische hochzuklappen. Unter jedem Fisch verbirgt sich ein Kinderrecht. Am Balneon kam auch Frau Marks, Bundestagsabgeordnete und Schirmherrin des Projektes zur Eröffnung des Kunstwerkes und war damit eine der ersten, die das Kunstwerk der Schüler der KGS und der Künstlerin Brunhilde Ahrens bestaunen konnte. Die Segelschiffe und Anker spiegeln den Namen des Kunstwerkes wider: "Kinderrechte sind verankert". Der Künstler des herzförmigen Baldachins an der Grundschule in Resse, Fred Ahrens, vereint unter dem "Herzhimmel" zahlreiche Modelle aus Pappamché und weiteren Materialien, die die Kinder der 3. und 4. Klasse der Resser Grundschule selbst angefertigt haben. Hier wurde der Fokus auf das Recht auf "elterliche Fürsorge" gelegt.

    Kinder lassen im Freien Luftballons steigen

    Jedes einzelne der Kusntwerke auf der Straße der Kinderrechte ist sehenswert. Die Teilnehmenden bei der Eröffnung der neuen Kunstwerke erhoffen sich, dass sich auch weitere Städte und Gemeinden an der Straße der Kinderrechte beteiligen. Das Projekt begann  bereits 2008 und begann mit acht Kunstwerken in der Wedemark. Mittlerweile ist es preisgekrönt und hat sich dank der Zusammenarbeit der drei Kinder- und Jugendkunstschulen auf die ganze LEADER-Region Meer & Moor ausgeweitet. Mit 60.000 € unterstützt aktuell auch die LEADER-Region die Entwicklung der neuen Kunstwerke für die Erweiterung der Straße der Kinderrechte.

    Künstler zeigt Kindern sein Kunstprojekt


  • Europäischer Tag der Parke, am 19. Mai 2019 in Poggenhagen

    Pressemitteilung, Mai 2019

    Wie bewegt Europa unsere Dörfer? - Darüber informiert die LEADER-Region Meer & Moor an ihrem Stand beim Tag der Parke in Poggenhagen und gibt einen Einblick in die Projekte in den Dörfern der Region.

    Seit 2001 beteiligt sich der Naturpark Steinhuder Meer am europaweiten Aktionstag der Großschutzgebiete. Nachdem Poggenhagen im Herbst 2018 bei der Erweiterung des Naturparks neu dazugekommen war, bot es sich an, das Fest dieses Jahr auf dem Platz der Dorfgemeinschaft Poggenhagen stattfinden zu lassen. Da die Ortschaft zudem Teil der LEADER-Region Meer & moor ist, nutzten die drei LEADER-Kommunen Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Wedemark die Chance, an diesem Aktionstag dabei zu sein.

    Standbesucher zum Thema Leader-Region Meer und Moor

    Um die LEADER-Region, ihre Projekte und Formate vorzustellen, präsentiert sich die LEADER-Region zwischen Naturpark, DLRG und vielen bunten Ständen der Dorfvereine beim Tag der Parke in Poggenhagen. "Dass Fördermittel der Europäischen Region in Projekte der Dorfgemeinschaft fließen, ist nicht jedem bewusst", kommentiert Maren Krämer - Regionalmanagerin der LEADER-Region Meer & Moor die Fragen vieler Besucher. Auf den Plakaten informieren sie sich über die zahlreichen Projekte in den Dörfern von Neustadt a. Rbge., Wunstorf oder Wedemark, die mit europäischen Fördermitteln angeschoben wurden.

    Gleich neben dem LEADER-Stand informiert ein großes Schild über die von der Dorfgemeinschaft Poggenhagen geplante Grilllhütte, welche dort zukünftig stehen soll. Fördermittel für den Bau der Hütte kommen aus dem LEADER-Programm, einem europäischen Instrument zur Förderung ländlicher Räume. Der Dorfgemeinschaftsverein hatte im vergangenen Jahr Fördermittel bei der LEADER-Region erfolgreich beantragt und kann in Kürze mit den Bauarbeiten beginnen.

    Junges Mädchen steht vor einem Drehrad am Stand Leader-Region Meer und Moor

    Insgesamt sind es bis heute 41 Projekte in den drei Partnerkommunen, für die Fördermittel reserviert wurden, berichtet Maren Krämer. Die thematische Vielfalt der Projekte - angegangen bei der Einrichtung von Dorfläden, über die Entwicklung neuer Radrouten bis zur Wiederansiedlung von Torfmoosen im Moor - spiegelt den Ideenreichtum und die Eigeninitiative der Bevölkerung wieder. Die regionale Entwicklung selbstständig in die Hand nehmen, innovative und nachhaltige Ideen gemeinsam umsetzen - das ist die europäische Idee, umgesetzt im Rahmen des LEADER-Prozesses.

    Teilnehmer sieht sich Flyer und Broschüren zum Thema Leader-Region Meer und Moor an

    Für Klein und Groß bot der Aktionstag bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Mitmachaktionen, wie das Glücksrad beim LEADER-Stand, bei dem Preise wie z.B. die Neustädter Fahrradklingel lockten. Kleine und große Gäste hatten die Möglichkeit am Gewinnspiel des Naturparks teilzunehmen. Als Preise wurden u.a. zwei Präsentkörbe mit regionalen Produkten aus dem Dorfladen Mariensee verlost. Auch der Dorfladen erhielt Unterstützung durch LEADER-Mittel.

    Maren Krämer zog am Abend positive Bilanz: "Es ist schön zu sehen, wie aktiv die Dorfgemeinschaften in unserer Region sind und dass dieses Engagement von Europa belohnt wird!"                     

    Falls Sie am Sonntag nicht dabei sein konnten, aber Projektideen oder Fragen haben, steht Ihnen Maren Krämer vom Regionalmanagement der LEADER-Region Meer & Moor als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung. Weitere Informationen zur Region erwarten Sie auf diesen Seiten. 

    Frau Lamla und drei andere Damen neben einer Informationstafel zum Thema Leader-Region Meer und Moor


  • Leader bewegt Deutschland und Europa

    Wie unterstützt die Europäische Union die ländlichen Räume? Wo ist die EU für uns spürbar?

    Diesen Fragen gehen wir, so kurz vor der EU-Wahl, mit einer Pressemitteilung auf den Grund. Wir stellen Ihnen LEADER, als europäisches Instrument zur Förderung ländlicher Räume vor und geben einen Einblick in die Region. Wir möchten damit aufzeigen, wo die EU auch die  kleinsten Kommunen unterstützt.

    Hier können Sie sich die Pressemitteilung durchlesen!

  • DVS-Förderhandbuch für die ländliche Räume
    Vorderseite von DVS-Förderhandbuch für die ländlichen Räume 2018

    Neben der LEADER-Förderung existieren auf europäischer, wie auch auf Bundesebene zahlreiche Möglichkeiten für eine Projektförderung.

    Um Ihnen eine Übersicht der vielfältigen Möglichkeiten zu geben, hat die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS) mit Stand 2018 ein Handbuch erarbeitet. Darin finden Sie auch Tipps zur Antragstellung und vieles mehr.

    Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie auf die Website der DVS. Dort erhalten Sie weitere Informationen und können das Handbuch bequem downloaden.

  • 7. Dorfgespräch op de Deel zum Thema "Neue Wohnformen im Alter" im OT Hagen, Neustadt a. Rbge.

    In den Räumen der Kinderkrippe „Storchennest“ in Hagen fand am 22. November das siebte „Dorfgespräch Op de Deel“ mit rd. 25 Teilnehmenden aus allen drei Kommunen der LEADER-Region Meer & Moor statt.

    Teilnehmer stellt eine Präsentation zum Thema - was ist eine Senioren WG - vor

    Vier Referentinnen und Referenten berichteten in vier Vorträgen von ihren Erfahrungen und Ansätzen in Projekten und Prozessen zum Thema „Neue Wohnformen im Alter“. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Maren Krämer, Regionalmanagerin der LEADER-Region Meer & Moor und Frank Hahn dem Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Hagen. Regine Albert ebenfalls vom Sweco Regionalmanagement führte die Teilnehmenden durch diesen erhellenden Abend - in der erst im Februar eröffneten Kinderkrippe - mit verschiedenen Beiträgen zu neuen Wohnformen im Alter.

    Frau Holderle vom Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. (FGW) berichtete gleich zu Beginn, dass es notwendig sei, ein neues Verständnis für die Daseinsvorsorge und speziell für neue Wohnformen im Alter zu entwickeln. Es gilt die Devise „ambulant vor stationär“, um die soziale Daseinsvorsorge pflege- und unterstützungsbedürftiger Menschen auch in ländlichen Regionen zu gewährleisten. Wohnen und Pflege im Alter sind ein zentraler Baustein einer integrierten Regionalentwicklung und bieten vielfältige Chancen nicht zuletzt für die kommunale Verwaltung. Das Forum Gemeinschaftliches Wohnen berät zu diversen Fördermöglichkeiten, sowohl investiver als auch nicht investiver Maßnahmen.                                                             

    Als zweiter Referent des Abends griff Herr Bernd Reinke v.a. die Aspekte „selbstbestimmtes Wohnen und Leben im Alter“ seiner Vorrednerin auf und vertiefte diese anschaulich und lebensnah mit dem Best Practise Senioren-Wohngemeinschaft Ellenstedt. Anhand der Einstiegsfrage „was ist überhaupt eine Senioren-WG?“ schilderte Herr Reinke lebhaft und mitreißend den Werdegang einer zu 100% selbstbestimmten Senioren-WG zu einer Land-WG der S-Klasse. Dies bedeutet für die Bewohner in Ellenstedt eine sehr individuelle (und wenn nötig 24h) Pflegebetreuung mit einem Höchstmaß an Geborgenheit. Mit Mut und Leidenschaft wollte der Junglandwirt und Investor aus Goldenstedt mit seinem Wohnprojekt der Vereinsamung im Alter etwas entgegensetzen. Die Anerkennung und Hochachtung dafür durch das Publikum, war ihm an diesem Abend nicht nur durch den andauernden Applaus sicher.     

    Präsentation zum Thema Beispiele aus dem Förderprogramm

    Frau Heinking von der StadtUmlandForschung der Uni Hannover ergänzte die bisherigen Beiträge einführend mit einem „Vier-Säulen-(Betreuungs-) Modell für ein lebenswertes Altwerden“ in Vrees. Als ganzheitlicher Ansatz bietet dieses Betreuungsmodell, welches auf dem Fundament der Dorfgemeinschaft plus dem Bürgerschaftlichem Engagement fußt, verschiedene Möglichkeiten des selbstgewählten Wohnens im Alter. Ob in den eigenen vier Wänden, in einer Seniorenwohnung oder über betreutes Wohnen in Gemeinschaft wird das Modell durch eine Beratungsstelle im Bürgerhaus sinnvoll erweitert. Zweites Beispiel ist die „Alte Schmiede“ in Ottenstein, ein Seniorenquartier und ein Projekt der Dorfentwicklung. Als Quartiersprojekt stehen verschiedene Fördertöpfe zur Verfügung bzw. ist eine mehrfache Förderung möglich. Ein sehr interessanter Beitrag zum Wohnprojekt des „Bürger für Bürger auf der Höhe e.V.“

    Teilnehmer hören gespannt zu

    Abschließend referierte Herr Wiegand, Regionalmanager der LEADER-Region Schaumburger Land zu einem LEADER-Projekt des Landkreis Schaumburg, Fachdienst Altenhilfe. Das Vorhaben ist dem Regionalen Entwicklungskonzept (REK) Handlungsfeld „Demografische Entwicklung und Daseinsvorsorge“ zuzuordnen. Mit LEADER und anderen Fördermitteln wurde der Umbau einer normalen Wohnung zu einer seniorengerechten Wohnung gefördert. Primäre Zielsetzung der Senioren-Musterwohnung ist es zeigen zu können, wie eine seniorengerechte Wohnung aussehen kann. Nach Abschluss der Herrichtung im Frühjahr 2019 sollen hier Schulungen, Führungen und Infoveranstaltungen stattfinden, um Senioren, Angehörigen, Vermietern, Betreibern von Senioren-WGs etc. zu demonstrieren was nötig und möglich ist. Die Musterwohnung liegt in der Kernstadt Stadthagen, die zu informierenden Senioren leben im Umland, d.h. überwiegend im ländlichen Raum, wo sich der Nutzen auch hauptsächlich entfalten soll.

    In der Pause zwischen den ersten beiden Vortägen und im Anschluss war genügend Zeit für Gespräche und Fragen, die von den Anwesenden angeregt genutzt wurde. Das Publikum war begeistert von den Möglichkeiten und dem Engagement bzgl. neuer Wohnformen, die durch die verschiedenen Vorträge des Abends optimal kombiniert und beleuchtet wurden. Es wurde deutlich, dass „Neue Wohnformen im Alter“ auf jeden Fall ein Thema für den ländlichen Raum ist.

    5 Teilnehmer der Veranstaltung

    Maren Krämer und Regine Albert bedankten sich bei den Referentinnen und Referenten mit einem kleinen Geschenk sowie den Teilnehmenden für den sehr motivierenden und interessanten Abend. Darüber hinaus auch ein herzlicher Dank dafür, dass die Veranstaltungen in den Räumen der Kinderkrippe Hagen stattfinden konnte. Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, sich über Chancen und Herausforderungen der Dörfer in der LEADER-Region Meer & Moor auszutauschen sind herzlich eingeladen, beim Arbeits-kreis Netzwerk Dorf mitzuwirken. Das nächste Treffen des Arbeitskreises findet am 08.05.2019 im Mehrgenerationenhaus in Mellendorf statt. Interessierte können sich gerne beim Regionalmanagement, Frau Maren Krämer per Telefon (0511/3407-262) oder E-Mail (maren.kraemer@sweco-gmbh.de) melden. Die Vorträge der Referenten sowie weitere Informationen zur LEADER-Region Meer & Moor sind in Kürze unter www.neustadt-a-rbge.de Stichwort LEADER zu finden.

    Präsentationsfolien "Dorfgespräch op de Deel":

    A-S. Holderle, Forum Gemeinschaftliches Wohnen e.V. - "Gemeinschaftliches Wohnen und Pflege im Alter"

    B. Reinke, aus der Gemeinde Goldenstedt - "Senioren-WG Ellenstedt"

    Dipl. Geogr. I. Heineking, StadtUmLand - "Neue Wohnformen im Alter"

    C. Wiegand, LEADER-Region Schaumburger Land - "LEADER-Projekt: Senioren-Musterwohnung"

  • Unterstützung für Projektträger - Mustergliederung für ihre Projektakte

    Externe Prüfinstitutionen nehmen stichprobenartig LEADER-Projekte unter die Lupe, um Korrektheit und Vollständigkeit der Fördermittel-Beantragung und -Ausgabe zu überprüfen.

    Um bei einer Prüfung alle notwendigen Unterlagen schnell und übersichtlich parat zu haben, stellen wir Ihnen hier eine Mustergliederung für Ihre Projektakte zur Verfügung.

    Für Fragen können Sie sich gerne an das Regionalmanagement wenden.

    Maren Krämer
    T: 0511/ 3407 262
    E: maren.kraemer@sweco-gmbh.de

  • Radio-Beitrag: Informationen zu Leader und Leader-Förderung im LeineHertz-Radio

    Am 17.07.2018 strahlte das Radio 106.5 leinehertz ein Interview der Regionalmanagerin Maren Krämer aus. Hier informiert sie über LEADER und Fördermöglichkeiten. Auch ruft Frau Krämer potenzielle Projektträger aus der LEADER-Region Meer & Moor (also aus den Kommunen Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Wedemark) auf, Projektideen einzureichen bzw. Kontakt zum Regionalmanagement aufzunehmen. Nur so können aus kreativen und den ländlichen Raum stärkende Projektideen schlussendlich reale Projekte werden.

    Wenn Sie bezüglich Projektförderung oder allgemein LEADER und der Region Meer&Moor noch weitere Fragen haben, melden Sie sich gerne beim Regionalmanagement. Frau Krämer ist unter der Telefonnummer 0511 / 3407-262 sowie unter folgender E-Mail Adresse: maren.kraemer@sweco-gmbh.de erreichbar.

    Das Interview wurde von Vivien Scholderer durchgeführt. Sie können es sich unter folgendem Link nachhören.

    "LEADER-Region Meer & Moor"  auf Radio 106.5 Leinehertz 

  • Radiointerview mit dem Regionalmanagement der Leader-Region

    In regelmäßigem Turnus findet der Arbeitskreis (AK) Netzwerk Dorf in der LEADER-Region Meer&Moor statt. Was sind Inhalte und Ziele dieses Arbeitskreises? Mit welchem Hintergrund und welcher Intention werden diese Treffen durchgeführt? Diese Fragen beantwortet Frau Schlomski vom Regionalmanagement der LEADER-Region Meer&Moor in dem unten stehenden Interview des Radiosenders Meer Radio, das am 18.04.2018 ausgestrahlt wurde. Hören Sie gerne einmal rein!

    Interview Meer Radio (Quelle: Meer Radio GmbH, Interview wurde von Luisa Gerlach geführt)

  • Energetische Sanierung des Dorfladens Brelingen mithilfe von Leader-Förderung

    Am 19.07.2018 wurde der Dorfladen in Brelingen feierlich wieder eröffnet. Vorsitzender des Eigentümervereins Brelinger Mitte e.V. Stefan Grimsehl erläuterte die einzelnen Baumaßnahmen und freut sich über die Wiedereröffnung nach nur 2 1/2 Wochen Umbauzeit.

    Teilnehmer sehen sich Bilder an

    Der seit 1973 bestehende Laden, der mehrfache Veränderungen durchlaufen hat, erstrahlt nach Modernisierungsmaßnahmen im neuen Glanz. Neben der Deckensanierung, die das Gewölbe des alten Tanzsaals freigelegt und zugleich durch neue Dämmung energetisch aufgewertet hat, wurde die Elektrik (LED) sowie die Klima- und Belüftungsanlage erneuert. Herr Poppe, Dorfladenbetreiber seit 1984, ergänzt „das Gemüse- und Frischeprodukte-Sortiment konnte aufgrund der Flächenerweiterung verdoppelt werden.“ Zudem kann durch eine Niveauangleichung nun eine barrierefreie Warenanlieferung gewährleistet werden, die die Abläufe im Tagesgeschäft erleichtern.

    Frau Arasin (Vorsitzende des Kulturvereins Brelinger Mitte e.V.) betont die Wichtigkeit regionale Handwerker beauftragt zu haben. Damit wird einerseits das Gemeinschaftsgefühl auf Dorfebene, aber auch auf regionaler Ebene gestärkt und andererseits auch ein höheres Maß an Identifikation mit dem Dorfladen Projekt erzielt. So können zum einen die lokalen / regionalen Betriebe unterstützt und zum anderen die Nahversorgungsstruktur in der Gemeinde Wedemark und insbesondere in Brelingen gesichert werden.

    Vier Personen stehen in einem Geschäft und unterhalten sich

    "Ein solches Umbauprojekt funktioniert nur mit viel ehrenamtlichen Engagement“, wie Herr Grimsehl in seiner Eröfffnungsrede besonders hervorhebt. Außerdem freut er sich über das Hand-in-Hand Arbeiten im Dorf und ebenfalls mit den anderen Nahversorgern vor Ort. Das Sortiment des Dorfladens ergänzt hierbei die Produkte der beiden ansässigen Metzgereien und des lokalen Getränkefachhandels. Somit entstehen ein ausgewogenes Miteinander und keine Konkurrenzsituationen. Alle involvierten Akteuere erhoffen sich eine weiterhin gute Resonanz, damit der Nahversorger im eigenen Dorf langfristig gesichert werden kann.  

    Teilnehmer sehen sich eine Bildergalerie an

    Ein erster wesentlicher Schritt in diese Richtung ist durch die abgeschlossenen Umbaumaßnahmen, die durch LEADER-(EU-) Mittel gefördert sowie von der Gemeinde Wedemark kofinanziert wurden, bereits getan.

  • Leader-Region Meer & Moor am 30.06.2018 bei der Wirtschaftsmesse in Mellendorf

    Die LEADER-Region präsentiert sich, wie auch schon im vergangenen Jahr, der Öffentlichkeit, um über den LEADER-Prozess, die Projekte und die Fördermöglichkeiten zu informieren. Diesmal nimmst sie an der Wirtschaftsmesse der Wedemark teil, die am ersten Ferienwochenende im Zentrum von Mellendorf stattfindet. Auf dem Campus W, rund um Rathaus und Schulzentrum werden sich Unternehmen, Vereine und Initiativen vorstellen. Die Besucher können an zahlreichen Mitmachaktionen teilnehmen, u.a. am LEADER-Quiz am Stand der LEADER-Region Meer&Moor! Sie finden uns im Forum des Schulzentrums zusammen mit der Gemeinde Wedemark. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

  • AK Netzwerk Dorf kam in der Brelinger Mitte zusammen

    Am 18.04.2018 trafen sich interessierte Akteure aus den Gemeinden Wedemark, Neustadt a. Rbge. und Wunstorf in Brelingen, um sich rund um die thematischen Schwerpunkte „Mobil auf dem Land – Perspektiven durch alternative Mobilitätsformen“ sowie „Barrierefreie Wohnformen“ zu informieren und zu diskutieren.

    Rund 25 Teilnehmer kamen zum LEADER- AK Netzwerk Dorf zusammen, um neben den gesetzten Themen über neue Projektansätze und aktuelle Entwicklungen in den einzelnen Dörfern und innerhalb der Dorfgemeinschaft zu berichten.

    Neben einer Retrospektive auf das Dorfgespräch „op de Deel“ (Oktober 2017), indem das Thema "Mobilität auf dem Land" im Fokus stand, wurden Schlaglichter aus den insgesamt vier Vorträgen von Sabrina Schlomski (Regionalmanagement Meer & Moor) wiedergegeben. Der Teilnehmer Sven Ernst (Bürgerbus Wedebiene e.V.) berichtete vom neu angelaufenen Bürgerbus-Projekt in der Gemeinde Wedemark mit dem Titel „Wedebiene“ und stand für Rückfragen der anderen Anwesenden zur Verfügung. Dank Renate Kolb vom Bürger für Resse e.V. konnten ebenfalls Einblicke in ein realisiertes barrierefreies Wohnprojekt in Resse gegeben werden, die den Werdegang, Stolpersteine und Erfolgsfaktoren des Projektes skizzierte.

    Raum mit Teilnehmenden die sich eine Präsentation anschauen

    Viele lokale Initiativen und Vereine waren an dem Format beteiligt (Bürger für Resse, Dorfladen Mariensee, Dorfgemeinschaft Wulfelade, AG Zukunft Bokelohs, Dorfgemeinschaft Hagen, Kulturverein Brelinger Mitte, Bürgerbus Wedebiene), sodass im Austausch neue Ideen für potenzielle LEADER-Projekte sowie mögliche Themen für das nächste Dorfgespräch „op de Deel“ eingefangen werden konnten.

    Bei Rückfragen oder Anregungen melden Sie sich gerne beim Regionalmanagement Frau Schlomski (Mail: sabrina.schlomski@sweco-gmbh.de) oder Frau Krämer (Mail: maren.kraemer@sweco-gmbh.de ). 

    Bild vom AK Netzwerkdorf Brelingen. Auf einer Pinnwand sind viele kleine Zettel mit Ideen für potenzielle Leader-Projekte und aktuelle Entwicklungen im Dorf

    Die wesentlichen Aspekte aus Inputreferaten, Diskussion und Austausch, können Sie teilweise aus den nachstehenden Präsentationsfolien sowie dem nachstehenden Protokoll entnehmen:

    steht Ihnen in Kürze wieder zur Verfügung

  • 3. Infobrief: Neues aus der Leader-Region

    Wenn Sie sich über Aktivitäten und Engagement in der LEADER-Region Meer&Moor informieren möchten, ist der aktuell erschienene Infobrief genau das richtige. Hier finden Sie einen Überblick über Arbeits- und Strategiegruppen sowie über bereits beschlossene und erfolgreich umgesetzte Projekte aus den Gemeinden Wedemark, Wunstorf und Neustadt a. Rbge.
    Schwerpunktmäßig waren es Projekte im Bereich Tourismus und Naherholung sowie Daseinsvorsorge, welche sich um eine LEADER-Finanzspritze bemühten. Zum Öffnen des Infobriefes klicken Sie bitte auf den blau gefärbten Schriftzug unten.

    Alle Arbeitsformate sind nur mit freiwilligem Engagement aus der LEADER-Region Meer&Moor möglich, für das an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön ausgesprochen wird!
    Bleiben Sie der LEADER-Region erhalten und empfehlen Sie LEADER weiter. Viel Spaß beim Lesen!

    Ihr Regionalmanagement Meer& Moor

  • 8. LAG Sitzung am 15.11.2017

    Am 15.11.2017 ab 18:30 Uhr fand die 8. LAG Sitzung der LEADER-Region Meer&Moor in Empede statt. Vertreter des Kindergartens Empede-Himmelreich e.V. führten im Vorfeld der Sitzung durch die Räumlichkeiten des Kindergartens - welcher in der Vergangenheit ebenfalss EU-Mittel für Umbaumaßnahmen erhielt. Während der Sitzung stellten Projektträger, die eine LEADER-Förderung beantragten, ihre Vorhaben vor. Über alle zehn Projekte wurde positiv beschieden. Die nächste öffentliche Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe findet am 25.04.2018 statt.

  • 6. Dorfgespräch op de Deel zum Thema "Mobil auf dem Land - Perspektiven durch alternative Mobilitätsformen" am 17.10.2017 in Idensen

    In den Räumen der Dorfmanufaktur Idensen fand am 17. Oktober das 6. „Dorfgespräch Op de Deel“ mit rd. 25 Teilnehmenden aus allen drei Kommunen der LEADER-Region Meer & Moor statt. Sechs Referentinnen und Referenten berichteten in vier Vorträgen von ihren Erfahrungen und Ansätzen in Projekten und Prozessen zum Thema Mobilität im ländlichen Raum.

    Teilnehmerin hält eine Rede und Teilnehmer machen sich Notizen

    Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Maren Krämer, Regionalmanagerin der LEADER-Region Meer & Moor. Stephan Börger, Leiter der Stabsstelle Mobilitätsmanagement der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG) eröffnete den Abend mit einer Bestandsaufnahme des derzeitigen Nahverkehrs in der Region und Hinweisen zu alternativen und flexiblen ÖPNV-Bedienformen. Aus Sicht des Experten für Schienen- und Busverkehr sei die LEADER-Region gut aufgestellt in Sachen Nahverkehr. Für eine Optimierung des Angebotes in Richtung flexible und bedarfsgerechte Mobilitätsformen sei eine konkrete Bedarfsanalyse dienlich, die zeigt, wo welche Bedienformen notwendig und möglich sind. Als wichtigen Erfolgsfaktor nannte Börger hartnäckige Kümmerer, die sich des Themas annehmen und mit den wichtigen Akteuren vor Ort ins Gespräch kommen.  Anschließend berichteten Erika Hoppe-Deter und Knut Utech (Landkreis Schaumburg) von dem Projekt Anrufbus Niedernwöhren e.V. im Landkreis Schaumburg, welches Frau Hoppe-Deter als 1. Vorsitzende des Vereins betreut. Aufgrund des schlechten Nahverkehrsangebotes im Landkreis startete im Jahr 2003 ein Pilotprojekt für einen Anrufbus, welches seit 2005 als Bürgerbus fortgeführt wird. Mittlerweile engagieren sich 34 ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, finanziell und administrativ unterstützt werden sie von den Gemeinden Niedernwöhren und Sachsenhagen sowie dem Landkreis Schaumburg. Das Angebot wird sehr gut angenommen, im Jahr 2016 konnten ca. 10.000 Fahrgäste verzeichnet werden. Ausschlaggebend sei dass der Bürgerbus günstiger als eine Taxifahrt ist und je nach Bedarf von Tür zu Tür verkehre, sodass genügend Zeit zum Ein- und Ausstieg bleibt, was insbesondere für ältere Menschen von Interesse ist. Zudem sind alle Busse behindertengerecht.

    Als dritter Referent es Abends gab Helge Ringeling von der Klimaschutzagentur Hannover, unterstützt durch den Elektroingenieur Martin Denz, einen Einblick in das Thema E-Car-Sharing und Ladeinfrastruktur im ländlichen Raum. Ziel sei es, im ländlichen Raum das Zweitauto durch ein stationsbasiertes oder auch privates Carsharing zu ersetzen, da viele private Zweitwagen ohnehin nur wenig genutzt werden. Als Paradebeispiel führte er das Carsharing-Modell des Dorfes Schönstadt an, welches dort schon seit Jahren erfolgreich läuft. Herr Denz ergänzte, dass Elektroautos heutzutage nicht mehr teurer als konventionelle Modelle seien und die Reichweiten sich enorm verbessert hätten. Auch die Wartung sei weniger aufwendig als bei herkömmlichen Autos.

    Als Abschluss der Vortragsreihe informierte Franz Pieper von der LEADER-Region 5verBund als Vorstandsvorsitzender des Kulturrings Störmede e.V. über das Projekt „Dorf macht Klima mobil“. Als Reaktion auf ein lückenhaftes ÖPNV-Netz wurden in dem Dorf ein Elektrobus und ein Transporter angeschafft, welche auch Gruppen – bei Bedarf mit ehrenamtlichen Fahrern - für private Fahren nutzen können. Ziel sei neben einer flexibleren Gestaltung des Nahverkehrs auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Elektromobilität. Zwischen den Vorträgen war genügend Zeit für Gespräche und Nachfragen, die von den Anwesenden lebhaft genutzt wurde. Dabei wurde deutlich, dass unter den Zuhörenden ein großes Interesse an alternativen ÖPNV-Bedienformen besteht. So sei der Nahverkehr zwar insgesamt gut aufgestellt, insbesondere an den „Querverbindungen“ von Dorf zu Dorf bestehe jedoch ein Mangel. Viele Dörfer denken aus diesem Grund z.B. über das Aufstellen einer Mitfahrbank nach, sodass Erwachsene problemlos in privaten PKWs mitfahren können. Maren Krämer bedankte sich herzlich bei den Referentinnen und Referenten sowie den Teilnehmenden für den interessanten Abend. Außerdem sprach sie der Besitzerin der Dorfmanufaktur, Svenja Barembruch, dafür ihren Dank aus, dass die Veranstaltungen in ihren Räumen stattfinden konnte. Bürgerinnen und Bürger, die Interesse haben, sich über Chancen und Herausforderungen der Dörfer in der LEADER-Region Meer & Moor auszutauschen und das nächste Dorfgespräch inhaltlich mit vorzubereiten, sind herzlich eingeladen, beim Arbeitskreis Netzwerk Dorf mitzuwirken. Maren Krämer steht hierfür als Ansprechpartnerin gerne zur Verfügung und ist per Telefon (0511/3407-262) oder E-Mail (maren.kraemer@sweco-gmbh.de) zu erreichen. Die Vorträge der Referenten sowie weitere Informationen zur LEADER-Region Meer & Moor sind in Kürze unter www.neustadt-a-rbge.de Stichwort LEADER zu finden.

    Präsentationsfolien "Dorfgespräch op de deel" 

    Stephan Börger - "Mobil auf dem Land - Perspektiven durch alternative Bedienformen"

    Erika Hoppe-Deter & Dipl. Geogr. Knut Utech - "Projekt Anrufbus Niedernwöhren LEADER Schaumburger Land"

    Franz Piper - "Dorf macht Klima-mobil - Das Störmeder Dorfbuskonzept"

    Helge Ringeling - "E-Carsharing im ländlichen Raum & Ladeinfrastruktur"

  • Spiel und Spaß mit der Leader-Region Meer & Moor beim Tag der Parke am 21.05.2017 in Mardorf

    Nach großem Erfolg in den letzten Jahren beteiligte sich der Naturpark Steinhuder Meer auch in diesem Jahr am Tag der Parke. Am 21.05.2017 fand an der Uferpromenade in Mardorf der Aktionstag mit vielen verschiedenen Vereinen, Betrieben und Organisationen statt. Die LEADER-Region Meer & Moor war dieses Mal mit dabei und nutzte die Chance, um die Öffentlichkeit über den LEADER-Prozess zu informieren.

    Standbesucher der Leader-Region Meer und Moor tragen sich in einer Liste ein

    Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die Besucherinnen und Besucher an dem direkt neben dem Naturparkhaus gelegenen Stand der LEADER-Region Meer & Moor rund um das Thema LEADER informieren. Die Vetreterinnen des Regionalmanagements stellten dort die Themen vor, die sich die drei Kommunen Neustadt a. Rbge., Wunstorf und Wedemark für die nächsten Jahre vorgenommen haben. So erfuhren die BesucherInnen, was sich z. B. hinter der Überschrift „Demografische Entwicklung, Daseinsvorsorge und Innenentwicklung“ verbirgt und das die Einrichtung eines Dorfladens in Mariensee mit Hilfe der LEADER-Mitteln geplant ist.

    Für Klein und Groß gab es Mitmachaktionen wie das Glücksrad, bei dem kleine Preise wie z. B. die Sommerblumen-Mischung zum Aussäen lockten. Die größeren Gäste forderte das LEADER-Quiz heraus, bei dem sie ihr Wissen über die LEADER-Region Meer & Moor unter Beweis stellen konnten.

    Auf dem Bild sind zwei Erwachsene und ein Kind zu sehen, die sich den Stand für Leader Meer & Moor anschauen

    Am Nachmittag zog Andreas Varnholt, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe Meer & Moor, im Rahmen des Bühnenprogramms die Quiz-Gewinner. Sie freuten sich über tolle Gewinnen wie z. B. Bücher über den Naturpark Steinhuder Meer, Kochbücher mit regionalen Rezepten oder Gutscheinen für Führungen entlang des Geo­pfads in der Wedemark. So endete am frühen Abend ein gelungener Tag aus Informationen, Beratung, Spiel & Spaß in Mardorf am Steinhuder Meer. Maren Krämer vom Regionalmanagement zog positiv Bilanz: “Es ist schön zu sehen, wie lebendig an einem solchen Tag das Leitmotto der LEADER-Region wird: Zukunftsfähige Dörfer im Dialog!“

    Auf einer Bühne stehen drei Personen. Die Veranstaltung nennt sich Europäischer Tag der Parke


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Die Leader-Region Meer & Moor wird gefördert durch

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Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
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Europäische Union

hier investiert Europa in die ländlichen Räume